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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2011Dezember

Großes Glück für großen Luis





Der Dezember stand für einige unserer Bewohner unter einem guten Stern! So fand zum Beispiel „Luis“, ein Retriever-Hoverwart-Mix, nach 3 (!!!!) Jahren endlich das passende Zuhause.

 

Wir hätten uns niemals träumen lassen, dass er zu einem Paar ziehen konnte, das noch drei weitere Hunde hat, die allesamt größer sind als  „Luis“. Denn er ist mit 64 cm nicht gerade klein. Aber die Bilder beweisen: er ist der kleinste!

 

Das Paar sah ihn und verliebte sich Hals über Kopf in ihn. Da er in manchen Situationen seinen Sturkopf durchsetzen will, braucht er Menschen, die sich dessen bewusst sind und ihn dann auch zu nehmen wissen. Doch bereits nach kurzer Zeit bleiben uns bei diesen Menschen keine Zweifel: Das passt!

 

So konnte Luis endlich ausziehen und wir erhielten auch schon die ersten Bilder aus seinem neuen Zuhause! Sie sprechen doch für sich, oder?

 

 

Daisy endlich im richtigen Zuhause




Glück hatte auch unsere Pechvogel-Hündin „Daisy“. Die Jagdterrierhündin hatte bereits ein paar Versuche hinter sich, ein passendes Zuhause zu finden, doch sie machte es den Menschen nicht immer leicht. Als Jagdterrier hatte sie halt genaue Vorstellungen, wie ihre Menschen sein sollten. Leider gefielen ihr die Menschen wohl nicht bis zu jenem Tag, als eine Dame ins Tierheim kam, die genau ihre Eigenschaften suchte. Da sie bereits zwei schwierige Terrier erzogen hat, kannte sie sich gut mit „Problemfällen“ aus.

 

Beim nächsten Besuch wurden auch der Ehemann und die bereits vorhandenen Hunde mitgebracht und es war eine sehr harmonische Zusammenkunft. Nach unserem Vorbesuch konnte „Daisy“ bei uns ausziehen.

 

Wir wünschen allen eine tolle Zeit zusammen und wir hoffen, dass sie noch lange dauert und sind sehr froh, dass auch Daisy eine Chance bekommen hat.

 

 

Tamy: Weihnachten mit neuer Familie




Nach einem Jahr konnte nun Tamy aus dem Tierheim ausziehen. Auch sie hatte bislang Pech gehabt! Doch jetzt fand sich eine Familie, die ihr eine Chance gab, denn „Tamy“ ist ein sehr ängstlicher und unsicherer Hund, der einfach Menschen braucht, auf die sie sich verlassen kann.

 

Nach mehreren Besuchen der Familie, vielen Gesprächen und letztendlich dem Vorbesuch, konnte „Tamy“ im Dezember unser Tierheim verlassen und Weihnachten in ihrer Familie feiern. Auch von ihr haben wir schon eine Rückmeldung bekommen: Alles prima!

 

 

Neue Lebenspartnerin - und Teddy musste ins Tierheim ...




Neben all den Glücksfällen, von denen wir berichtet haben,  gab es aber auch ein paar traurige Schicksale: So hat der arme „Teddy“ leider dieses Weihnachten im Tierheim verbringen müssen.

Der Hund wurde damals als Junghund angeschafft und begleitete die Familie schon lange Zeit. Als der Sohn der Familie, dem der Hund gehörte, eine neue Lebenspartnerin hatte, ging alles sehr schnell. „Teddy“ ist sehr unsicher und neigt in Schrecksituationen zum Schnappen, allerdings nur fremden Personen gegenüber. Die neue Partnerin (sie waren gerade 3 Monate zusammen) kam mit „Teddy“  nicht klar und sie hatte keine Lust, sich mit dem Hund näher zu beschäftigen. Deshalb stellte sie ihren Partner kurzerhand vor die Wahl: entweder der Hund oder sie! So wurde „Teddy“ zunächst einmal für einige Zeit als Pflegehund bei uns abgeben.

 

Nach ein paar Wochen erhielten wir einen Anruf, dass „Teddy“ nun im Tierheim bleiben und durch uns vermittelt werden sollte. Für „Teddy“ war dies wahrscheinlich die beste Entscheidung, denn hier hat er mittlerweile Hundefreundschaften geschlossen und er hat liebe Gassi-Gänger, die sich mit ihm beschäftigen und schöne Gassi-Runden mit ihm  laufen.

