Keine News in dieser Ansicht.










home > Rund ums TierheimKurznachrichten2011Mai/Juni

Hündin Kika: trauriger Abschied




Diesmal präsentieren wir Ihnen unsere Kurznachrichten bunt gemischt aus allen Abteilungen. Wir beginnen diesmal mit einer traurigen Nachricht. Die alte Hündin „Kika“, die im Oktober 2010 bereits in den Kurznachrichten und in unserem Newsletter erwähnt wurde, hatte so ein tolles Zuhause gefunden. Von dort erhielten wir die Mitteilung, dass die alte kleine Seniorin am 26.05.2011 verstorben ist.

 

Was uns aber tröstet: die kleine Maus hat in ihren letzten Lebensmonaten noch so viel Schönes erleben dürfen -  ein Urlaub an der See, viele schöne Spaziergänge, kuschelige Stunden auf der Couch. Wir sind dennoch sehr traurig, denn auch wenn wir alle wussten, dass sie kein langes Leben mehr vor sich hatte, so kam ihr Tod doch unerwartet und zu früh.

 

Wir danken ihrer Familie sehr herzlich, dass sie die kleine „Pepper“ (so haben sie sie genannt) bei sich aufgenommen haben und sie so die letzten Monate ihres Lebens nicht im Tierheim verbringen musste, sondern an einem warmen Platz mit viel Freude, mit Freunden und mit viel Liebe.

 

Nicht viele Menschen sind bereit, sich sehenden Auges für ein Tier zu entscheiden, das wahrscheinlich nicht mehr lange lebt. Liebe Familie Al Shami, wir danken Ihnen von ganzem Herzen dafür! Pepper hatte es auf der letzten Strecke ihres Lebens so gut bei Ihnen!

 

Ein weiterer Abschied: Manfred



Ebenso traf uns die Nachricht, dass „Manfred“ am 25.05.2011 verstorben ist. „Manfred“ kam im Jahre 2002 zu uns ins Tierheim, da er einen anderen Hund totgebissen hatte.  Er war so lange bei uns und konnte letztendlich im Jahre 2005 zu einem jungen Paar nach Holland vermittelt werden. Dort lebte er bis zum Schluss. Er musste aufgrund einer Erkrankung erlöst werden.

Auch dieser Familie danken wir, dass sie einem schwer vermittelbaren Hund die Chance auf ein normales Leben gegeben hat! Er hat mit in der Familie gelebt und sogar mit dem Familiennachwuchs verstand er sich prima. Manchmal braucht man einfach etwas mehr Geduld und Vertrauen. Es lohnt sich!

 

 

Raudi - oder: wie man sein Meerschweinchen verkommen lässt





Ganz gemein waren die Besitzer von Findlingsmeerschweinchen „Raudi“. Dieser arme kleine Kerl wurde uns als Fundtier aus Siegen gebracht. Dort hatte man ihn in einem erbärmlichen Zustand gefunden. Er hat Räudemilben und war völlig blutig gekratzt mit Krallen, die sich schon einmal um sich selbst bogen. Der ganze kleine Körper war übersäht mit Schorf, Narben und blutigen Stellen. Wie lange der arme Kerl schon in diesem Zustand ist, können wir nicht sagen, aber wahrscheinlich hat er deswegen sein Zuhause verloren.

 

Die Behandlung ist unangenehm und kostet Zeit und Geld. Raudi wird zweimal in der Woche gebadet, wird danach mit Hautöl einbalsamiert, um das Austrocknen der Haut zu verhindern und er bekommt täglich Medikamente. Sein Zustand hat sich schon sehr gebessert und von Tag zu Tag wird er munterer. Die aufgekratzten Stellen verheilen langsam und der unerträgliche Juckreiz wird auch immer weniger.

