Keine News in dieser Ansicht.










home > Rund ums TierheimKurznachrichten2011Juli

Am ersten Ferientag bei IKEA zum Mitnehmen: 2 Hunde




 Keine liebevollen Menschen hatten  „Drops“ und „Flocke“. Der Yorki- und der Malteser-Mix wurden bei IKEA auf dem Parkplatz einfach rausgeschmissen! Passanten griffen die beiden Hunde auf und brachten sie zu uns ins Tierheim.

Durch einen Bericht im Fernsehen, bekamen wir von den Kollegen des Tierheims in Olpe einen Hinweis, dass ein paar Tage zuvor dort nachgefragt wurde, ob die Hunde bei ihnen aufgenommen werden können. Da die Kollegen allerdings keinen Platz hatten, hat es den Besitzern wohl zu lange gedauert und sie haben sich dazu entschlossen, die Tiere am ersten Ferientag bei IKEA auszusetzen.

Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat. Und da wir noch weitere wichtige Hinweise erhalten haben, werden wir diesen Fall auch gerichtlich bzw. polizeilich verfolgen lassen.

 

Die beiden Hunde haben sich mittlerweile von diesem Schock bei uns erholt. Da die beiden aber extrem aneinander hängen, würden wir uns freuen, wenn sie zusammen vermittelt werden könnten. Weitere Informationen über die zwei finden Sie unter „Vermittlung“.

 

Katzen: groß und klein - und viele!



Die Katzenflut nimmt kein Ende. Ob klein oder groß, fast täglich erhalten wir Anrufe von Leuten, in deren Garten eine große Katze herumstreunt oder die im Schuppen Katzenkinder gesichtet haben. Natürlich lassen wir die Leute nicht im Regen stehen und versuchen nach unseren Möglichkeiten, die Tiere aufzunehmen.

Nun ist unser Katzenhaus voll und wir müssen deshalb Familien, die eine Katze abgeben müssen oder wollen, leider vertrösten. Auch unsere Pflegestellen sind mit Katzenkindern mehr als ausgelastet. Wer sich vorstellen kann, selbst für uns eine Pflegestelle zu bieten, der melde sich doch bitte bei uns.

 

Update zu Meerschweinchen "Raudi"




Im vergangenen Monat berichteten wir über ein völlig verahrlostes Meerscheinchen, das ausgesetzt worden war und zu uns gelangte.  Hierzu können wir folgende Neuigkeiten vermelden:

Die Behandlungen tragen Früchte und so wächst sein Fell wieder schön nach und der unerträgliche Juckreiz wird weniger. Er ist ein munteres Böckchen geworden und hat sogar schon eine Familie gefunden, die ihn, sobald er komplett gesund ist, zu ihrer Meerschweinchen-Gruppe dazu nehmen möchte.

 

Als wir ihm dies gesagt haben, wurde sein Zustand von Tag zu Tag besser und nun hoffen wir, dass er bald dort einziehen kann ...

 

Betty sollte sterben ...



Die Besitzer waren im Urlaub, als Betty ihre vier Kleinen zur Welt brachte. Die Eltern des Besitzers staunten nicht schlecht, als es auf einmal fünf Katzen waren statt einer. Leider ging es Betty nach der Geburt immer schlechter und man ging mit ihr zum Tierarzt. Drei Tage lang wurde sie mit Medikamenten behandelt, als die Tierärztin eine lebensbedrohliche Entzündung der Gebärmutter feststellte und eine Not-OP anordnete. Die Eltern riefen ihren Sohn an und berichteten ihm davon. Dieser war allerdings nicht gewillt, die Kosten der OP zu tragen und sagte, sie sollen die Katze einschläfern lassen.

Die mitfühlende Tierärztin meldete sich natürlich sofort im Tierheim und fragte, ob wir diesen Notfall aufnehmen können und das haben wir ohne zu zögern getan. Nun wachsen auch Bettys Kleine in einer liebevollen Pflegefamilie auf.

Jetzt sind die Besitzer aus dem Urlaub gekommen und die Frau wollte ihre Katze wieder abholen. Doch eine tote Katze kann man schließlich auch nicht mehr abholen…

Findling Herbert erlag einem Tumor




Unser lieber „Herbert“, den wir als Findling bekamen und der hier auftaute und spielen lernte, ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Er ging täglich kleine Spazierrunden, da er mit seiner Hüfte auch nicht mehr so viel laufen sollte. An einem Morgen jedoch hatte er so gar keine Lust und blieb nach nur wenigen Metern stehen und wollte wieder zurück. Da wir Menschen ja auch schon mal einen schlechten Tag haben und er auch wegen seiner Hüfte Medikamente bekam, machten wir uns keine weiteren Gedanken und gönnten ihm eine Auszeit.

