Keine News in dieser Ansicht.










home > Rund ums TierheimKurznachrichten2010Mai/Juni

Verliebt in Xana ...




Manchmal dauert es einfach ein bisschen länger, aber dann kann unerwartet plötzlich alles ganz gut werden. Wir für unsere Hündin Xana, die bereits seit einem halben Jahr bei uns war. Sie wurde einfach immer wieder übersehen. Bis sie eines Tages im Mai von einer jungen Dame entdeckt wurde, die sich Hals über Kopf in Xana verliebte und sie bei sich aufnahm.

Glück für Bine




Ebenso hatte „Bine“ Glück. Die Hündin kam im Januar 2010 über den Kreisveterinär zu uns, da die Besitzerfamilie den Kreuzbandriss der Hündin nicht operieren ließ.

Bine wurde bei uns tierärztlich versorgt und gepäppelt. Erst jetzt im Juni 2010 konnten wir für „Bine“ das geeignete Zuhause finden. Sie hat uns sogar schon Post aus dem Urlaub geschickt und bei solchen Bildern geht bei uns die Sonne auf und wir wissen, dass „Bine“ in ihrem Zuhause angekommen ist.


 

Hündin Kira und ihre 7 Welpen





Neben einigen anderen Hunden, die den Weg zu uns ins Tierheim fanden, erfreuen wir uns täglich an den Welpen der Hündin Kira. Geboren wurden die kleinen Schlingel am 17.05.2010. Kira brachte 2 Jungs und 5 Mädels auf die Welt und alle Welpen erfreuen sich bester Gesundheit.

 

Wer von Ihnen schon einmal einen Welpen hatte weiß, was an Arbeit auf einen zukommt. Und man muss ja bedenken, dass es 7 Welpen sind. Aber anfangs ist der Arbeitseinsatz noch nicht so hoch und die Mutter der Kleinen leistet wirklich Erstaunliches. Mit vollem Einsatz werden alle Hundekinder von der Mama gesäugt, abgeschleckt und liebkost.

Mittlerweile ist aus den ruhigen, viel schlafenden Welpen eine Horde heranwachsender Welpen geworden, die Mutterhündin „Kira“ und uns ganz schön auf Trab halten. Flink wuseln die kleinen Mäuse um die Füße, knabbern an Schnürsenkeln und raufen mit den Geschwisterchen. Beim Reinigen der Stube müssen wir ganz schön aufpassen das kein Welpe verschwindet oder gar unter die Füße kommt.

Es freut uns auch, dass bereits die Mama, aber auch alle Welpen feste Interessenten haben. Mit 9 Wochen dürfen die Kleinen dann auch bei uns ausziehen.

 

Wenn Hunde alt und krank werden ...



Leider bekommen wir immer wieder Anrufe, dass Halter ihren alten Hund abgeben müssen/wollen. Ein Anruf hat uns sehr nachdenklich gestimmt:

Ein Herr rief an und wollte seinen 16 Jahre alten Hund abgeben, weil er mit diesem nicht mehr klarkäme. Außerdem sei das Tier  auch herzkrank und hätte einige größere Tumore.

Mit Sicherheit gibt es immer Einzelfälle, wo es keine andere Lösung gibt, als das Tier ins Tierheim zu bringen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein 16 Jahre alter Hund mit sehr starken gesundheitlichen Problemen eine neue Familie findet so gering, dass man eher im Lotto gewinnt, als diese arme Hundeseele wieder zu vermitteln.

Wir erklärten dem Herrn, dass es für den Hund eine Zumutung wäre, wenn dieser seine letzten Wochen/Monate im Zwinger verbringen müsste. Er fragte uns daraufhin, was er denn jetzt machen solle. In diesem speziellen Fall baten wir ihn, den Gesundheitszustand mit seinem Tierarzt abzuklären und dann ggf. zu entscheiden, wie es für den Hund weitergeht. Ihn ins Tierheim zu bringen und darauf zu warten, dass der Hund stirbt, ist jedenfalls unseres Erachtens die denkbar ungünstigste Variante. Der Mann hatte diesen Hund vom Welpenalter an und jetzt, wo die besten Jahre vorbei sind und das Ende in Sicht ist, soll er Hund „abgeschoben“ werden?! Das macht uns fassungslos. Leider wissen wir nicht, wie sich der Mann entschieden hat.

