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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2009Dezember

Hunde, Katzen und Ziegensittich bei "Tiere suchen ein Zuhause"




Kein Anruf für mich??? Das kann doch jetzt echt nicht sein, Leute. Ich meine ... den schrägen Vogel wollt Ihr haben und mich nicht???


Im Dezember waren wir erneut beim WDR zur Aufzeichnung einer Sendung von "Tiere suchen ein Zuhause".  5 Hunde, 2 Katzen und ein Ziegensittich waren diesmal mit von der Partie. Nach der Ausstrahlung stand das Telefon nicht mehr still. Liebling des Abends war eindeutig Hund "Kai", ein Pinschermix, der vermittelt werden konnte.Für unseren Dobermann-Rüden "Amor" kamen ebenfalls einige Anrufe und es laufen bereits Vorgespräche mit den Interessenten."Smoky" hatte leider keinen einzigen Anruf - und dabei hatten wir doch dem Weihnachtsmann extra einen "Bettelbrief" für die kleine Maus geschrieben.

Für die beiden Rüden "Chief" und "Pinki" gibt es inzwischen auch ein paar nette Interessenten. Keine passenden Anrufe erhielten wir aber leider für Kater "Neo" und Katze "Amanda".  Für den Ziegensittich-Hahn "Peter" meldeten sich einige Interessierte.

In allen Fällen muss nun natürlich genau geschaut werden, ob die "Richtigen" dabei sind. Doch auch für die Tiere, bei denen es diesmal nicht auf Anhieb geklappt hat, geben wir die Hoffnung nicht auf. In den nächsten Kurznachrichten für den Monat Januar 2010 erfahren Sie vielleicht schon, wer inzwischen ein neues Zuhause fand.

 

Aufnahmeflut bereits vor Weihnachten



Bei den Kleintieren wird´s eng! Nachdem das Kleintierdorf in den vergangenen Jahren von einer extremen Aufnahmeflut rund um Weihnachten meist verschont blieb, hat dieser Dezember richtig zugeschlagen:

Noch kurz vor Weihnachten wurden allein 75 (!) Tiere aufgenommen. Und danach ging´s in der Zeit "zwischen den Jahren" gleich so weiter: zahlreiche Fund- und Abgabetiere warten nun auf ein neues gutes Zuhause.

Die Versorgung von Wildtieren, wie untergewichtige Igel und heimatlose Fledermäuse waren da fast schon eine willkommene Abwechslung.

Bereits Anfang Dezember konnten wir dank eines Hinweises des TSV Hilchenbach ein von uns vermitteltes Meerschweinchen wieder zurück holen. Die kleine Merry wurde in einem unbeheizten, dunklen Verschlag gehalten. Die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt in Olpe lief sehr positiv (vielen Dank dafür!). Dieser Fall hat uns einmal mehr bestätigt, wie wichtig unsere inzwischen obligatorischen "Nachbesuche" sind.

Allein 25 Meerschweinchen und Kaninchen wurden im Dezember zu uns gebracht. Eine der Kaninchendamen beglückte uns dann auch noch mit 4 entzückenden Babies, obwohl sie lt. Versicherung des Vorbesitzers ausschließlich mit Weibchen Kontakt hatte. Ja, ja - die Geschichte von der unbefleckten Empfängnis lässt grüßen!

 

 

Oma braucht die Wanne - Mäuse ab ins Tierheim!



Kurz vor Weihnachten zogen bei uns noch einige Mäuse ein, die auf die Schnelle abgegeben wurden. Die Oma brauchte nämlich die Wäschewanne zurück, in denen die entzückenden Mäuschen hausten. Die Katzen im  Haushalt hatten zwischenzeitlich auch bereits von dem "Mäuse-Imbiss" Gebrauch gemacht ...

Angekündigt wurden 8 Mäuschen, gezählt haben wir dann 14. Mindestens ein geschlechtsreifes Mädel ist dabei und auch ein großes Männchen befand sich in der Gruppe. Weiterer Nachwuchs ist also zu erwarten!

