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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2011Februar

Findus: nach tierärztlicher Behandlung fast wie neu!



Finduns, ein ca. 11 Jahre alter Dackel-Mix, wurde in Neunkirchen an der Hauptstraße aufgegriffen. Dieser Arme wurde wahrscheinlich wegen seines faustgroßen Tumores und der daraus resultierenden Tierarztkosten kurzerhand vor die Tür gesetzt.

Bei uns wurde er erst einmal behandelt. Der Tumor unter dem Bauch wurde entfernt, die Zähne saniert und er wurde geimpft und gechipt. Jetzt ist er fast wieder wie neu und freut sich auch darüber, dass es bereits Menschen gibt, die ihn adoptieren möchten.

Findling Ed: schon etwas älter, aber liebenswert




Ähnlich erging es dem Glatthaar-Fox-Terrier „Ed“, der aus Niederdielfen zu uns als Findling kam. Er ist auch älteren Jahrgangs; wir schätzen so aus dem Jahr 2001.

Vielleicht hat er vorher in einem Zwinger gelebt, denn er läuft von Zeit zu Zeit im Kreis, was auf einen typischen „Zwingerkoller“ hinweisen würde.

Bei uns allerdings teilt er sich seine Stube mit Rüden und Hündinnen und ist super-liebenswert. Unerklärlich, warum dieser arme Rüde einfach rausgeschmissen wurde. 

 

Findling Idefix -von Frauchen nicht mehr abgeholt




Auch Idefix wurde als Findling aufgegriffen. Er wurde in Eiserfeld gefunden.

Ca. 1 ½ Wochen später meldete sich tatsächlich die Besitzerin und wollte ihren Hund abholen. Für die Unterbringung von Fundtieren berechnen wir einen Tagessatz, den die Frau aber nicht bezahlen konnte. Wir boten ihr eine Ratenzahlung an, aber selbst die wollte sie nicht bezahlen. Sie wollte sich die Sache überlegen und hat sich seitdem nicht mehr bei uns gemeldet. Selbst unsere Anrufe blieben unbeantwortet.

Da Idefix auch noch Allergiker ist, haben wir ihn auf einer Pflegestelle untergebracht, damit er dort optimal versorgt werden kann.

Schnuckelchen Sandy: bei Ausreise einfach zurückgelassen




Eine andere kuriose Geschichte können wir von „Sandy“ erzählen. Diese kleine Hündin kam zu uns ins Tierheim, da die Besitzer keine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland hatten und so wurden sie des Landes verwiesen. Auf die Idee, ihre Hündin mitzunehmen, kamen sie dabei aber leider nicht.

Da „Sandy“ einfach nur ein Schnuckelchen ist und zuckersüß, dauerte es auch nicht lange, bis wir für sie ein neues Zuhause finden konnten. Dort darf sie auch bestimmt für immer bleiben.

Wieder mal bei "Tiere suchen ein Zuhause"



Unsere „Fans“ haben uns auch bestimmt am 20.02.2011 bei „Tiere suchen ein Zuhause“ gesehen. Hier für all diejenigen, die es verpasst haben, eine kleine Zusammenfassung:

Wir hatten insgesamt 5 Hunde mit. Fred, Wilma, Mephisto, die wilde Hilde und unseren Staff-Opi Oskar. Wir hatten so brave Hunde und wir konnten alle zusammen im Wartezelt des WDR auf den Beginn der Aufzeichnung warten, was nicht immer so einfach ist, wenn man etwas unverträgliche Hunde mitnimmt. Diesmal war es aber überhaupt kein Thema und alle haben sich vorbildlich verhalten.

Unser Staff „Oskar“ durfte sogar Model sein für den Bericht der Brustgeschirrtest. Er war so geduldig, als dieFachfrau an ihm und seinem Geschirr herumzuppelte. Alles ließ er sich superlieb gefallen und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.