 

16 Katzen auf einen Streich!!



Freitagmorgen, Anruf der Polizei auf dem Nothandy: Ihnen ist doch die Familie XY bekannt. Zur Zeit befinden sich die Familienmitglieder nicht im Haus, alle Tiere sind aber noch da. Können Sie sich darum kümmern??? Uns viel es wie Schuppen von den Augen - in besagter Familie lebten acht Katzen. Wir waren Anfang des Jahres schon mit Kastrationen behilflich und hatten vereinbart, fünf Katzen zu übernehmen, die aber nie gebracht wurden.

Nach einigen Telefonaten machten wir uns mit Polizeischutz auf den Weg zum Haus. Was wir dort vorfanden ,war alles andere als ein "netter" Anblick - dies soll aber hier nicht weiter erläutert werden. Zumindest fanden wir im Haus auch fünf Katzen und konnten diese "dingfest" machen.

Gespräche mit den Nachbarn ergaben, dass noch ein Kater und zwei Mutterkatzen mit ihren Welpen (daher: aus 8 mach 16) irgendwo sein müssten. Nach wiederum etlichen Telefonaten konnten wir einen Bekannten der Familie, bei dem eine Mutter mit vier Welpen "geparkt" war, am Samstag nachmittag von seiner Last befreien. Er war überglücklich, den ungewollten Nachwuchs los zu werden.

Der zweite Wurf tauchte zwei Tage später in einer Scheune in der Nachbarschaft auf und dank der Hilfe der Nachbarn konnte auch diese Mama mit ihren vier Babies ins Tierheim einziehen.

So sieht er manchmal aus, der Alltag im Katzenhaus. Und trotz Aufnahmestopp sind wir nun um 16 Katzen/Kater/Welpen reicher. Sollten Sie Interesse an schwarz-weißen Katzen haben, melden Sie sich bitte bei uns - denn bis auf einen Kater sind alle Tiere schwarz-weiß.

 

Kartons mit lebendem Inhalt vor dem Tierheimtor - leider fast alltäglich



Und immer wieder das gleiche Spiel: verantwortungslose Mitmenschen entsorgen ihre Tiere im Karton vorm Tierheimtor. Das Katzenhaus wurde im Mai zweimal betroffen. Zuerst fanden wir Caesar und Cleopatra morgens im Karton vorm Tor, zwei wunderhübsche, liebe Grautiger, vermutlich Mutter und Sohn. Leider war kein Zettel dabei, der uns wenigstens etwas über beide sagen würde. So haben wir Cleopatra leider umsonst in Narkose gelegt - sie war schon kastriert, was wir so vorher nicht feststellen konnten. Zum Glück konnten beide schon in ein neues Zuhause einziehen.

 

Der zweite Karton bescherte uns eine Mama mit drei etwa neun Wochen alten Babies. ... Einfach nachmittags vorm Tor abgestellt. Die Mutter hatte sich in kurzer Zeit aus dem Karton befreit - konnte aber innerhalb weniger Stunden zum Glück wieder eingefangen werden. Jetzt sitzt die Familie bei uns im "Keller" und wartet auf neue, verantwortungsvolle Katzenliebhaber.

 

"Wachhahn" Blacky blieb nicht lang alleine ...




Nachdem im Kleintierdorf einer unserer beiden „Wachhähne“ vermittelt werden konnte, war „Blacky“ alleine übrig und so traurig, dass er seine Pflegerinnen angriff. Zum Glück spielte das Schicksal mit, und bescherte uns kurze Zeit später zwei Fundhühner und eine Abgabehenne.

Die kleine Schar  bearbeitet jetzt den Freilauf rund um unseren schönen Teich im Kleintierdorf und beglückt uns hin und wieder auch mit Eiern.

Einige Wasserschildkröten erfolgreich vermittelt




Besonders erfreulich fanden wir es, dass die Vermittlung von Wasserschildkröten zugenommen hat. Dadurch konnten wir einige Plätze für die Schildkröten auf unserer Warteliste frei machen.

Natürlich muß nbei einer Vermittlung neben einem geeigneten Platz im Gartenteich auch immer die richtige Überwinterung gewährleistet sein.

