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Kurznachrichten Juni 2008:



 

Der WDR lud wieder ein zu „Tiere suchen ein Zuhause“

 

Wir durften am Freitag, den 13.06.2008 wieder mit einigen Tieren in Köln-Bocklemünd auflaufen und unsere Sorgenkinder vorstellen. Mit von der Partie waren 5 Hunde: Pascha, ein 6-jähriger Kangal, der noch nie wirklich ein gutes Zuhause hatte, Klabautermann, der von verloren ging und man vermisste ihn nicht, Gonzo, 8 Monate alt, der am Waldrand gefunden wurde und nicht zurückgeholt wurde und Nova, die kleine quirlige Seniorita, die jedes Herz im Sturm eroberte. Zwei Kater präsentierten sich auch sehr gut: Benjamin, unser dreibeiniges Sorgenkind, der sich im Draht verfangen hatte und sich Becken und Gesicht sehr verletzte und Merlin, der einfach nur herrlich unkompliziert ist.

 

Dann nahmen wir noch zwei Wasserschildkröten sowie ein wunderschönes Halsbandsittich-Pärchen mit. Bislang konnten wir allerdings nur Gonzo vermitteln, da für die anderen noch der Vorbesuch erfolgen muss. Wir werden Ihnen aber nächsten Monat von unseren Erfolgen berichten. Fest steht, dass sich alle Tiere wunderbar präsentiert haben und wir viele Anrufe bekamen. Nova, die Sittiche und man glaubt es kaum: Pascha und Klabautermann waren die Publikumslieblinge und wir drücken ganz fest die Daumen, dass auch alle gut vermittelt werden können.

 

 


Unerwartete Gäste…

 

Entdeckten wir und staunten nicht schlecht: In unserem alten, stillgelegten Auto, unter der Heckklappe, hatte sich eine Wespe einquartiert und wollte dort in aller Seelenruhe ihr Nest bauen. Wir haben dann die „Bauversuche“ sofort unterbunden.

 

 

 


 

 

 

„Steffi und ihre Welpen“ im Fernsehen bei VOX

 

Wir hatten auf unserer Homepage darauf hingewiesen, dass in der Sendung „Wildes Kinderzimmer“ ein Bericht gezeigt wird, der bei uns gedreht wurde. Der Bericht drehte sich um Steffi, die ausgesetzte Hündin, die zwei Wochen später im Tierheim 12 Welpen zur Welt brachte. Dieser Bericht wurde nun ausgestrahlt. Wir erhielten tolle Anrufe, die auch noch an den Welpen interessiert waren. Da der Bericht vor ca. 1 Jahr gedreht wurde, konnten wir jedoch keinen der Tiere mehr vermittelt, da bereits alle Welpen gut vermittelt wurden.

 


Glück im Unglück für zwei Huskys

 

 

An einem Tag bekamen wir einen Anruf, dass ein Herr, der zwei Hunde hätte, ins Krankenhaus gekommen sei und nun können sich die Nachbarn nicht mehr um die Hunde kümmern. Wir nahmen die Hunde auf und waren froh darüber, denn uns bot sich ein grauenvolles Bild. Die beiden Rüden sind dermaßen abgemagert, dass es schlimm ist, sie anzusehen.

 

Der eine Rüde hat langes Fell und durch die verfilzte Unterwolle scheint er gut genährt zu sein. Streicht man aber über seinen Rücken, kann man sehr gut die Wirbelsäule fühlen sowie die Becken- und Rippenknochen. Eigentlich hat man eher das Gefühl ein Skelett zu streicheln. Nun füttern wir die Beiden mit Päppelfutter und versuchen, dass sie langsam an Gewicht zunehmen. Mit dem Besitzer werden wir noch ein ernstes Wort reden müssen.

 

 


Zwei zum Knutschen

 

Urlaubszeit – Sorgenzeit. Auch in diesem Jahr gibt es wieder Menschen, die ganz egoistisch sind. Erst werden Welpen in die Welt gesetzt und dann, wenn man das ein oder andere Tier nicht „loswird“, dann setzt man sie halt einfach aus.

 

An einem Abend bekam unsere Tierärztin einen Anruf, dass ein Mann joggen wollte und am Waldrand einen Karton sah, aus dem ganz merkwürdige Geräusche kamen. Der Mann öffnete dem Pappkarton und staunte nicht schlecht: Ihm reckten sich zwei kleine, wuschelige Köpfe entgegen und fiepten vor Hunger. Geistesgegenwärtig rief er unsere Tierärztin an und brachte die kleinen Welpen vorbei. Glücklicherweise ging es den kleinen Hunden gut. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn der Mann nicht dort gewesen wäre. Bei den Temperaturen von ca. 25 ° Celsius wären die 6-Wochen alten Welpen tot gewesen.

 

Wir tauften die Geschwister „Harry“ und „Sally“ und mittlerweile sind die Zwei gut vermittelt und erfreuen sich bester Gesundheit. Hoffentlich bringen die Ferien nicht noch mehr solcher Überraschungen.

 


Sommerferien

 

Natürlich war der Juni geprägt von den Tieren die wegen der bevorstehenden Sommerferien abgegeben werden sollten. Zum Glück konnten wir einen Großteil der Tiere direkt aufnehmen, einige Leute ließen sich auch überreden das Tier nur in benachbarte Pensionen zur Urlaubspflege zu geben und sich doch nicht endgültig zu trennen.

 

Aber allein 16 Kaninchen und 4 Meerschweinchen kamen im Juni zu uns. Einige wurden offiziell bei uns abgegeben, andere wurden auf der Wiese vor dem Kleintierhaus einfach ausgesetzt oder im Käfig an einer Autobahnraststätte abgestellt. Auch zwei Hamster, 4 Ratten und diverse Wasserschildkröten wurden gefunden und kamen so zu uns.

Das ist dann also der Dank für jahrelange Treue und Zuneigung die einem so ein Tier schenkt!

 


Einfach laufen gelassen!

 

Am meisten hat uns das Schicksal von den zwei Kaninchendamen Polly und Lillifee berührt. Die zwei wurden kurzerhand auf dem Tierheimgelände laufengelassen. Nach einer wilden Einfang-Aktion stellten wir fest, dass eines von Lillis Augen eine alte Verletzung aufwies und total vereitert war.

 

Da war leider nichts mehr zu retten, aber die Süsse kommt auch mit nur einem Auge prima zurecht und wird zur Zeit auf einer Pflegestelle gepäppelt. Polly konnte sogar inzwischen in ein endgültiges Zuhause umziehen.


Füchse in Freiheit

 

Erfreulich war vor allem, dass sich endlich Auswilderungsstationen für unsere zwei Füchse finden ließen. So können die zwei sich in den kommenden Monaten an ihr Leben in Freiheit gewöhnen.

                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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