Das Ergebnis der Sendung ist auch sehr gut. Oskar und die wilde Hilde konnten bereits in ihr Zuhause einziehen. Für Mephisto riefen sehr wenige Menschen an und Wilma und Fred warten auch noch auf ein neues Zuhause. Aber ein paar Besuche stehen noch an, von daher drücken wir einfach noch die Daumen.



Happy End für unseren Oskar




Genießt Schmuseeinheiten: Oskar

Besonders möchten wir noch einmal auf den eben schon erwähnten Oskar zurückkommen.

Der freundliche Staffordshire-Rüde war nun seit Januar 2010, also über 1 Jahr, bei uns und hat auf Menschen gewartet, die ihn adoptieren wollen. Durch die Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ und sein vorbildliches Verhalten wurde der Traum wahr: er durfte jetzt endlich in sein lang ersehntes neues Zuhause einziehen.

Lieber Oskar, wir sind so froh, dass Du endlich ein warmes Kissen bekommst, Streicheleinheiten satt und Liebe von allen Seiten. Das hast Du Dir wirklich verdient! Wir wünschen Dir von Herzen noch eine ganz laaaange, tolle Zeit!

 

Die 1-jährige Rita braucht Ihre Hilfe!



Soviel Glück hatte die Hündin „Rita“ leider nicht. Sie ist am 04.02. bei uns abgegeben worden und sie hat in ihrem bisherigen Leben (sie ist erst im Juli 2010 geboren) schon so viel Schlimmes erlebt. Das bestätigt leider auch ihr Röntgenbild. 

Sie lahmt auf beiden Hinterläufen, deshalb ließen wir sie röntgen. Was dort zum Vorschein kam, ließ uns nur mit dem Kopf schütteln: der linke Unterschenkel war gebrochen, ebenso das Becken. Ein Tierarzt hat wohl auch beidseitig bereits eine Femurkopfresektion vorgenommen. Das heißt, dass das Becken nur von Sehnen und Muskeln gehalten wird. Dadurch bedingt hat sie natürlich immense Schmerzen und bekommt Schmerzmittel. Allerdings darf sie auch kein Sport machen und Joggen ist tabu. Selbst einfache Treppen kann und darf sie nicht steigen. Aber wie soll man das einem noch nicht einmal einjährigen Hund erklären?

Sie tut uns nur unendlich leid, und wir würden uns wünschen, dass sich Menschen finden, die sie wenigstens als Pflegehund nehmen, denn wahrscheinlich wird sie irgendwann einmal eine künstliche Hüfte brauchen.

Deshalb brauchen wir auch in diesem Monat wieder ganz dringend Ihre Hilfe. Jeder Euro hilft, damit wir helfen können. „Rita“ ist leider kein Einzelfall und so eine OP kann Tausende Euro kosten. Bitte helfen Sie der kleinen Rita! Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

 

Plötzlich 8 Katzen im Garten ...



"Sehe ich jetzt doppelt, dreifach oder was ist hier los ...?", fragte sich ein Bewohner des Ortsteils Sohlbach-Buchen, als er mit seiner Tochter von einer Geburtstagsfeier nach Hause kam. Seine Tochter rief erfreut: "Papa, schau mal, eine Katze vor unserem Haus!"

Der hübsche Grautiger war auch recht zutraulich und kam freudig auf die Familie zugelaufen. Dann folgte ein weiterer Grautiger, noch einer und noch einer... Es wurden immer mehr, bis schließlich acht Katzen ums Haus der Familie sprangen.

Na, wo kommen die denn auf einmal alle her? Nachfragen in der Nachbarschaft führten zu keinem Ergebnis und so wurden wir benachrichtig. Fünf Katzen konnten direkt von uns vor Ort dingfest gemacht werden, drei scheuere Vertreter benötigen noch etwas Zeit.

Die Katzen sind alle etwa sechs Monate alt und leben jetzt in einer Pflegestelle. Eine der Damen war frisch kastriert. Also, wer vermisst seine acht Katzen???? Schnell bei uns melden. Da wir natürlich nicht daran glauben, dass acht Katzen zusammen entlaufen sind, sondern die Vermutung nahe liegt, dass die acht einfach ausgesetzt wurden, warten Nino, Nala und Co. jetzt auf neue Dosenöffner.

