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Kurznachrichten Juli 2008:





Zuhause im Glück!

 

Der Monat Juli stand für einen Teil unserer Hunde unter einem guten Stern. Einige unserer Langzeitinsassen konnten in tolle Familien vermittelt werden.

 

So zum Beispiel „Lena“ und „Balou“, die wir unbedingt zusammen vermitteln mussten, da es die beiden keine Minute ohne einander aushalten. Eines Tages kam ein Paar vorbei und erkundigte sich genau nach den beiden. Als sie Probe-Gassi gegangen waren, entschlossen sich die zwei, „Lena“ und „Balou“ zusammen bei sich aufzunehmen.

 

Ebenso unglaublich war die Vermittlung von „Brigitte“. Da sie eine sehr scheue Hündin ist, sich von uns nicht anleinen lässt, geschweige denn von Fremden, haben wir nicht im Traum daran gedacht, dass sie jemals unser Haus verlassen würde, aber es kam anders:

 

Eine Frau, die schon mehrere Hunde von uns hat, wollte aber unbedingt „Brigitte“. Die sonst so scheue Hündin ließ sich ziemlich unkompliziert in eine Transportbox „treiben“ und wurde dann kurzerhand in ihr neues Zuhause (mit einem großen eingezäunten Grundstück) gefahren.

 

Wir bekamen nach ein paar Tagen die Meldung: Brigitte kommt abends rein, legt sich in ihr Körbchen neben dem Bett!!! Unglaublich, nicht wahr?

 

 


 

 

Leider nicht so viel Glück…

 

… hatte einer der beiden Huskys von denen wir im Juni berichteten. Trotz Einschaltung der Behörden hatten wir leider keine andere Wahl, als einen der beiden Hunde wieder in sein altes Zuhause zu geben. Glücklicherweise durfte „Sky“ bei uns bleiben und konnte auch schon in ein neues Zuhause vermittelt werden!

 

 

Vermittlungsbilanz der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“

 

Im Juni waren wir zu Gast bei der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ und wir können Erfreuliches vermelden:

 

„Pascha“, der 6-jährige Kangal-Rüde: Vermittelt!

„Gonzo“, der 8 Monate alte Findling: Vermittelt!

„Nova“, die 10 Monate alte Hündin: Vermittelt!

Bracke „Max“: Vermittelt!

 

Pechvogel war leider „Klabautermann“. Für ihn riefen einige Interessenten an, aber letztendlich ist leider nichts draus geworden.

 

Pech hatten leider auch die Kater und die Halsbandsittiche, aber durch die Sendung konnten zahlreiche Wasserschildkröten vermittelt werden.

 


Die 2.Chance

 

Aus schrecklichen Verhältnissen konnten die Kollegen des Kleintierdorfs in Zusammenarbeit mit einer ehrenamtlichen Helferin ein Kaninchen und ein Meerschweinchen befreien. Die Tiere wurden in einem Terrarium gehalten, ohne Gesellschaft von Artgenossen. Ein altes Handtuch ersetzte die artgerechte Einstreu und gefüttert wurde ausschließlich mit Löwenzahn. Die vollkommen abgemagerten und kranken Tiere konnten dem jungen Mann zum Glück „abgeschwatzt“ werden. Als wir die zwei in ihre neuen, großen Gehege setzten machten sie sofort Freudenhüpfer und das Kaninchen fing an zu graben. Wenn die Beiden wieder fit sind können sie in einer netten Familie bei Artgenossen bestimmt ihre 2. Chance nutzen.

 

 

 


Chinchilla-Flut im Tierheim

 

Rund 30 Chinchillas konnten jetzt aus einer „Vermehrungs-“ Haltung befreit werden. Leider hielt der zuständige Kreisveterinär es nicht für nötig, den Leuten mehr Tiere abzunehmen. Mal wieder ein Zeichen dafür, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen ein echter Witz sind!!!

 

Etwa 25 Tiere durften sie mit der Auflage behalten, dass sie nicht mehr damit züchten… Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Leute auch an die Auflagen halten und das Amt häufig genug kontrolliert!

 

 



Kaninchen und Kunst?!

 

Die Kleintiere vom Tierheim Siegen durften jetzt in einem Projekt „Modell“ stehen.

 

Ja, sie haben richtig gelesen! Die Kunstakademie hatte sich eine Gruppe Kaninchen ausgeliehen, um Zeichnungen und Aquarelle anzufertigen. In einem großen Gehege konnten sich die Tiere frei bewegen, während die Studenten sich einen Eindruck von dem Bewegungsablauf und dem vielfältigen Verhalten der Tiere machen konnten. Wundervolle Bilder waren das Ergebnis. Vielleicht können wir eine ähnliche Aktion mit Vögeln, Katzen oder anderen der diversen Tierarten wiederholen…

 



 

 

Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh

 

Seit Anfang Juli beherbergen wir 9 Enten. Frau Mehnert vom TSV Hilchenbach hatte die kleinen verwaisten Küken mit viel Liebe und Mühe gepäppelt und brachte uns jetzt die Tiere zur weiteren Aufzucht und Auswilderung.

 

In der neu errichteten „Wildhütte“ und dem angrenzenden Schildkrötenteich machen die Racker nun die ersten Schwimm- und Flugversuche.

 

                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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