 

 

Es ist wirklich unfassbar, wie man ein Tier so verkommen lassen kann! Wenn man ein Lebewesen bei sich aufnimmt, dann hat man doch die Verantwortung, sich um es zu kümmern. Aber Tiere werden wohl immer mehr zum „Accessoires“, die, wenn man sie leid ist, einfach entsorgt werden. „Raudi“ hatte wohl Glück im Unglück, dass er im Tierheim gelandet ist.

 

 

Katzenhaus frisch renoviert




Wie schon in den Kurznachrichten April erwähnt, haben wir unser Katzenhaus im Rahmen eines Frühjahrsputzes wieder auf Vordermann gebracht. Die Stuben wurden grundgereinigt, desinfiziert, teilweise neu möbliert und bieten jetzt wieder Unterschlupf für unsere Vierbeiner. Und innerhalb von nur zwei Tagen waren die ersten sechs Stuben schon wieder mit Katzen „gefüllt“, die sich teilweise in Pflegestellen befunden haben oder in Quarantäne saßen.

 

Kommen Sie vorbei und schauen sich unsere netten Vierbeiner an!! Sollten Sie noch Stühle, Körbe, Kratzbäume und ähnliches besitzen, was Sie nicht mehr benötigen, würden wir und unsere Katzen sich darüber sehr freuen. Die alten Unterschlupfmöglichkeiten konnten teilweise nicht mehr genutzt werden, so dass jetzt für drei Stuben noch Möbel fehlen. Rufen Sie uns einfach oder -  wir holen die Möbel ggfs. auch gerne bei Ihnen ab!

 

Dreimal roter Kater - dreimal Happy end






Fidibus nach 7 Jahren wieder zu Hause!!!

 

Fidibus saß nun schon seit dem 19.12.2008 bei uns im Katzenhaus und wartete seeeehhhrrr geduldig auf neue Besitzer. Er war ursprünglich im Jahr 2004 als Fundkater zu uns gekommen. Aufgegriffen wurde er damals im Industriegebiet von Kaan-Marienborn. Wir konnten den schüchternen, aber sehr netten Kater schnell vermitteln, aber dann kam er vier Jahre später wegen Umzug zurück und fiel keinem Interessenten ins Auge. Bis, ja bis wir jetzt einen Anruf aus dem schönen Wittgensteiner Land erhielten. Eine Familie hatte ihren  im Jahr 2004 in Bad Laasphe entlaufenen Kater bei uns auf der Homepage entdeckt – und tatsächlich: es ist Fidibus!!! Die Bilder waren eindeutig und Fidibus konnte nach sieben Jahren wieder zurück zu seinen Besitzern, die sich sehr über die Heimkehr ihres Katers gefreut haben. Wie der damals zwei Jahre alte Kater von Bad Laasphe bis nach Kaan-Marienborn kam, ist allen ein Rätsel, aber da Fidibus jetzt gechipt ist, kann er eigentlich nicht mehr verloren gehen.

 

Die glückliche Rückkehr von Fred, der eigentlich Chester heißt

 

Fred wurde in Netphen von unserem Notdienst abgeholt. Er war von Katzenfreunden von der Straße aufgelesen worden und sah sehr zerrupft aus. Wir haben ihn direkt unserer Tierärztin vorgestellt, zum Glück stellte sich die Verletzung als nicht so schlimm dar und er konnte in eine Pflegestelle einziehen. Drei Wochen lang vermisste keiner einen Kater, dessen Beschreibung auf Fred passte – aber dann, ein Anruf: „Unser roter, alter Kater ist seit längerem entlaufen, wir waren in Urlaub und sind jetzt erst zurück, ist er vielleicht bei euch?“ Ja ist er. Fred, der eigentlich Chester heißt, wurde sofort aus der Pflegestelle geholt und konnte schon eine Stunde später in den Armen seines Frauchens liegen und bei allen war die Freude groß.

