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Kurznachrichten April 2008:




 

 

Ein helfender Floh-Markt!

 

Am ersten Sonntag bekamen wir Besuch von Frau Hoch aus Bad Laasphe. Frau Hoch hatte einen privaten Flohmarkt organisiert und wollte den Erlös dem Tierheim Siegen Spenden. Wir staunten nicht schlecht, als Frau Hoch ihre Spenden-Dose übergab und beim Zählen eine stolze Summe von 385,-- € zusammen kam. Ferner hatte Frau Hoch auch zahlreiche Futterspenden von Märkten erhalten, die sie ebenfalls unseren Tieren zukommen ließ.

 

Wir möchten uns bei Ihnen im Namen der Tiere ganz herzlich bedanken!!!

 

 

 

 

 


Zähne gespendet!

 

Ebenfalls bedachte uns ein Zahnarzt (Dr. Ruschewski) aus Siegen-Geisweid. Keiner von uns geht ja gerne zum Zahnarzt und diejenigen, die Goldfüllungen haben, wurden von den Praxis-Angestellten gefragt, ob sie die Goldfüllungen spenden möchten.

 

Jedes Jahr spendet das Team von Dr. Ruschewski den Erlös an eine andere Einrichtung. Dieses Jahr bekam die Spende das Tierheim Siegen und es kam eine Summe von 300,-- € zusammen.

 

Wir danken dem gesamten Team der Zahnarztpraxis, den Zahnärzten und natürlich den Patienten, die bereit waren, Ihr Zahngold für die Tiere zu spenden.

 

 



Endlich zuhause!

 

Eins unserer Sorgenkinder war „Borys“. Ein junger Schäferhund, der als Welpe aus Polen mitgebracht wurde, dann allerdings wegen der Katze eine Zeit lang in der Garage leben musste, bis sie ihn endlich bei uns abgegeben haben. Ganz lange Zeit war er hier bei uns. Wir konnten uns nicht erklären, warum sich nicht Einer wirklich für ihn interessierte.

 

Eine ehreamtliche Gassigängerin kümmerte sich dann ganz rührend um ihn, lernte mit ihm Gehorsamkeit und ging regelmäßig mit ihm Spazieren. Hin und wieder nahm sie ihn auch übers Wochenende mit. Da sie ihn am Besten kannte, haben wir Interessenten gebeten, sich mit ihr in Verbindung zu setzen, damit das optimale Zuhause gefunden werden kann für „Borys“. Anfang des Monats war es dann endlich soweit: Nach einigen Besuchen stand fest, „Borys“ wird Rheinländer. Am 04.04.2008 zog der freundliche Rüde dann endlich in seinem Zuhause ein.

 

Lieber „Borys“, bitte benimm Dich. Wir wünschen Dir von ganzem Herzen viel Glück in Deiner neuen Familie.

 

Vielen Dank auch an Antje, die sich sooo um ihn gekümmert hat und ihn so gut „hinbekommen“ hat, dass er nun hoffentlich für immer sein Zuhause gefunden hat.

 

 

 

Katzenschwemme mit Folgen

 

In den letzten Monaten konnten wir glücklicherweise ein paar Katzen vermitteln. Nach dem wir wieder ein bisschen Luft in den Stuben haben, kommt das große Saubermachen. Hierfür müssen die Stuben komplett geleert werden und der Boden, Wände und Decke muss desinfiziert werden.

 

Da die Kratzbäume, Körbchen und Decken evtl. mit Erregern „verseucht“ sein könnten, brauchen wir mal wieder Ihre Hilfe. Wenn Sie noch einen Kratzbaum oder ähnliches übrig haben und Sie nicht wissen, was sie damit machen sollen, würden wir uns riesig über Ihre Spende freuen. Benötigt werden: Kratzbäume, Sofas, Sessel, Katzenkörbe und Decken. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe.

 

 


Umzug geglückt!

