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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2010März

Update zu Tiger, Rex und anderen




Wer bietet Tiger Halt und Vertrauen?


Zuerst möchten wir Ihnen berichten, was aus unserem Rottweiler „Tiger“, und aus dem Findling „Rex“ wurde und den beschlagnahmten Hunden, über deren Schicksal in den vorigen Kurznachrichten berichtet wurde:

 

„Tiger“ bleibt bei uns, da der Halter die Auflagen nicht erfüllen kann. Der Biss war nur ein blauer Fleck, und wer schon einmal einem Rottweiler ins Gesicht geschaut hat, der weiß, dass ein Biss durchaus anders aussieht, als nur ein blauer Fleck. Dennoch ist „Tiger“ gegenüber Fremden etwas misstrauisch. Aber wer kann es ihm verdenken? Für ihn suchen wir nun geeignete Halter, die ihm Halt und Vertrauen geben, die er nun dringend braucht.

 

Die Besitzerin von „Rex“ hat uns die Abgabeerklärung unterschrieben und so durften wir für den freundlichen Schatz ein neues Zuhause suchen, was sich auch sehr schnell fand. Der liebe Rüde ist vermittelt und durfte auch schon in sein neues Zuhause einziehen.

 

Die vier Hunde, die durch das Ordnungsamt sichergestellt wurden, durften auch wieder nach Hause ziehen. Die Hundehalterinnen erhielten Auflagen, so dass die Hunde nicht mehr so lange alleine bleiben müssen und die Anwohner dadurch nicht mehr durch Bellen gestört werden. Hoffen wir, dass sich für die Hunde etwas bessert. Wir werden die Halterinnen jedenfalls von Zeit zu Zeit aufsuchen, um nach dem Rechten zu schauen.

 

 

 

 

Dominante Anja??



Eine Dame brachte einen kleinen Hund wieder, den sie vor einem halben Jahr bei uns „adoptiert“ hatte. Sie müsse diesen Hund „leider“ sofort wieder abgeben. Die Hündin sei so sehr dominant, dass sie mit dem schon vorhandenen Hund nicht auskäme. Die kleine „Anja“ ist erst ca. 1 Jahr alt und sie wurde als ganz junge Hündin bei den Leuten aufgenommen. Wie kann es sein, dass ein Hund über Nacht dominant wird? Auf die Frage, warum sie sich nicht vorher gemeldet hätte, da wir dann vielleicht noch mit einem Hundetrainer hätten helfen können, wusste die Dame keine Antwort und entgegnete, dass sie alles Erdenkliche probiert hätte und jetzt könne „Anja“ nicht mehr bei ihr bleiben. Ihr fiele die Abgabe auch schwer, aber sie nähme die Hündin nun auch nicht mehr mit nach Hause.

Schade. Denn eine so junge Hundin hätte durchaus lernen können, wie man sich verhält, aber leider wurde ihr diese Chance nicht gegeben.

Bei uns ist sie einfach nur toll. Sie ist so schmusebedürftig, kuschelig und lieb, dass wir uns das beschriebene Verhalten überhaupt nicht erklären können. Sie teilt ihr Zimmer mit Artgenossen und dies funktioniert ohne Probleme. Vielleicht sind auch andere Gründe für die Abgabe verantwortlich - nachvollziehen können wir das nicht.

 

Emil - durch unsere Mitwirkung in neues Zuhause vermittelt




War zwar nicht in unserem Tierheim, wurde aber dennoch über uns vermittelt: Emil

Wenn wir in der Hundeabteilung voll besetzt sind, kann es auch schon mal vorkommen, dass wir einen Hund nicht aufnehmen können. Dann bieten wir aber immer an, dass wir bei der Vermittlung helfen, indem wir ein Bild mit entsprechender Beschreibung des Tieres mit auf unsere Internetseite nehmen.

So auch in dem Fall von „Emil“. Der Entlebucher Sennenhund musste leider seine Familie verlassen, weil der Rüde durch verschiedene Hundetrainer verängstigt wurde und er leider dazu neigte, aus Unsicherheit zu schnappen. Da die Hundehalterin das Vertrauen in den Hund verloren hatte, suchte sie nun nach einer neuen Familie für „Emil“.

Wir haben ihn auf unsere Homepage gesetzt und tatsächlich meldete sich nach relativ kurzer Zeit ein Herr. Wir gaben die Kontaktdaten weiter und siehe da: ein neues Herrchen wurde gefunden!

Oft ist es für eh schon verunsicherte Hunde ein großes Problem, wenn sie dann auch noch ins Tierheim müssen. Von daher sind wir froh, dass „Emil“, stellvertretend für einige andere Hunde,  dennoch ein neues Zuhause über uns gefunden hat.

 

 

 

Hoffnung für die rundliche Waltraud




Waltraud - etwas rund, na und???

