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Kurznachrichten September 2007




Bei den Kleintieren überwogen in diesem Monat die gestrandeten Brieftauben und die gefundenen Igel.

 

Leider konnten viele der geschwächten Brieftauben bis heute nicht an ihre Besitzer zurückgegeben werden, weil diese gar nicht einsahen, dass sie die Tiere hier abholen müssen. Tauben, die im laufenden Jahr geboren wurden, verfügen nämlich noch nicht über den Brieftauben-typischen ausgeprägten Orientierungssinn und finden nach einer „Päppel-Pause“ oft nicht nach Hause zurück.

 

Deshalb müssen die Taubenbesitzer solche Tauben abholen, alles andere entspräche dem Tatbestand des Aussetzens und ist somit strafbar.

 

 

 


Die Igelschwemme in diesem Jahr ist unübersehbar.

 

Leider werden immer noch viel zu viele Igel der Natur entnommen. Natürlich ist es nötig verletzte Igel mitzunehmen und dem Tierarzt vorzustellen, aber kleine Igel sind auch in der jetzigen Jahreszeit noch ganz normal. Bis die ersten Nächte mir Frost auftreten sind die kleinen Racker in der Natur besser aufgehoben, als in menschlicher Obhut. Wenn man die stacheligen Schneckenvernichter unterstützen will, sollte man ihnen einfach etwas Katzen- oder spezielles Igelfutter hinstellen. So können die Tiere schneller Winterspeck anlegen und sind trotzdem noch in ihrer natürlichen Umgebung.

 

 

Kleintierdorf hat wiedermal Nachwuchs.

 

Nicht besonders überraschend, aber besonders süß war der Nachwuchs bei den Chinchillas. Ein Besucher hatte die Kleinen während der Öffnungszeiten entdeckt und sofort die Kollegin im Nager + Co. Haus alarmiert. Die kleinen Chinchis sind seitdem die Lieblinge des gesamten Kleintier-Teams. Denn obwohl die kleinen Nager Nestflüchter sind, sind sie genauso tapsig und unbeholfen wie die anderen Tierbabies.

 

 

 


Frettchen-Dame fand Ihr Glück!

 

Besonders schön war auch die gelungene Vermittlung von Fredda-Sunshine. Die Frettchen-Dame kam total verfloht, halb kahl gekratzt und unterernährt als Fundtier zu uns. Zum Glück fand sich schnell eine Expertin, die unser Sonnenscheinchen zu sich nahm. Dort wird sie nun bestens versorgt und kann mit Artgenossen und ihren neuen Menschen spielen und schmusen.

 

Unsere Schweine!

 

Die Schweinevergesellschaftung von Lucy und Clothilde nimmt nun auch langsam Formen an. Nachdem die beiden schon fast drei Wochen ihre Gehege in unmittelbarer Nachbarschaft bezogen haben, können wir immer häufiger beobachten, wie sie nebeneinander am Zaun liegen und durch die Gitter zärtlich schnäutzeln. Bitte Drücken Sie die Daumen, dass Lucy und Clothilde bald miteinander leben können.

 

 



Neuigkeiten gibt es auch von unserem Nachwuchs:

 

Die „Kleinen“ sind mittlerweile mit ihrer Mutter umgezogen und genießen nun auch die Möglichkeit Ausflüge ins Freie und auf die Wiese zu machen. Da es im Tierheim sehr schwierig ist, die Welpen ständig zu umsorgen, zwacken wir uns immer wieder Zeit ab, damit die Welpen soviel wie möglich erleben. Es stehen Ausflüge auf andere Wiesen und CD-Hören auf dem Programm. Ja, Sie haben richtig gehört, wir hören CD’s mit Geräuschen, wie Silvesterböller, Autohupen, Türklingeln, Staubsauger und Flugzeugen, denn wir möchten gerne, dass die Racker so viele Geräusche wie möglich kennen lernen.

 

Geplant ist weiter, dass wir die Rasselbande langsam mit dem Autofahren vertraut machen. Erst Einsteigen lernen und danach losfahren. Jedenfalls kann man ihnen täglich beim Wachsen zusehen und so verwundert es auch nicht, dass die Racker schon alle Interessenten haben. Aber mal ehrlich, kann man diesen Knopfaugen widerstehen?

 

 

                               

 

 

 

 

 



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