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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2010August

Gute Nachricht: Neues Zuhause für Jack



Zu Beginn einmal zuerst eine gute Nachricht: Fundhund Jack, der im Juli zu uns gebracht wurde, konnte in sein neues Zuhause einziehen. Ein liebevolles Ehepaar nahm den kleinen Schatz zu sich und alle sind glücklich.




Zeus kann uns seine traurige Geschichte leider nicht erzählen




Nicht so glücklich ist leider „Zeus“. Der Retriver-Rüde wurde von einem Mann angeblich auf der HTS herumlaufend aufgegriffen und bei uns abgegeben. Der Rüde trug einen Nylon-Maulkorb, der so eng war, dass bereits auf beiden Seiten die Lefzen eingerissen waren und bluteten. Zudem war sein linkes Auge verletzt. Es sah so aus, als ob er mit dem unteren Augenlid irgendwo hängen geblieben war, wodurch ein  L-förmiger Riss entstand, der blutete. Auch diese Wunde war frisch. Als wir die Personalien des „Finders“ aufgenommen hatten, wollten wir sofort mit dem Rüden, den wir Zeus tauften, zu unserer Tierärztin in die Praxis fahren, aber er wollte partout nicht einsteigen. Wir stellten uns die Frage, wie der angeblich fremde Mann den Hund, der ja wahrscheinlich in Panik war, in das Auto bekommen hatte. Wir haben da einige Vermutungen, aber wir können bislang leider noch nichts beweisen. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Jedenfalls haben wir Zeus dann vor Ort notversorgt, bis die Tierärztin ihn behandelte. Nach und nach fasste er Vertrauen zu uns und mittlerweile lässt er sich sogar streicheln. Interessenten haben sich auch schon gefunden. Mal schauen, wann der liebe Kerl ausziehen darf.


Freundlicher "Kampfschmuser" gesucht? Hier ist Butch!




Auch ein anderer Findling ließ uns ins Grübeln kommen. Unser Notdienst erhielt einen Anruf von der Polizei, die mitteilte, dass ein Mann einen Pitbull-Terrier gefunden haben will. Der Rüde sei ca. zwischen 1 und 2 Jahre alt, lief  problemlos mit ihm mit und er nannte ihn leise Tyson. Naja, kann man uns da die Überlegung verdenken, dass es vielleicht doch der eigene Hund war? Wir können leider – wie so oft - nichts beweisen und so verlaufen auch unsere Recherchen in diesem Fall im Sand.

Der Kollege im Bereitschaftsdienst nahm den lieben Rüden mit ins Tierheim und nun suchen wir nach liebevollen Menschen, die bereit sind, einem „Kampfschmuser“ eine Chance zu geben. Wir haben dem freundlichen Rüden auch einen anderen Namen gegeben und von nun an heißt er „Butch“ und wird liebevoll von uns manchmal auch „Trüffelschweinchen“ genannt, weil er ganz schön grunzen kann.

 

Manchmal liegt das Glück so nah! Gassigängerin adoptierte Chief ...




Im August konnten wir insgesamt 13 Hunde in ein neues Zuhause vermitteln. Ein Glückspilz hiervon ist Chief.

 

Der Rüde war seit Mai 2009 bei uns im Tierheim und trotz der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“, in der er vorgestellt wurde, hat sich keiner für ihn interessiert. Bis eines Tages eine Gassigängerin* den Entschluss fasste, Chief ein Zuhause zu geben. Er war mittlerweile auch schon mit im Urlaub an der See und alle sind zufrieden und glücklich.

 

* Gassigänger - das sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere Hunde ausführen. Wenn Sie hieran auch Interesse haben, melden Sie sich doch einfach bei unserer Tierheimleitung. Dort erfahren Sie dann mehr.

 

Welpe Luna: mit Draht an Leitplanke gebunden




Ein Zuhause für einen Welpen zu finden, ist ja normalerweise ziemlich einfach. Umso unverständlicher ist es für uns, wenn ein kleiner süßer Welpe einfach entsorgt wird. Eine Familie fand eines Tages einen kleinen Welpen, der an der Straße mit einem Draht an der Leitplanke angebunden war. Sie war bereit, der kleinen Hündin ein Zuhause zu geben, doch leider machten ihnen die schon in der Familie lebenden Hunde einen Strich durch die Rechnung. So fand die kleine „Luna“ den Weg zu uns ins Tierheim.

Bei der Eingangsuntersuchung durch unsere Tierärztin stellte sich heraus, dass die kleine Maus ca. 10 Wochen alt sein musste. Recht schnell fanden sich auch nette Leute, die der Süßen ein Zuhause geben wollten und nach der Impfung konnte „Luna“ nach nur 2 Wochen bei uns ausziehen.