 

Auch Oskar wieder zu Hause

Oskar kam als Fundkater zu uns. Er war einer von vielen unkastrierten, nicht gekennzeichneten Streuner, die im April bei uns aufgenommen wurden. Zwar wurde von uns die Liste der als entlaufen gemeldeten Katzen durchgeschaut, wir konnten aber keine Meldung unserem Oscar zuordnen. Und so ging der unkomplizierte Kater in die Vermittlung und fand schnell Interessenten. Da er noch seine „Mindestaufenthaltsdauer“ im Tierheim absitzen musste, kam er in eine unserer Katzenstuben. Dann, am Offenen Sonntag im April, stand eine Familie an der Info und suchte nach ihrem entlaufenen roten Kater. Sie hatten ihn auch schon telefonisch als vermisst gemeldet, wollten aber doch auch noch mal selbst gucken. Zwar passte der Fundort von Oscar nicht zu seinem Wohnort, aber trotzdem holten wir ihn aus seinem Versteck in der Stube – und siehe da, Oscar war der vermisste Familienkater und konnte schnell wieder in sein altes Zuhause zurück.

 

 

Herbert: war die kranke Hüfte der Grund fürs Aussetzen?




In den Kurznachrichten von April haben wir bereits über den Findling „Herbert“ berichtet. Er entwickelt sich immer mehr zum Tierheimliebling. Nun  fängt er auch an zu spielen und wir beobachten ihn bei seinen täglichen Badegängen im Wasserbecken.

 

Leider haben wir aber auch den wahrscheinlichen Grund für sein Aussetzen gefunden. Seine Hüfte sieht nicht mehr so gut aus und wird wahrscheinlich operiert werden müssen. Diese Kosten wollte sich seine Familie wohl ersparen. Wir wünschen uns so sehr eine neue Familie für Herbert. Er ist so ein toller Hund, dass wir es nicht verstehen können, wie man so herzlos sein kann, und ihn einfach angebunden zurücklassen konnte.

 

Ausgesetzt!





Sich auf einfachstem Wege seiner Probleme entledigen - wie das funktioniert, das haben wir in diesem Monat mehrfach erlebt.

 

Zunächst stand am ersten Sonntag im Monat Juni vorm Tor ein junges Siamkätzchen in einer provisorisch zusammengestellten Box. Die Kleine wurde über Nacht einfach ausgesetzt und war morgens noch klitschnass vom Regen. Unsere Kollegin verliebte sich auf den ersten Blick in die kleine Katze mit dem Stummelschwanz und daher musste sie nur wenige Stunden in der Quarantäne verharren und konnte sofort in ihr neues Zuhause einziehen. Dort sind wir sicher, dass sie in den nächsten zwanzig Jahren nicht aus dem Haus geworfen wird…

 

Auch ausgewachsene Katzen wurden mehrfach einfach so „entsorgt“. Eine Kollegin von uns öffnete ihre Wohnungstür und fand dort einen Karton vor. Bei genauem Betrachten stellte sie fest, dass im Karton eine Katze saß. Wir vermuten, dass den Besitzern bekannt war, dass die in der Wohnung lebende Person im Tierheim arbeitet und sie die Katze daher bewusst dort ausgesetzt haben. Die nette Fiola wartet nun im Tierheim auf neue Dosenöffner.

 

Und zu guter Letzt stand eine Kiste mit zwei ausgewachsenen Katern vorm Tor. Unsere neue Kollegin hatte ihren ersten Arbeitstag – war natürlich pünktlich als Erste vor Ort – und stolperte über die beiden. Da fängt doch die neue Arbeit direkt super an!!! Chester und Merlot werden auf zwei Jahre geschätzt und wir wären froh, wenn die Besitzer den Mut gehabt hätten sie persönlich im Katzenhaus abzugeben, damit wir etwas über ihre Vorgeschichte erfahren hätten. Beide sind scheinbar relativ spät kastriert worden und Chester findet Tierarztbesuche total schrecklich. Chester und Merlot sind in einem gepflegten Zustand – es muss sich also jemand um die beiden gekümmert haben. Jetzt warten auch sie auf neue Besitzer.

