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Kurznachrichten Mai 2007





Eine gerechte Strafe???

 

Viele Mitbürger/innen wissen wohl nicht, dass das Aussetzen von Tieren eine Straftat ist, die mit einer saftigen Geldstrafe geahndet wird. Leider werden wir vom Tierschutz sehr häufig damit konfrontiert.

 

Eine Mitarbeiterin von uns konnte beobachten, wie ein Auto am frühen morgen vor dem Tierheimtor anhielt, einen Karton vor die Tür stellte, „liebevoll“ noch Luftlöcher in den Karton schnitt und sich dann seelenruhig ins Auto setze und davon fuhr. Glücklicherweise konnte unsere Mitarbeiterin das Nummernschild erkennen und so kann sich der Tierfreund schon auf eine Anzeige gefasst machen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns freuen, wenn man endlich einen von denen ermitteln kann, der sein Haustier einfach entsorgt hat.

 

Vielleicht hat der Herr einfach die Abgabegebühr sparen wollen, aber dafür wird er jetzt wohl ein ordentliches Bußgeld bezahlen müssen, das erheblich teurer werden wird, als die Abgabegebühr.

 

 

 

 

 



 

 

Ein kleiner „Quälgeist“ braucht unsere Hilfe!

 

Einen etwas anderen Findling bekamen wir einen Morgen im Mai. Zwei Polizisten kamen mit einem Korb und in diesem saß ein kleines junges Marder-Mädchen. Völlig erschöpft wurde die klein „Fridolina“ von netten Tierfreunden vor einem Geschäft aufgegriffen, der Polizei übergeben, die sie schließlich zu uns brachten. Mit etwas Katzenfutter und Wasser haben wir die Kleine dann gefüttert.

 

Eine Kollegin von uns hat sie nun bei sich aufgenommen und wird sie noch 3 Wochen päppeln müssen, bis sie wieder zurück in die Natur kann. Wir bekommen öfters Anrufen, weil die kleinen Quälgeister sich in Dachböden einquartieren und die Menschen mit ihren kleinen Trippelschritten ganz schön nerven, aber wenn man sich das Bild von unserer kleinen „Fridolina“ ansieht, kann man einfach nicht widerstehen und muss sie einfach lieb haben. Das sehen Sie doch auch so, oder?

 

 

Ein erbärmliches Bild von Hund!

 

An einem Nachmittag stand hier ein junger Mann und bat uns um Hilfe. Er hatte seinen Hund vor geraumer Zeit an „Hundefreunde“ vermittelt, die ihn aber nicht artgerecht gehalten haben. Der junge Mann hat seinen Hund wieder dort herausgeholt und konnte die Hündin aber nicht behalten. Wir schauten uns die Hündin an und uns stockte der Atem. Die beiden Ohren waren mit Geschwüren zugewuchert, sie war sehr dünn, hatte am ganzen Körper kahle Stellen, war mit Flöhen übersäht und machte einen völlig verängstigten Eindruck. Wir sahen uns alle an und uns war klar, dieser armen Maus muss geholfen werden. Wir haben sie aufgenommen und direkt entfloht. Die beiden Ohren werden wohl operiert werden müssen, aber bis es soweit ist, wird die kleine „Kira“ gepäppelt werden. Bitte liebe Tierfreunde, drücken Sie der kleinen Maus die Daumen, damit sie bald wieder auf den Beinen ist und endlich in ein liebevolles Zuhause einziehen kann. Wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten und über den Zustand von „Kira“ weiter berichten.

Schnell verdientes Geld?

 

Ganz dreist waren Menschen, die eine Katzenmama direkt vor einem Zoofachgeschäft ausgesetzt hatten. Die Katze hatte Junge bekommen und diese wurden – so vermuten wir – viel zu früh abgegeben, woraufhin sich das Gesäuge der Katze so sehr entzündet hat, dass die „Tierfreunde“ wohl doch zu einem Tierarzt gegangen sind. Freundlich, wie diese Menschen waren, hatten sie die Medikamente direkt mit in die Box gelegt, damit der mögliche Finder das Tier auch behandeln kann. Wahrscheinlich haben diese Leute mit den Katzenkindern schnelles Geld verdient und dann das Muttertier wegen evtl. noch folgender Tierarztkosten einfach vor einem Geschäft abgestellt.  Hätte man dann nicht auch noch für die Mutterkatze ein Zuhause suchen können?

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Wie Sie sicherlich wissen, ist für viele junge Menschen der Beruf „Tierpfleger“ ein Traumberuf. Diesen Traumberuf haben drei unserer Mitarbeiterinnen 3 Jahre lang erlernt und haben nun erfolgreich ihre Abschlussprüfung absolviert.

 

Das Lernen hat sich gelohnt und nun gratulieren wir Britta Dehne, Sara Roggensack und Sarah Lupp ganz herzlich, denn ab dem 30.05.2007 können sie sich Tierpflegerinnen nennen. Wir gratulieren unseren Dreien und sind richtig stolz auf sie, denn außerdem haben alle die Prüfung mit guten Noten bestanden. Wir sind stolz auf Euch!!!





                               

 

 

 

 

 



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