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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2011August

Neue Rubrik FUNDTIERE ein Erfolg!



Die auf unserer Homepage neu hinzugekommene Rubrik „Fundtiere“, in der sehr zeitnah alle Fundtiere mit Fundort eingestellt werden, führte zu ersten Erfolgen vor allem in der Katzenabteilung. Vier Tiere, die unkastriert und nicht gechipt bzw. tätowiert waren, konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden, da diese sie auf der Homepage erkannt hatten.

Teilweise waren die Vierbeiner so weit gelaufen, dass wir aufgrund einer telefonischen Vermisstenmeldung die ungekennzeichneten Tiere nicht hätten zuordnen können.

Garfield zum Beispiel, ein hübscher unkomplizierter rot getigerter Kater war über zwölf Kilometer entfernt aufgegabelt worden. Und wenn eine Katze in einen LKW u.ä. springt, kann sie überall wieder auftauchen. Wir sind froh über die Erfolge und hoffen, durch die Rubrik weiteren Fundtieren den Aufenthalt im Tierheim verkürzen zu können.

 

Vor 21 Jahren tätowierte Katzenseniorin fand auf Umwegen wieder nach Hause



Viel Glück hatte eine rüstige Katzenrentnerin, die als Fundkatze zu uns kam.

Die Tätowierung im Ohr war noch relativ gut lesbar und wir konnten die Tierarztpraxis ausfindig machen, in der die Seniorin vor einundzwanzig Jahren tätowiert wurde. Leider war dort unter der entzifferten Nummer keine Katze registriert. Aber im Gespräch mit der behandelnden Tierärztin stellte sich heraus, dass diese in der Straße, in der die Katze gefunden worden war, eine Bekannte hatte. Wir riefen dort an und die nette Damen, ebenfalls Besitzerin einer Katze aus unserem Tierheim, hörte sich in der Straße um. Ergebnis: innerhalb kurzer Zeit standen die Besitzer im Tierheim und konnten ihre Vierbeinerin mit nach Hause nehmen.

 

Danke noch mal für die nette Unterstützung der Tierärztin und ihrer Bekannten.




Schweinerei!




Aus dem Monat August können wir von einigen „Schweinereien“ berichten. Unser Notdienst erhielt einen unüblichen Anruf: "In Gosenbach läuft ein Hängebauchschwein umher und keiner weiß, wem das Tier gehört!". Unsere Kolleginnen rückten aus und es begann eine kleine Jagd. Der kleine Eber, den wir „Rudi“ tauften, wehrte sich mit allen Mitteln dagegen, eingefangen zu werden. Mit Hilfe eines Tierarztes gelang es aber, den kleinen Eber mit etwas Beruhigungsmitteln zu besänftigen und so konnte unsere Kollegin ihn „überreden“, in die Transportkiste zu steigen.

 

Beim näheren Anschauen fiel auf, dass die Hauer auf beiden Seiten in die Backen eingewachsen waren. Da war uns allen recht schnell klar, dass sich wohl keiner für den Eber interessiert hatte und man ihn so wohl auch nicht wieder haben wollte. Bis heute sollten wir Recht behalten.

„Rudi“ bekam die Hauer gekürzt und wird nun medizinisch betreut, bis die Wunden verheilt sind.

 

 

Pepper: jung und temperamentvoll




Auch die junge Schäferhündin „Pepper“ hatte nicht wirklich Glück in ihrem bisherigen Leben. Mit geschätzten 8 – 9 Monaten wurde sie auf einem Parkplatz ausgesetzt. Da sie sehr temperamentvoll ist und auch nicht viel Erziehung genossen hat, war sie wahrscheinlich zu anstrengend. Aber ein junger Hund bedeutet eben auch Arbeit!

 

Wir werden für „Pepper“ aber Menschen finden, die das zu schätzen wissen, denn sie lernt wirklich sehr schnell.