 

 

Aik: ein Rottweiler-Rüde fand seinen Platz




Aik im Kreise seiner neuen Familie

Ein Happy End gab es für unseren Rottweiler-Rüden „Aik“. Im Jahre 2004 konnten wir den damals 1-jährigen Rüden vermitteln, doch leider wurde er wegen familiärer Probleme schweren Herzens im Januar wieder zu uns zurück gebracht.

 

Der mittlerweile ca. 8-jährige Rüde hat sich schon nach kurzer Zeit gut eingelebt. Aufgrund seines Alters, seiner Rasse (für die Haltung eines Rottweilers gibt es je nach Bundesland besondere Auflagen) und seiner Größe hielten wir ihn für schwer vermittelbar, doch wir sollten eine besseren belehrt werden.

 

Ein Paar interessierte sich sehr für ihn und ging sehr oft mit ihm spazieren. Schon nach kurzer Zeit freundeten sich alle so an, dass sie ihn bei sich aufnahmen. Wir freuen uns riesig für „Aik“ und seine neue Familie. Diese Geschichte soll vielen Leuten Mut machen. Die Erfüllung der vielen Auflagen, die für die Haltung eines Rottweilers, Staffordshire-Terriers oder Pitbullterriers erforderlich sind, lohnt sich! Denn nur, weil sie einer bestimmten Rasse angehören, sind sie bestimmt nicht gleich gefährlich. Wie das Beispiel „Aik“ bestens beweist! Wir wünschen Aik und seinen neuen Menschen eine tolle Zeit und noch viele schöne Jahre zusammen!

 

 

Neue Chance für Tosca




Eine erfreuliche Nachricht aus unserer Hundeabteilung: Unsere Langzeitinsassin „Tosca“ konnte endlich auch in ein Zuhause vermittelt werden!

Die Minibullie-Hündin haben wir im Jahre 2003 von unserem Partner-Tierheim in Plauen übernommen. Schon damals saß die Hündin bereits seit 2 Jahren im Tierheim, bevor sie 2005 vermittelt werden konnte. Von dort holten wir sie 2009 wegen Todes des Besitzers völlig verfettet wieder ab. „Tosca“ war damals sehr apathisch, und durch ihr massives Übergewicht konnte sie sich gar nicht mehr bewegen. Wir setzten sie auf Diät und fingen mit ganz kleinen Spaziergängen über den Hof  an, ihre Kondition zu trainieren. Schon nach einigen Schritten fing sie an zu keuchen. Es war ein erbärmlicher Anblick! Doch die Diät zeigte schnell Wirkung, und mit jedem Gramm, das sie verlor, kam ihre Lebensfreude wieder. Insgesamt hat sie ca. 20 kg abgenommen und mittlerweile ist sie ziemlich fit für ihr Alter. Sie ist immerhin auch schon 10 Jahre alt.

 

Die tollste Freude kam jedoch noch. Eine gute Freundin des Tierheims – wir nennen sie den „Engel“ - hat in der Verwandtschaft eine ältere Dame, die gerne noch mal einen Hund hätte. Sie kann zwar keine großen Runden mehr spazieren gehen, hat aber einen riesigen, eingezäunten Garten. Für sie kam auch nur ein alter Hund in Frage. Da kam unser „Engel“ auf Tosca. Sie nahm die Hündin zu einem Besuch mit und schnell wurde klar, dass sich alle prima verstanden. So entschieden sich die älteren Herrschaften, „Tosca“ bei sich aufzunehmen. Wir danken unserem „Engel“ für die Vermittlungshilfe und danken natürlich auch der neuen Familie für ihr Vertrauen in „Tosca“. Sie wird Sie bestimmt nicht enttäuschen!