 

Hennes und Fritz, unsere Kleintierdorf- Maskottchen sind umgezogen! Nachdem das neue Gehege endlich fertig gestellt werden konnte sind die zwei am vergangenen Gründonnerstag nach Aachen umgezogen. Dort werden sie jetzt nach allen Regeln der Kunst verwöhnt und haben bestimmt bald einen neuen Fanclub.

 

 

 

 



„Marderschaden“ im Kleintierdorf

 

Bereits am Anfang des Monats bekamen wir 4 verwaiste Marder Babies gebracht. Noch mit geschlossenen und total vereiterten Augen waren wir nicht ganz sicher ob wir die kleinen Kerle überhaupt durchbringen würden.

 

Inzwischen wiegen alle über 500g und sind quietschfidel! Aber die nächtlichen Fütterungen haben ihre Spuren bei den Marderpflegern im Kleintierdorf hinterlassen.

 

Alle 3 Stunden wollen die Kleinen frische Milch und eine Fütterung dauert fast eine Stunde. Ein etwas anderer „Marderschaden“ in Form von ständig gähnenden Mitarbeitern und dunklen Ringen unter den Augen ist die Folge! Aber die süssen Knopfaugen der Viererbande entschädigt für alles.

 

 


Igel verabschiedet

 

Im April konnten auch die letzten stacheligen Wintergäste verabschiedet werden. Nach fast 5 Monaten Pflegezeit wurden die 2 letzten Igel in die Freiheit entlassen.

 

Dick gefuttert werden sie bestimmt gut durch den Sommer kommen und hoffentlich auch den nächsten Winter selbstständig überstehen.

 

 


Wildkaninchen

 

Bereits zwei Wildkaninchen wurden uns in diesem Monat gebracht. Für das erst 2-3 Tage alte Jungtier kam leider jede Hilfe zu spät, der etwas größere, etwa 2 Wochen alte „Purzel“ ist putzmunter und wächst schneller als wir gucken können. Allerdings müssen wir an dieser Stelle nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass Widtiere eigentlich nichts in Menschenobhut zu suchen haben.

 

Wenn Sie ein scheinbar verwaistes Tierkind sehen warten Sie bitte auf jeden Fall erst mal ab. Grade Kaninchen werden oft stundenlang allein gelassen und auch junge Vögel verlassen oft ihr Nest, werden aber noch von den Elterntieren versorgt. Ein zu schnelles Eingreifen ist oft schädlicher für die Tiere als man denkt. Junge Kaninchen und Mäuse in Gefangenschaft aufzuziehen ist sehr schwierig und gelingt nur in seltenen Fällen! Zudem entspricht es dem Straftatbestand der „Wilderei“ wenn man Wildtiere der Natur entnimmt!

 

Glücklich vermittelt

 

Eine Vermittlung wie aus dem Bilderbuch:

Ein schon älterer Nymphensittich wird an einem Mittwoch bei uns abgegeben. Bereits am Donnerstag erhalten wir einen Anruf, ein älterer Nymphensittich ist nach dem Tod seines Partners allein und sucht neue Gesellschaft, gerne älter! Bereits am folgenden Montag konnten die zwei zusammen ein eigenes Vogelzimmer beziehen und vertragen sich auf Anhieb. Nicht zu glauben?! Ist aber so!!! Und das Beste, die neuen Besitzer kamen extra aus Münsingen-Dottingen zu uns, das liegt etwa 350km weit entfernt!!! Das nennen wir mal Einsatz!

 


Eichhörnchen in Not

 

Und die Flut der Wildtiere geht weiter. Auch drei Eichhörnchen trafen im April bei uns ein. Zum Glück waren alle bereits so selbstständig, dass sie mehr von Hand zugefüttert werden mussten.

 

Bis zur Auswilderung vergehen aber trotzdem noch einige Wochen. Inzwischen üben die Racker wie man Haselnüsse knackt und erfreuen sich an Haferflocken, Zwieback und Obst.

 

 

                               

 

 

 

 

 

 

 



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