"Wilde Babies" aufgezogen und z.T. schon erfolgreich ausgewildert. Aber auch wieder "wilde" Neuzugänge.





Neben unseren Waschbären (über die wir unter "news" auf der Startseite ausführlich berichteten) haben wir in den letzten Monaten auch einen kleinen Marder aufgezogen. Dieser konnte im Mai bereits in die Freiheit entlassen werden. Er besucht seine Futterstelle zwar noch hin und wieder, ist aber bereits so scheu, dass seine Auswilderung wohl schon als geglückt bezeichnet werden kann.

Einige Wildtiere zogen inzwischen aber auch wieder bei uns ein. Zwei Zollbeamte fingen in Siegen ein kleines Eichhörnchen ein, dessen Mutter überfahren am Straßenrand lag. Die Kleine wird baldmöglichst von einer Pflegestelle wieder ausgewildert.

Auch ein verletzter Igel wurde zu uns gebracht, der sich nach tierärztlicher Behandlung zum Glück schnell erholte und von der Finderin wieder an seinen Fundort zurück gebracht werden konnte.

 

 

Verwaiste Jungvögel




Im Juni wurden auch wieder einige verwaiste Jungvögel aufgefunden.

Da wir im Tierheim nicht die zeitlichen Möglichkeiten haben, Jungvögel aufziehen, konnten wir diese glücklicherweise bei Frau Menze unterbringen. So zogen dann noch 3 Meisen, eine Amsel und ein Kernbeißer bei ihr ein.

 

Auch Kleintiere einfach vor dem Tierheimtor abgestellt



Auch für das Kleintierdorf werden "Neuzugänge" einfach vor dem Tierheimtor abgestellt. Im Mai/Juni gelangten die meisten "Fundtiere" auf diese Weise zu uns. Neben einigen Farbmäusen waren leider auch ein Chinchilla-Bock und erneut Ratten darunter.

Es ist sooo schade, dass die Besitzer es noch nicht einmal fertig bringen, die Tiere offiziell hier abzugeben. Wichtige Informationen, wie Alter und Vorerkrankungen der Tiere, helfen bei einer Vermittlung und erleichtern uns die Arbeit ungemein.

Bitte fassen Sie sich ein Herz und sprechen Sie uns an, wenn sie Tiere abgeben müssen. Da wird keinem der Kopf abgerissen und für die Tiere ist es doch wohl das Mindeste was man noch leisten kann/muss.

 

Juni im Zeichen des Reptils




Der Juni im Kleintierdorf stand ganz im Zeichen des Reptils, denn es sind insgesamt 3 Bartagamen bei uns eingezogen.

Ein Fundtier konnte inzwischen in eine Pflegestelle gegeben werden.

Die anderen beiden wohnen jetzt zusammen in unserem Exotenhaus.

 

Dreistes Vorgehen: Chinchillas um jeden Preis loswerden




Besonders dreist war eine junge Dame, die eines Montags ihre zwei Chinchillas im Kleintierdorf abgeben wollte. Da wir im dort seit längerer Zeit schon zwei Chinchilla Pärchen beherbergen und uns dann auch noch im Juni ein weiterer Bock im Schuhkarton vor unser Tor gestellt wurde, hatten wir in dem Moment kein Gehege mehr für die beiden unkastrierten Böcke frei.

Wir wollten die Dame aber auch nicht einfach wieder wegschicken, sondern haben ihr natürlich angeboten, dass wir uns melden, sobald wir Platz haben oder jemand die beiden aufnehmen könnte.

Die junge Frau wollte aber partout nicht ihren Namen oder ihre Adresse hinterlassen und wollte sich lieber selbst kümmern. Daraufhin hat  sie sehr schnell den Heimweg angetreten. Dummerweise hatte sie dabei doch glatt die Transportbox mit den beiden Chinchillas im Nagerhaus vergessen.

Dies konnte eine Kollegin beobachten und die Dame noch am Auto zur Rede stellen.

Da wir es den beiden Chinchis nicht zumuten wollten, dass sie noch irgendwo anders abgestellt werden, wo sie vielleicht gar nicht gefunden worden wären, haben wir die beiden erst einmal schnellsten notdürftig einquartiert, bis wir am nächsten Tag eine Voliere aufbauen und einrichten konnten.

 



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

Impressum  Seitenanfang  Drucken