 

 

Katzenmama adoptiert fremden Nachwuchs




Mittlerweile ist in unseren Pflegestellen der Nachwuchs eingetroffen. Zwei unserer trächtigen Fundkatzen haben geworfen und kümmern sich liebevoll um ihre Kleinen. Und dann kamen im Mai auch schon die ersten Kleinen ohne Mama bei uns an. Ein Wurf war gerade vierzehn Tage alt, zwei Katerchen vielleicht drei Wochen und drei weitere Geschwister ebenfalls vierzehn Tage und alle waren noch nicht in der Lage, selbständig zu fressen. Und da sind dann immer Pflegestellen zu finden, die rund um die Uhr bereit sind, sich um die Kleinen zu kümmern.

Danke schon mal an Familie Weber und Frau Iba, die einen Teil der Kleinen per Handaufzucht groß ziehen.

Ja, und ein Geschwisterpärchen hatte das große Glück, von einer unserer Muttertiere adoptiert zu werden. Wir wollten eigentlich nur den Versuch starten, waren etwas unsicher – aber es klappte super! Die zwei wurden zu den neuen Geschwistern ins Körbchen gelegt, von der Mama kurz beschnuppert, abgeleckt und die Patchworkfamilie lebt jetzt in ihrer Pflegestelle und gedeiht prächtig.

Alle Kleinen können demnächst in den Pflegestellen besucht werden und nach der ersten Impfung in ihr neues Zuhause einziehen. Bei Interesse an einem Katzenbaby melden Sie sich einfach im Katzenhaus.

 

Hoverwart machte Schlagzeilen ...



In der Presse konnten Sie von unserem nächsten „Fall“ lesen. Am 13.06.2011 wurde in Freudenberg ein 2-jähriges Mädchen durch einen Hund in den Kopf gebissen und musste sofort ins Krankenhaus. Der Hund der Rasse Hoverwart wurde beschlagnahmt und zu uns ins Tierheim gebracht. Hier zeigte sich der Rüde anfangs sehr verschüchtert. Er taute aber von Tag zu Tag mehr auf. Die Familie rief sehr oft an und fragte nach, wie es dem Rüden ging. Noch nie war der Hund vorher auffällig geworden und auch den Kindern, die im Haus lebten, hat er je nur ein Haar gekrümmt.

Nach langer Zeit des Bangens durfte die Familie den Hund wieder mitnehmen. Natürlich hat sie durch den Vorfall ein paar Auflagen bekommen. Der Hund muss z.B. immer angeleint sein und einen Maulkorb tragen, den er aber, wenn er den Wesenstest besteht, nicht mehr tragen muss.

Wir wünschen dem gebissenen Kind natürlich gute Besserung, aber auch der Familie des Hoverwarts alles Gute und hoffen, dass so ein Unglück nicht mehr passiert.

 

Sie sind wieder da: Katzenbabies ohne Ende ...




Ja und jetzt mal wieder: „the same procedure as every year“. Die Katzenwelpenflut beginnt!

 

Allein in den letzten vier Wochen haben wir über dreißig (30 !!!)  Katzenwelpen aufgenommen. Teilweise sind die Kleinen mit Muttertier gefunden worden, teilweise alleine und auch einige trächtige Katzen haben in unseren Pflegestellen geworfen.

 

Also, Sie würden gerne die nächsten zwanzig Jahre mit einem netten Vierbeiner Ihr Leben teilen? Dann melden Sie sich bitte im Katzenhaus. Dort erhalten Sie Auskunft, in welchen Pflegestellen welche Katzen aufwachsen.

 

Schildkröte wieder glücklich zu Hause




Eine griechische Landschildkröte wurde uns als Fundtier ins Tierheim gebracht. Leider war sie körperlich nicht in einem sehr guten Zustand. Sie hatte Atemgeräusche und war auch etwas abgemagert.