 

 

Hieroglyphenschildkröte wurde vermisst und konnte bei uns abgeholt werden




Aber auch im August gibt es gute Nachrichten:

Wasserschildkröten werden oft ausgesetzt, weil sie unüberlegt angeschafft wurden und die Halter dann schlicht überfordert sind. Die Haltung von Wasserschildkröten ist auch nicht einfach. Ende August fand ein aufmerksamer Bürger eine Hieroglyphen-Schildkröte und brachte sie zu uns ins Tierheim. Wir hatten schon gedacht, dass diese auch wieder ein „Opfer“ von Überforderung war, aber wir lagen falsch. Nur wenige Tage später meldete sich der Eigentümer und freut sich sehr, dass er seine Schildkröte wieder hatte.

 

Das Tier war vom heimischen Teich ausgebüchst und hatte die Nachbarschaft erkundet. Wir freuen uns, dass sie wieder in ihrem alten Zuhause ist und einen Besitzer hat, der sie vermisst hat.

 

Kater Felix: seine Gesundheit kostete einfach zuviel




Felix ist unser Pechvogel des Monats. Seine Besitzerin musste ihn bei uns abgeben, da die Tierarztkosten dieses Unglückswurms ihr über den Kopf wuchsen.

 

Bereits als relativ junger Kater wurde Felix von einem Auto angefahren und es waren zwei Operationen und viel Geduld erforderlich, damit Felix wieder gesund wurde. Das alles hat der super-nette Kater gut überstanden und lebte zunächst glücklich dort weiter. Seit dem Unfall war ihm etwas die Lust vergangen, durch die Gärten zu streifen und er wurde nur noch in der Wohnung gehalten. Da er überwiegend Trockenfutter fraß und nicht ausreichend trank, haben sich bei ihm jetzt Stuvitsteine gebildet. Und dadurch entstehen nun mal wieder Kosten, die die Besitzerin nicht mehr tragen konnte. So kam Felix zu uns.

 

Der drei Jahre junge Kater ist super-nett, verschmust, unkompliziert, verträglich mit anderen Katzen – der ideale Familienkater. Aufgrund seiner Erkrankung benötigt Felix Spezialfutter und mehrmals jährlich tierärztliche Kontrollen. Die Futtermehrkosten belaufen sich auf etwa 20,00 € monatlich und die jährlichen Tierarztkosten auf 400 €. Wir hoffen für den lebenslustigen Kater, schnell ein neues Zuhause zu finden. Schön wäre ein Haus in ruhiger Wohnlage, damit Felix wieder Mut fassen und im Garten liegen kann.

Sie suchen noch eine gute Investitionsmöglichkeit? Investieren Sie in Felix. Er wird es Ihnen danken!

 

Kaninchenbock "Lucky" - alles andere als glücklich




So einen liebevollen Besitzer hatte der Kaninchen-Bock „Lucky“ leider nicht. Der noch nicht vollständig ausgewachsene Riese wurde in Gosenbach aufgegriffen.

 

Der Arme war stark abgemagert, hatte die Ohren verklebt und war in einem schlechten Zustand. Sofort schaute ihn sich unsere Tierärztin an und er wird nun endlich behandelt. Zu allem Überfluss hatte er auch noch einen Hautpilz, dem wir jetzt den Garaus machen.

 

 

Seniorin Tosca zog endlich das große Los




Auch unsere “Tosca“ hatte im August unheimlich viel „Schwein“. Durch einen „Engel“ fand sie bei ganz lieben Leuten ein Traum-Zuhause. Sie wurde von einem älteren Ehepaar, das auch nicht mehr so viel laufen möchte, adoptiert.

 

Dort gibt es einen riesig en, eingezäunten Garten, wo „Tosca“ Bällchen spielen und den ganzen Tag umherstreunen kann. Anfangs empfand „Tosca“ die Haushälterin als Eindringling und verbellte sie. Aber all das schreckte das Ehepaar nicht ab. Dann kommt „Tosca“ eben in ihr Spielzimmer und verweilt dort, bis die Hausarbeiten erledigt sind. Das Paar lässt sich nicht so schnell ins Box Horn jagen!

 

Wir freuen uns wie Bolle, dass die 10-jährige Seniorin „Tosca“, die immerhin schon seit 2009 bei uns im Tierheim wartet, nun endlich ihren Lebensabend in einer Familie verbringen darf, wo die Knutschkugel geliebt und versorgt wird. 

 

 



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