Am nächsten Morgen jedoch konnte er überhaupt nicht aufstehen. Er hob nur den Kopf und atmete schnell. So brachten wir ihn direkt in die Tierarztpraxis, damit wir den Grund für seinen schlechten Zustand herausfinden und ihm helfen konnten. Dort erfuhren wir dann die bittere Wahrheit. „Herbert“ hatte innere Blutungen und wurde sofort operiert. Der Grund für die Blutungen war ein leider ein inoperabler Tumer an der Leber. „Herbert“ ist jetzt dort, wo es ihm besser geht und ein kleiner Trost ist es, dass er in den letzten Wochen bei uns noch solch einen Spaß hatte. Er spielte wie ein junger Hund und schmuste mit seinen Gassigängern. Doch leider mussten wir ihn nun so tragisch gehen lassen. Machs gut alter Junge, wir werden noch oft an Dich denken und Du wirst Deinen Platz in unseren Herzen haben!

 

Ein weiterer trauriger Abschied: Lucie und Clothilde




Leider eine weitere Hiobsbotschaft:

Unseren Schweinen „Lucy“ und „Clothilde“ ging es sehr schlecht. „Lucy“ konnte nicht mehr aufstehen und lag nur noch in der Hütte. Wir holten sofort einen Tierarzt, der sie sich anschaute. Die beiden bekamen ein Schmerzmittel, aber leider verbesserte sich der Zustand nicht, sondern er wurde eher noch schlechter. Man darf nicht vergessen, dass „Lucy“ bereits 9 Jahre alt ist und Schweine dieser Art üblicherweise maximal 2 Jahre alt werden, bevor sie geschlachtet werden. Diese Hausschweinrasse ist von der Züchtung her so angelegt, dass sie viel Körpermasse hat und die mussten „Lucy“ und „Clothilde“ schon lange mit sich herumtragen.

Da „Clothilde“ ebenfalls schon sehr angeschlagen war und die beiden Schweine sehr aneinander hingen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, beide gehen zu lassen. Sie fehlen uns sehr und wir sind alle sehr traurig, dass unsere „Maskottchen“ nicht mehr da sind. Wir sind uns sicher, dass die beiden jetzt zusammen über grüne Wiesen jagen, nach Herzenslust nach Trüffeln graben und sich in dem braunsten Schlamm suhlen, den es gibt. Wir werden die beiden Damen sehr vermissen.

 

Kater Cole: Glück gehabt ...




Cole kam als Fundkater. Der Finder hätte ihn gern behalten, wenn er nicht beruflich so eingespannt wäre. Er sagte „ So eine nette Katze habe ich noch nie kennen gelernt“. Unsere Mitarbeiterin freute sich schon, als das Chiplesegerät piepste. In der Hoffnung, schnell den Besitzer ausfindig machen zu können, folgte die Enttäuschung auf dem Fuße, als die Datenbank keinen Eintrag zu der Nummer finden konnte.

So durchlief Cole bei uns einen Quarantäneaufenthalt, kam als Fundkatze ins Internet und wir wunderten uns, wer seine Katze chipen lässt und dann aber nicht nach ihr sucht.

Nach ca. 3 Wochen kam dann doch der erlösende Anruf und Cole konnte von seinem Frauchen wieder in die Arme geschlossen werden. Neben Cole konnten übrigens im Juli/August noch 4 weitere Katzen wieder nach Hause zurück. Leider bleiben immer noch viel zu viele Katzen im Tierheim. Deshalb nochmal unsere dringende Bitte: lassen sie ihre Katze chippen und registrieren, damit sie Ihnen auf jeden Fall zugeordnet werden kann, wenn sie sich mal verläuft.

 

Nun endlich auch für Fred: Familienleben!




Eine gute Nachricht: Der liebe „Fred“ durfte bei uns ausziehen. Der Hütehund-Mix kam im Dezember 2010 mit seiner Mutter „Wilma“ zu uns. Seine Mutter konnte bereits im April unser Tierheim verlassen und eigentlich hätten wir gedacht, dass „Fred“ schneller ein Zuhause finden würde, was aber nicht der Fall war.