Sofort sind wir mit ihr zu einem Spezialisten gefahren, der die Griechische Landschildkröte stationär aufgenommen hat, um sie intensiv zu betreuen.

Ein paar Tage später rief ein Herr bei uns an und fragte, ob bei uns eine griechische Landschildkröte abgegeben worden sei. Der Fundort war auch ganz in der Nähe der Leute und so verwiesen wir die Herrschaften an den Tierarzt. Ein paar Stunden später kam dann die Entwarnung. Es war tatsächlich ihre Schildkröte, wie anhand der mitgebrachten Fotos bewiesen werden konnte. Die Schildkröte war schon sehr sehr alt und so freut es uns, dass die kleine Ausreißerin wieder nach Hause gefunden hat.

 

 

6 Ratten im Karton: ab damit an den Straßenrand!




Im Mai erhielten wir einen Anruf der Polizei, dass man ganz in unserer Nähe einen Karton mit Ratten gefunden hätte. Als die Tiere bei uns eintrafen, staunten wir nicht schlecht: man hatte sechs Ratten in einen Karton gepackt und einfach an den Straßenrand gestellt. Hätten die aufmerksamen Leute nicht hineingeschaut, wären die Tiere wahrscheinlich noch im Müll gelandet.

 

Als wir die Tiere näher anschauten, konnten wir 2 Ratten-Böcke und 4 Ratten-Damen bestaunen. Die Rattendamen sind wirklich sehr hübsch und deshalb wundert es uns, dass sie nicht abgegeben wurden bzw. kein Zuhause für sie gefunden werden konnte. Nun ja, die Tiere erfreuen sich bester Gesundheit und wir werden jetzt für sie verantwortungsvolle Menschen suchen und auch finden.

 

 

Nachwuchs bei Kaninchen: Snowy und Browny -




Auch im Kleintierdorf gab es in diesen beiden Monaten einiges an Nachwuchs. Zum Beispiel bei Kaninchen-Dame „Maxine“. Zwei wunderschöne kleine Böckchen, die wir „Snowy“ und „Browny“ nannten, haben das Licht der Welt erblickt.

 

Die Kleinen haben nach ca. 2 Wochen zum ersten Mal die Nase aus ihrer Höhle gesteckt. Das ist auch für uns Tierpfleger ein tolles Ereignis, wenn wir zum ersten Mal die Kleinen entdecken.

 

„Snowy“ ist überwiegend weiss mit braun-grauen Flecken und „Browny“ zeichnet sich durch überwiegend braunes Fell aus. Sie sind sehr aufgeweckt und neugierig. Auch für diese süßen kleinen Zwerge suchen wir nette Familien, die den Kaninchen ein artgerechtes Leben ermöglichen möchten. Mehr dazu unter „Vermittlung“.

 

 

Wir brauchen IHRE Hilfe!



Die Geschichten, die wir Ihnen hier aus den Monaten Mai und Juni präsentieren, stellen nur eine ganz kleine Auswahl all der Geschichten dar, die sich bei uns Tag für Tag ereignen. Aber sie machen alle eines ganz deutlich: viele Tiere brauchen unsere Hilfe. Und diese Hilfe kostet auch viel Geld: neben dem tagtäglichen Futter sind es vor allem die Kosten für die meist notwendige tierärztliche Behandlung.

 

Haben Sie die Möglichkeit, uns hier mit einem einmaligen oder sogar monatlichen Betrag zu unterstützen und damit mitzuhelfen, Tierleid zu lindern? Dann freuen wir uns, wenn Sie jetzt direkt weiterklicken zu unserer Spendenseite und eine Überweisung vornehmen. Selbstverständlich können Sie dies auch bei Ihrer Bank vor Ort erledigen. DANKE im Namen vieler armer Tiere!

 

Hier geht´s weiter, wenn Sie helfen möchten.



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

Impressum  Seitenanfang  Drucken