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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2009November

Armer Cocker Carlos: 21 Zähne waren nicht mehr zu retten!






Carlos wurde Anfang November in Niederschelden aufgegriffen. Als der Rüde zu uns ins Tierheim kam, lief es uns eiskalt über den Rücken: Der Hund stank erbärmlich, die Augen waren stark vereitert, die Zähne übersäht mit Zahnstein, und das Zahnfleisch war so stark entzündet, dass ihm schon der Eiter aus den Zahntaschen lief. Was muss dieser arme Kerl für Schmerzen gehabt haben!!

 

Unsere Tierärztin schaute sich „Carlos“ an und recht schnell wurden die Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet.

 

Nach ein paar Tagen meldete sich Carlos Frauchen. Sie wollte den Hund unbedingt wieder zurück. Als wir sie darauf ansprachen, dass die Zähne in einem sehr schlechten Zustand seien und behandelt werden müssen, meinte sie, dass sie dem Rüden alle 3 Tage die Zähne geputzt hätte. Sollte dies stimmen, dann fragt man sich, welche Schmerzen der Hund beim Putzen gehabt haben muss. Aber wir gehen eher davon aus - und der Zahnstein sprach Bände -, dass diese Zähne nie eine Bürste gesehen haben.

 

 

Da man wegen des Gesundheitszustandes des Hundes davon ausgehen musste, dass sich nicht ausreichend um den Hund gekümmert wird, haben wir die zuständige Kreisveterinärin mit der Klärung des weiteren Vorgehens betraut. Carlos wurde nach Absprache mit der Behörde operiert und ihm wurden sage und schreibe 21 Zähne gezogen. Allesamt waren verfault, mit Zahnstein übersäht. Die Blutuntersuchungen ergaben, dass Carlos Leishmaniose hat, die die schlechte Haut erklärt. Auch die Augen waren hochgradig entzündet und bilden keine Tränenflüssigkeit. Mittlerweile hat sich der gute Junge prächtig entwickelt und durch die Medikamente geht es ihm wieder gut.

 

Wir hoffen, dass „Carlos“ nicht wieder zurück muss. Bitte liebe Tierfreunde, drücken Sie mit die Daumen, dass „Carlos“ bald ein tolles Zuhause bekommt.

 

 

Fachärztliche Hilfe für Leos Zähne




Der kleine Rammler Leo konnte im Sommer in einer Großaktion zusammen mit 25 weiteren Kaninchen aus schlechter Haltung befreit werden. Er litt unter einen extremen Zahnfehlstellung, die bereits zu Eiterungen am Kiefer geführt hatte. Durch die Vermittlung in die Nähe von Bremen konnte ihm nicht nur ein gutes neues Zuhause, sondern auch eine optimale Behandlung seiner Zahnprobleme verschafft werden. Die dortigen Zahnspezialisten konnten seine Fehlstellung fast ganz beseitigen.

 

Diese Erfahrung hat uns veranlasst, auch für unsere anderen „Zahnkaninchen“ eine noch bessere Lösung zu suchen. Natürlich werden Zahnfehlstellungen regelmäßig, wenn es sein muss jede Woche, von unserer Tierärztin korrigiert. Aber in manchen Fällen ist es mit einem „einfachen“ Korrigieren nicht getan.

Für diese zum Glück recht seltenen Fällen wollen wir jetzt auch Hilfe bei einem Zahnspezialisten suchen. Die neue „Mama“ von Leo hilft uns mit dem Transport, der Betreuung der Tiere vor Ort und auch der Nachsorge. Vielen Dank dafür!!!

 

Wenn auch Sie uns unterstützen wollen, wären wir für die Übernahme von Patenschaften oder Spenden sehr dankbar. Eine solche Behandlung kostet zwischen 100 und 200 Euro!

 

Lutino-Ziegensittich - so weit gereist???




Interessant war die Recherche zu einem unserer Fund-Vögel.

 

Der Lutino-Ziegensittich war nach einer Zuchtauflösung an einen Bekannten des Züchters abgegeben worden. Dieser wiederum war (angeblich) mit samt den Vögeln nach Spanien ausgewandert. Komisch nur, dass einer der Vögel den Rückflug bis zu uns nach Siegen geschafft hat. Zugvögel wandern doch nach Süden J.

 

 

Senioren beschenkten unsere Tiere



Gleich doppelt engagiert haben sich die Schwestern und Pfleger der Seniorenresidenz „Villa Moritz“. Diese Damen und Herren leisten eine wichtige Arbeit mit alten Menschen. Und dabei haben Sie auch an uns und unsere Tiere gedacht:

 

Stellvertretend übergaben sie uns ein riesiges Paket,  das schön mit Weihnachtspapier schön eingepackt war. Es war schon wie am heiligen Abend, denn das Auspacken ist natürlich immer am spannendsten. Und so kam nach dem Geschenkpapier gleich der Inhalt des Paketes zum Vorschein:

Jede Menge Leckerein, Spielzeug und Fleecedecken schauten heraus.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen der Tiere, dass Sie an uns gedacht haben und sich so viel Mühe gemacht haben, die Sachen so schön einzupacken :-)

 

 

Schmunzelecke: Mitarbeiter geht in den Untergrund ...








An dieser Stelle gibt es auch einmal etwas zum schmunzeln:

 


Durch den Herbst ist jede Menge Laub in unser Abwassersystem gelangt. Die Blätter haben den  Abfluss verstopft und ein Mitarbeiter nahm ein Gerät, womit man dem Wasser wieder einen Weg durch die Kanalisation bahnen kann und begab sich an die Arbeit.

 

Frau Marx wollte eigentlich unsere Hunde fotografieren, entdeckte aber unseren Kollegen Uwe Dehne, wie er dem Laub den Garaus machen wollte. Dabei entstand dieses Bild.


Nach Rücksprache mit Herrn Dehne dürfen wir dieses auch veröffentlichen.


 



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