 

Endlich: ein "Happy End" für die blinde Maja



Unsere hübsche, dreifarbige, aber leider blinde Maja konnte Anfang Dezember endlich in ein neues und liebevolles Zuhause einziehen. Wegen ihrer Behinderung nahmen bisher viele Interessenten doch Abstand. Unverständlich, denn Maja kommt mit ihrem Handicap sehr gut zurecht. Ihre neuen Besitzer berichten nur Gutes: Maja hat sich schnell in der neuen Wohnung orientiert, liebt ihre Menschen - und hat ganz schnell das Bett ausfindig gemacht.

Ein herzliches Dankeschön an Majas neue Familie - und ebenso an alle anderen, die einem behinderten Tier eine solche Chance geben.

 

 

Assams unglaubliche Odyssee



Durch einen Anruf von Herrn Schinzel, Tierheimleiter in Dellbrück, wurden wir informiert, dass sich dort ein Hund befand, der uns bekannt vorkommen könnte: "Assam". Der Rüde war längere Zeit in unserem Tierheim gewesen und konnte dann seinerzeit weitervermittelt werden. Was war nun passiert? Warum war Assam jetzt im Dellbrücker Tierheim ???

Wir riefen den Besitzer an und stellten uns erst einmal dumm. Auf die Frage, wie es Assam denn ginge, antwortete dieser: Super, dem Jungen geht´s gut! Als wir ihn mit der Tatsache konfrontierten, dass Assam im Dellbrücker Tierheim sitzt, kam er ins Stottern. Er hätte den Hund erst gestern weitergegeben und wollte ihn nun sofort dort abholen. Auf unseren Hinweis, dass er Assam ohne unser Wissen gar nicht an Dritte hätte weitergeben dürfen, erwiederte er, dass er ja gerade anrufen wollte! Ja nee, ist klar!!! Wir haben ihm dann untersagt, den Hund dort abzuholen. Von Herrn Schinzel erfuhren wir, dass Assam mit Hilfe der Polizei aus einem Auto geholt worden war, das einer stadtbekannten Alkoholikerin gehörte. In dem Auto befanden sich außerdem noch diverse Tiertransportkörbe - Gott sei Dank ohne Inhalt. Eine aufmerksame Anwohnerin hatte das Auto bereits seit dem Vortag beobachtet und konnte Assams Leid nicht länger ansehen. Sie rief die Polizei um Hilfe. Assam darf nun im Kölner Tierheim bleiben, wo man versuchen wird, für ihn ein neues und besseres Zuhause zu finden.

 

 

Gismos traurige Geschichte




Eine ganz traurige Geschichte hat Gismo zu erzählen, ein kleiner, schon älterer Westi-Rüde. Er kam Ende November als Findling zu uns. Ein paar Tage später rief eine Dame an und erkundigte sich nach Gismo. Wir bestätigten, dass er bei uns sei und sie wollte ihn auch abholen. Leider haben wir dann aber tagelang nichts mehr gehört.

An dem "Offenen Sonntag" erschien dann eine junge Dame und fragte nach ihm. Der Hund gehöre ihrer Mutter und sie könne und wolle die angefallenen Gebühren für die Fundtierunterbringung nicht zahlen. Wir ließen uns Namen und Telefonnummer geben und riefen die Besitzerin an. Diese bestritt, dass es ihr Hund sei und meinte, er gehöre ihrer Tochter. Diese jedoch war gerade 18 Jahre alt geworden und sah sich auch nicht als Eigentümerin von Gismo.

Nach langem Hin und Her beschlossen wir dann, den Hund, den ja offensichtlich niemand haben wollte, bei uns aufzunehmen. Die Tochter unterschrieb die Angabeerklärung und wir konnten Gismos Zukunft in die Hände nehmen.

Mittlerweile haben wir den kleinen Senior an eine Dame vermitteln können, die ihn ganz bestimmt haben wollte, obwohl er bereits 11 Jahre alt ist. Er wird nun umsorgt und geliebt. Das freut uns für den kleinen Gismo ganz besonders!