 

Traurige Abschiede im Katzenhaus




"Frau Schlüter"

Frau Schlüter, unser eigenwillige, aber sehr liebenswerte Katzenseniorin, konnte leider nicht mehr zu neuen Dosenöffnern umziehen. Frau Schlüter war mittlerweile schon lange Zeit bei uns und alle mochten die selbstbewusste Dame. Leider wurde bei ihr ein Tumor gefunden und eine Operation hätte nicht mehr geholfen. Daher haben wir Frau Schlüter von ihrem Leiden erlöst.

Diesen Monat mussten wir uns auch von unserem netten Senior Lino verabschieden. Im Oktober kam Lino als Fundkater zu uns. Er war gesundheitlich in einem sehr schlechten Zustand, aber die Behandlung sprach zunächst an und Lino befand sich auf dem Wege der Besserung. Leider hielt diese Besserung nur ein paar Wochen und jetzt ging es Lino so schlecht, dass wir der Meinung waren, ihn besser von seinem Leiden zu erlösen. Lino war uns sehr ans Herz gewachsen, er wird uns fehlen!

Auch Hilde, eine alte Fundkatze, musste wenige Tage nach ihrer Ankunft bei uns erlöst werden. Vielen Dank noch mal an die Finder, die sich bemüht hatten, die kranke Katze auf der Eiserfelder Straße einzufangen. So konnte Hilde womöglich ein Tod im Wald oder gar auf der viel befahrenen Straße erspart bleiben.



Die ersten Kleinen? Oder der Rest vom Schützenfest?




Diesen Monaten wurde bereits die ersten drei Jungspunde bei uns abgegeben. Sollte die Saison etwa so früh beginnen? Wir hoffen eher, dass Mable, Madeleine und Milly noch „die Reste“ aus dem alten Jahr sind. Für alle drei konnte bereits ein gutes Zuhause gefunden werden.

Demnächst wird die Flut der ungewollten Katzenbabies wieder über uns und unsere Pflegestellen hereinbrechen. Das bedeutet einen großen Aufwand an Pflege, aber auch hohe Kosten für die tierärztliche Versorgung. Wer uns hier helfen kann, sei es durch persönlichen Einsatz mit einer privaten Pflegestelle oder mit Spenden: herzlich willkommen!

 

Alte Geschichte, immer wieder neu: Grisu, abgestellt auf dem Autobahnrastplatz



Ob Grisu wohl in Urlaub fahren wollte und irgendetwas falsch verstanden hatte? Wohl eher nicht.

Er stand in einem Katzenkorb am Parkplatz der Raststätte Siegerland. Da muss sich wohl irgendjemand auf einfache Art und Weise seines noch jungen Grautigers entledigt haben. Leider erleben wir solche Geschichten recht häufig.

Aber für den netten Grisu hat der Weg zu uns dann direkt ins Glück geführt. Er konnte bereits nach fünf Tagen bei seinen neuen Dosenöffnern einziehen und entwickelt sich dort prächtig.

 

Glücksfall für die Geschwister Bonnie und Spike: erst eine, dann doch alle beide.




Besuch in einer unserer Pflegestellen. Mutter und Tochter entscheiden sich direkt für die nette junge Katze Bonnie. Wenige Tage später soll sie abgeholt werden.

Zum vereinbarten Termin kam dann auch der Herr des Hauses mit und Bonnies Bruder Spike zeigte sich bei ihm von seiner Schokoladenseite. Aber nach kurzer Diskussion sollte es doch Bonnie werden. Zwei Katzen wären zuviel, man sei ja noch Anfänger.

Vierundzwanzig Stunden später klingelt in der Pflegestelle das Telefon. Die Anfangszeit sei vorbei und alles super. Ob denn Spike noch mit einziehen dürfe??