 

Dumm gelaufen ...



„Erst gehen wir ins Katzenhaus und suchen uns ein Kätzchen aus, dann fragen wir ob wir die lästigen Kaninchen im Kleintierdorf loswerden können....“  Ganz schön dumm, denn solchen Menschen wollen wir natürlich keine Katze anvertrauen. Die Kaninchen haben wir aber dennoch aufgenommen. Beide sind inzwischen kastriert und können schon bald andere Menschen glücklich machen.

 

Ratte mit Anschreiben, aber zum Glück nicht als Paket verschnürt




„Mein Name ist Nicky, ich habe Milben und mein Frauchen hat kein Geld. Bitte kümmert euch um mich, ich wäre euch sehr verbunden“.

 

Einen Brief mit diesen Worten fanden wir zusammen mit der netten Ratte in Kreuztal vor einer Tierarzt-Praxis. Die Milbenbehandlung ist bereits abgeschlossen, Jacky konnte kastriert und vergesellschaftet werden. Ende gut, alles gut....

 

Fundtierflut reißt nicht ab



Im August fanden fast 100 Fundtiere den Weg in unser Tierheim! Davon gut 30 Kleintiere, von denen kein einziges vermisst oder bei uns wieder abgeholt wurde. Im Nager und Co Haus ist also immer noch „Land unter“.

 

Kater "Spyder" - abgestellt wie Sperrmüll




Unser Kater Spyder – inzwischen in einem neuen Zuhause – wurde wie Sperrmüll in einem Korb mit einer Tasche Futter in Weidenau abgestellt. Offensichtlich in der Hoffnung, dass ihn irgend jemand mitnimmt. „Irgend jemand“, das war unsere Mitarbeiterin, die angerufen worden war und ihn schnellstens holte.

 

 

Geduldig und lieb hat er im Korb gesessen und wusste  gar nicht, was passiert war.  So kam er  zu uns ins Tierheim und wurde erst einmal auf Herz und Nieren untersucht – Gesund!

 

 

Zum Glück musste Spyder im Katzenhaus nicht lange auf ein neues Zuhause warten. Durch seine Art, jeden um den Finger zu wickeln, fand er schnell einen neuen Dosenöffner und ist jetzt wirklich gewollt und glücklich. Danke an der Stelle dem Menschen, der uns benachrichtigt hat!

 

Finchen ließ ihre Babies nicht im Stich




Finchen ist mit ihren Babys im Wäschekorb bei uns abgegeben worden, das heißt, man hat es versucht, denn unser Finchen hat einfach auf dem Weg vom Parkplatz zum Katzenhaus die Chance ergriffen und ist entflohen (Tiere merken halt, wenn man sie abschieben will). Zum Glück blieb sie aber auf dem Tierheimgelände, denn da waren ja noch ihre Babys....

 

Also hielt sie sich zwei Tage im größten Sommerfesttrubel immer in der Nähe des Katzenhauses auf und spazierte schließlich einer Mitarbeiterin mit erhobenem Schwanz (= feundlich) nach Feierabend entgegen. Die Erleichterung war groß und endlich war die Mama wieder mit ihren Babys vereint. Mittlerweile sind die Katzenbabys vermittelt und nur Mama Finchen wartet noch auf ein neues Zuhause.

 

"Frische Kätzchen" im Angebot




Tatort: Wilnsdorfer Aldi. Ein junger Mann stand dort an einem Wochenende mit einem Karton voll Katzenbabys und bot sie als Geschenk an.Zum Glück nahm sich eine junge Frau ein Herz , nahm „alle“ und  brachte die noch viel zu kleinen Babies zu uns.

 

Sofort riefen wir eine unserer Pflegestellen an und hatten Glück. Minuten später wurden sie schon abgeholt, liebevoll umsorgt und am darauf folgenden Montag von unserer Tierärztin untersucht.

 

 

Leider haben nicht viele ungewollte Kätzchen dieses Glück und landen stattdessen irgendwo, ungewollt und abgeschoben. Dabei könnte eine frühzeitige Kastration dieses Elend verhindern. Darüber machen sich jedoch nicht viele Gedanken und denken stattdessen „Ach wie süß – nur einmal Katzenbabys“! Dabei wird nicht daran gedacht, dass eine unkastrierte Katze bis zu 18 Babys im Jahr bekommen kann. Und ohne frühzeitige Kastration vermehrt sich auch der Nachwuchs ganz rasant – und dann? Eine nicht enden wollende Spirale. Deshalb unser Apell:

Lassen Sie Ihre Katzen früh genug kastrieren, damit sie keine ungewollten Überraschungen erleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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