 

Schildkröten-Schicksale




Diese Schildkröte erhielt im Pflegeheim leider keine gute Pflege.

Im Dezember mussten in unserem Kleintierdorf auch wieder viele Schildkröten aufgenommen werden, einige davon leider in einem sehr schlechten Zustand. So nahmen wir drei Exemplare aus einem Pflegeheim auf. Nachdem die Tiere dort einige Zeit der allgemeinen Belustigung gedient hatten, waren sie jetzt nur noch lästig und sollten schnell weg. So brachte eine der Pflegerinnen die Tiere zu uns. Eine der Schildkröten hatte ein großes Loch im Bauchpanzer und musste kurz darauf von ihrem Leiden erlöst werden. Selbst für absolute Laien sollte es eigentlich offensichtlich sein, dass ein Loch im Bauchpanzer einer Schildkröte wohl nicht so ganz normal ist!! Aber da die Dame es auch nicht weiter schlimm fand, dass ihr ein weiteres Tier aus der Hand gefallen war und hart auf dem Panzer landete, wundert uns das kaum noch. Einfach nur traurig ...

Weitere Schildkröten wurden in den umliegenden Bächen gefunden und teils stark unterkühlt und entkräftet bei uns abgeliefert. Dank ausgezeichneter tierärztlicher Betreuung konne ihnen sehr schnell geholfen werden.

 

Katzenmutter und zwei Babies aus Blumenhalle geholt



Ein Anruf einen Tag vor Heiligabend: In einer Blumenhalle wurde eine Katzenmutter mit zwei Jungen entdeckt. Im Tierheim war gerade Öffnungszeit, das Katzenhaus voll und keiner kann mal eben hinfahren, zumal Katzenmama und Babies als vermutlich wild beschrieben wurden. Also brauchte man wahrscheinlich Zeit und Geduld und würde sogar mit der Katzenfalle arbeiten müssen.

Wie gut, dass es für solche Fälle unsere Ehrenamtlichen im Außeneinsatz gibt! Bereits am nächsten Tag waren die drei im Tierheim angekommen und mittlerweile sind sie in einer unserer Pflegestellen untergebracht. Gute Nachricht: es sind keine wilden Katzenkinder. Die Mama ist verschmust und die Kleinen nur noch etwas schüchtern. Aber auch das wird sicher bald der Vergangenheit angehören.

 

 

Affenpinscher-Rüde am Heiligen Abend verirrt




An Heiligabend verloren gegangen - aber nun zum Glück schon wieder zu Hause.

Ein ganz armer Schatz wurde am Heiligen Abend von einer Frau vor der Haustüre aufgegriffen und landete bei uns. Der Affenpinscher-Rüde hatte langes verfilztes Fell, hielt seinen Kopf schief, als hätte er einen Schlaganfall gehabt und hatte kaum noch Zähne im Maul.

Einige Tage verstrichen, bis sich jemand nach ihm erkundigte. Aber am Tag vor Silvester wurde er wieder abgeholt. Man hatte vor lauter Sorge gar nicht ans Tierheim gedacht und die Familie hatte schon nicht mehr damit gerechnet, den Rüden lebend wieder zu sehen.  Wir sind erleichtert, dass er sich in tierärztlicher Behandlung befindet und dass sich um ihn gekümmert wird. Auf unsere Bitte hin soll er nun auch eine Fellpflege erhalten.

 

DANKE!!!



Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen schönen Weihnachtsgrüße, Futterspenden und Bilder, die uns in dieser Zeit erreichten. Sie zeigen uns, dass es auch Menschen gibt, die unsere Arbeit zu schätzen wissen und uns in unserem Bemühen unterstützen.

 

Bitte halten Sie uns auch im Neuen Jahr die Treue. Wir brauchen Sie!! Und wir werden auch in 2010 wieder unser Bestes geben.

 

Ihr Tierheim Siegen mit all seinen Mitarbeitern



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

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