An einem Sonntag wurde unser Bereitschaftsdienst darüber informiert, dass ein kleiner Terrier in der Nachbarschaft herumlaufe und man diesen eingefangen hätte. Kurz darauf brachte eine Dame eine kleine, etwas rundliche Jack-Russel-Terrier-Hündin zu uns herein. Die kleine Maus haben wir mittlerweile auf dem Namen „Waltraud“ getauft. Leider hat sich für die freundliche Hündin niemand gemeldet, der sie vermisst. Schade eigentlich, denn die kleine „Walli“ ist einfach nur eine Zuckerschnute. Sie liebt ihre Streicheleinheiten und freut sich über jeden Besuch. Mittlerweile gibt es sogar schon nette Menschen, die ihr ein neues Zuhause geben möchten. Wir werden nächsten Monat berichten, ob es Neuigkeiten gibt.

 

Skrupellos ausgesetzt - in freier Natur ohne Chancen



So turbulent wie der Februar geendet hat, setzte sich auch der März im Kleintierdorf fort.

Die steigenden Vermittlungszahlen ermöglichten es uns, die lange Warteliste der abzugebenden Tiere langsam aber stetig weiter abzuarbeiten.

Aber auch die Zahl der ausgesetzten Tiere, die gefunden und zu uns gebracht wurden, nahm leider nicht ab.

So kamen zwei junge, hübsche und noch dazu überaus freundlichen Ratten-Damen, „Abigail und Scarlett“, als Fundtiere zu uns.  Beide leiden unter einem hartnäckigen Schnupfen.

Es ist so traurig, dass manche Menschen ihrer Tiere so schnell überdrüssig werden und diese dann auch noch vollkommen skrupellos aussetzen. Die meisten unserer Heimtiere sind absolut nicht in der Lage, sich selbst in freier Natur durchzubringen. Zudem bringen ausgesetzte Schildkröten, Echsen und Co. auch unsere heimische Fauna massiv in Schwierigkeiten.

 

Späte Hilfe für Rammler Nick



Ein weiterer trauriger Fall von menschlichem Egoismus ist in diesem Monat unser kleiner „Nic“. Der kleine Rammler ist schon 6-7 Jahre alt, unkastriert und kam in derart desolatem Zustand zu uns, dass man glatt überlegen musste, ob es nicht gnädiger sei, ihn sofort einzuschläfern. Der kleine Kerl hat nicht nur bisher allein gelebt, sondern wurde jetzt auch noch „sozusagen zum Sterben“ ins Tierheim abgeschoben.

Dank zahlreicher Vitamin- und Aufbaupräparate hoffen wir, den Süßen in den nächsten Tagen kastrieren zu können. Dann kann er bald zu einem älteren Mädel vermittelt werden und hat so wenigstens noch ein paar schöne Monate oder sogar Jahre - wer weiß?

 

Blacky und Rambo, unsere Wachhähne




Sehr beliebt und äußerst hilfreich: unsere beiden Wachhähne

Unsere beiden Hähne Blacky und Blanco machen das Gelände rund um unser „Nager+Co.-Haus“ unsicher und machen sich auch als Wächter des Info-Point nicht schlecht. Häufig hören wir begeisterte Rufe wie : „ Nein, freilaufende Hühner, so etwas habe ich ja seit Jahren nicht mehr gesehen“ oder auch „ Schaut mal Kinder, das sind Hähne, so sehen die live aus“.

 

Zwei Mädels warten auf Shaun




Unser Schaf Shaun ist natürlich auch immer noch eine kleine Sensation für alle Besucher, es wird allerdings schon in der ersten Aprilwoche in sein neues Zuhause umziehen können. Dort warten schon zwei nette Mädels auf unseren schicken Kastraten.

 

Wir freuen uns für Shaun und hoffen, dass er sich bei den Damen wohlfühlen wird.

 

 

Keine Tiere ins Osternest!!



Leider mussten wir uns in den letzten Märztagen vor den vielen Anfragen um kleine Kaninchen und auch Meerschweinchen in Sicherheit bringen. Es sollen offensichtlich immer mehr Tiere zu Ostern verschenkt werden. Aber wir vertreten nicht nur die Meinung „Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum“ sondern auch „Keine Tiere im Osternest“.!

 

Infos und Ostereiverkauf am "Offenen Sonntag"



Den ersten Offenen Sonntag für April hatten wir wegen des Ostersonntags auf das letzte Märzwochenende vorverlegt. Wir nahmen diesen Termin zum Anlass, über Ostereier und deren Kennzeichnungspflicht aufzuklären und mit gutem Beispiel voran zu gehen und Eier aus ökologischer Freilandhaltung anzubieten. Die bunten Ostereier fanden reißenden Absatz und auch Informationsbedarf war vorhanden. Viele Verbraucher wussten gar nicht, dass gefärbte Eier nicht kennzeichnungspflichtig sind und somit fast ausschließlich aus der Käfighaltung kommen. Über diesen Erfolg haben wir uns alle sehr gefreut.

 



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