Nun ist es aber endlich soweit.  „Fred“ zieht zu einer netten Familie sowie zu einem souveränen Zweithund und lernt nun endlich das Familienleben kennen.

 

Rex lernt ein neues Leben kennen




Auch unser Langzeithocker „Rex“, der im Dezember bei uns abgegeben wurde, da sein Besitzer (81) mit ihm nicht mehr klarkam, ist ausgezogen. Der damals 3-jährige Rüde wollte natürlich Beschäftigung, lange Spaziergänge und Action und das konnte sein Herrchen ihm einfach nicht mehr bieten. Auch Spaziergänge waren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich, so dass „Rex“ nur in den Garten gelassen wurde. Als er zu uns kam, konnte er weder Grundkommandos, noch kannte er Autos, Straßenverkehr, Kinder und vieles mehr.

 

Dann hat sich einer unserer Gassi-Gänger um ihn gekümmert und dank diesem lernte er in kurzer Zeit viel kennen und sein Benehmen wurde von Tag zu Tag besser! An dieser Stelle möchten wir noch einmal unseren ehrenamtlichen Gassi-Gängern herzlich danken. Ohne Euch wären wir aufgeschmissen! Eure Hilfe ist für uns und unsere Tiere wichtig. Und wenn Sie sich jetzt überlegen, ehrenamtlich tätig zu werden, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir und unsere Tiere können jede Unterstützung gebrauchen.

 

„Rex“ lebt nun bei einem Paar, das viel Spaß mit ihm haben und auch weiterhin mit ihm trainieren wird.

Fluse - wegen Krankheit abgegeben?




Eines Abends klingelte das Nothandy. Die Kollegin sollte in der Nähe des Apollotheaters in Siegen eine Katze abholen. Die mutmaßliche Finderin überreichte ihr einen Karton mit einer ca. 12 Wochen alten Katze, wollte jedoch weder ihren Namen, noch ihre Telefonnummer oder Adresse nennen. Das kam uns merkwürdig vor.

 

Die kleine Fluse, wie wir sie nannten, ist supersüß und ganz lieb. Sie ist sehr zutraulich, schnurrt und spielt für ihr Leben gern. Fluse hatte von Anfang an eitrigen Nasenausfluss aus nur einem Nasenloch. Sie wurde genau untersucht und es wurden Proben entnommen, die ergaben, dass Fluse einen Pilz in ihrer Nase hat. Die Behandlung ist langwierig, aufwendig und teuer. War das etwa der Grund, warum Fluse ausgesetzt wurde?

Abschlussklasse macht Kassensturz für unsere Tiere




Die Abschlussklasse der Realschule Herdorf hat unseren Tieren eine tolle Spende gemacht. Einer der Schüler hatte unser Tierheim besucht, da er sich einen Hund anschaffen wollte. Bei dem Besuch fiel ihm auf, dass unsere Tiere immer Hilfe brauchen und da kam ihm eine zündende Idee: Es wurde Kassensturz gemacht und der nicht unerhebliche Inhalt unseren Tiere gespendet.

Tanja Eichhoff und Jasmin Schwahn brachten uns die Spende. Wir danken Euch, dass Ihr an unsere Tiere gedacht habt und wir würden uns freuen, wenn viele Eurem tollen Engagement folgen würden. Ein herzliches Dankeschön!

Ronja und vier Babies im Karton



Ronja und ihre vier Kleinen sind wieder ein Beispiel dafür, warum man seine Katze kastrieren lassen sollte. Michel, Bosse, Inga und Lotta sind ca. sechs Wochen alt und wunderhübsche, halblanghaarige Katzenkinder. Der Besitzer packte sie kurzerhand in einen Karton, kam ins Tierheim und wollte sie abgeben. Der Grund: Die Katzenmutter ist nicht nett zu seinen Kindern. Unsere Vermutung ist, dass sie nur ihre Babies verteidigt hat.

Jetzt sind die fünf in eine liebevolle Pflegestelle eingezogen und dürfen dort zur Ruhe kommen, bevor sie in die Vermittlung gehen. Wenigstens hatte der Besitzer den Mut, die Katzen persönlich abzugeben und hat auch die Abgabegebühren bezahlt, so dass die ersten Tierarztkosten gedeckt sind.



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

Impressum  Seitenanfang  Drucken