Wir freuen uns immer wenn zwei Geschwister zusammen bleiben können und bedanken uns nochmals für diese schöne schnelle Entscheidung.


Meerschweinchenfamilie neben Müllcontainer ausgesetzt



Der Monat Februar war auch für die Kleintierabteilung von Fundtieren geprägt.

In einem Fall kamen gleich 6 Meerschweinchen. Wahrscheinlich waren es Vater und Mutter mit drei Kindern. Diese wurden in einem Karton lieblos neben einem Müllcontainer in Siegen an der Leimbachstraße ausgesetzt. Bei den Witterungsbedingungen hätten die Tiere keine lange Lebenserwartung gehabt, wenn sie nicht von Tierfreunden gefunden und zu uns ins Tierheim gebracht hätten.

Wir haben die Tiere natürlich direkt nach Geschlechtern getrennt, damit sie nicht noch einmal Babys in die Welt setzen müssen. Die Böckchen wurden auch bereits kastriert.

Nun wartet auf die kleine Racker ein neues Zuhause. Vielleicht bei Ihnen? Mehr unter "Vermittlung".

 

Kaninchen Olli durfte nicht mit umziehen. Er wurde einfach zurückgelassen ...




Pech hatte auch der kleine „Olli“. Er wurde von seiner Familie einfach in der Wohnung zurückgelassen. Die Familie musste umziehen und nahm ihn einfach nicht mit.

Wenn die Vermieterin nicht zwei Tage später in der Wohnung nachgeschaut hätte, wäre er dort wohl elendig verendet, denn Kaninchen brauchen stets Heu und frisches Wasser, was zum Fundzeitpunkt bereits sehr knapp war.

Die neue Adresse der Mieter war nicht bekannt und so kamen die Tiere – glücklicherweise – zu uns ins Tierheim, wo man sich liebevoll um den kleinen Kerl kümmert.


Wer hat ein Zuhause für Warzenente Donald Duck?



Dann haben wir auch noch Besuch aus Entenhausen bekommen. Mitarbeiter einer Firma in Geisweid haben unseren Neuzugang "Donald Duck" gefunden.  Er watschelte ganz unbekümmert dort auf dem Firmengelände herum und gehörte nun einmal einfach nicht dorthin.

Recherchen haben ergeben, dass es sich bei Donald um eine "Warzenente" handelt, für die wir nun auch nach einem passenden Zuhause suchen.


Die Hilfe kam zu spät für Fundkaninchen Marge



Nicht so viel Glück hatte unser Fundkaninchen Marge. Die Kaninchendame hoppelte in Geisweid an der Straße lang. Körperlich schon sehr geschwächt. Ein Tierfreund nahm Marge mit und brachte sie zu uns ins Tierheim.

Bei der Eingangsuntersuchung stellten wir fest, dass die Kaninchendame schon sehr abgemagert war, die Zähne in einem sehr schlechten Zustand und die Krallen extrem lang waren. Entweder hatte sich schon lange niemand mehr um sie gekümmert oder sie lief schon einige Zeit draußen umher. Leider verstarb sie wenige Stunden, nachdem sie hier ankam.

Als Tierfreund möchte man gerne die Menschen kennenlernen, die dafür verantwortlich sind. Wenn man sich ein Tier anschafft, muss man sich darum kümmern, solange und so gut man kann. Es einfach irgendwo auszusetzen und sich selbst überlassen ist unfair.

 

Ob Ratte oder Maus - sie sucht ein Zuhaus




Einen ganz witzigen Anruf erhielten wir von der Kreisverwaltung. Dort hatte man eine „Ratte“ im Mülleimer gefunden und gerettet. Doch was tun damit? Kurzerhand riefen uns Mitarbeiter an und baten um Hilfe.

Vor Ort mussten wir etwas schmunzeln, denn die Ratte entpuppte sich als Maus. Das winzige Mauseböckchen tauften wir Strolchi und nahmen es mit. Jetzt suchen wir auch für ihn ein neues Zuhause.

 



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