 

Bei Unterzeichnung des Übergabevertrages kam der junge Mann mit seinen Eltern ins Tierheim. Beim Verlassen des Grundstücks liefen sie an „Teddy“ vorbei und der Vater des Mannes streichelte ihm noch einmal das Köpfchen. Als die Familie das Gelände verlassen hatte, heulte „Teddy“ ihnen bitterlich hinterher und wir hatten alle einen dicken Klos im Hals. Bis abends teilte er lautstark seine Trauer mit. Weitere Bemerkungen ersparen wir uns an dieser Stelle besser! Jedenfalls werden wir für den lieben Jungen ein tolles Zuhause finden. Versprochen!!!

 

 

Herrchen gestorben - trauriger Nemo blieb zurück




Ein trauriges Schicksal hat „Nemo“. Der stattliche Schäferhund-Rüde wurde zur Pflege zu uns gebracht, da sein Herrchen plötzlich und aus heiterem Himmel zusammengebrochen war. Der Bruder des Besitzers brachte „Nemo“ zu uns. Er sollte hier nur solange bleiben, bis sein Herrchen wieder gesund ist.

 

Leider konnte er „Nemo“ nicht mehr abholen, denn nur wenige Tage später erhielten wir einen Anruf, dass der Besitzer im Krankenhaus verstorben sei.

 

Nun muss auch „Nemo“ wieder neue Menschen finden. (Mehr Infos über „Nemo“ finden Sie auf unserer Vermittlungsseite.)

 

 

Hängebaucheber Rudi sauzufrieden mit Neubau




In der Kleintierabteilung konnte unser Hängebaucheber „Rudi“ endlich in sein neues Revier  umziehen. Nach dem Umbau ist das Gelände gar nicht mehr wiederzuerkennen. Dort steht jetzt eine schöne Hütte, die „Rudi“ sofort in Beschlag genommen hat.

 

Zu niedlich, wenn er morgens von uns geweckt wird. Dann schaut aus der Hütte nur der Rüssel raus und erst wenn wir ihn ansprechen, erwidert er unseren Gruß mit einem leisen quieken. Er fühlt sich in seinem neuen Refugio jedenfalls sauwohl!

 

 

Familie Feuerstein: Fred, Betty und Barney






Mal wieder einer der üblichen Vormittage im Katzenhaus. Putzen, putzen, putzen, telefonieren und dann noch die Aufnahme von Fundtieren. Ein Mann steht am Tor und berichtet, er habe an der Siegerlandraststätte drei Katzen gefunden. Hier seine Geschichte:

 

 

Ich hielt mit meinem Auto an der Raststätte und beobachtete, wie eine Person, die einen roten PKW fuhr, einen Karton zum Waldrand brachte und verschwand. Besorgt ging ich zur Kiste und hörte daraus Katzenjammer. Zum Glück hatte ich gerade zwei Transportkisten dabei und konnte die drei Katzen, die aus dem Karton kamen, in die Boxen verteilen. Dabei bemerkte ich, dass eine Katze sich nicht gut mit den anderen verstand und habe diese einzeln gesetzt.

 

Ja, soweit die Geschichte. Ob Sie an dem Wahrheitsgehalt der Geschichte zweifeln, bleibt Ihnen überlassen. Unsere Tierärztin machte aus diesem Trio die Familie Feuerstein: Fred, Betty und Barney. Gerne wüssten wir mehr über Freds Vorgeschichte, da er penisamputiert ist. Die drei Katzen zogen in eine Pflegestelle ein und Betty und Barney haben dort alle so um den Finger gewickelt, dass sie bleiben dürfen. Auch Fred konnte bereits nach Weihnachten in ein neues Zuhause einziehen.

 

 

 

 

Murphys Law




Auf den schönen Namen Murphy tauften wir unseren „Unfallkater“ des Monats. Der arme Tropf wurde in Eschenbach angefahren und von der Fahrerin, die Tierarzthelferin ist, mit in die Praxis genommen. Dort wurde scheinbar nur ein kurzer Blick auf Murphy geworfen. Eine Behandlung fand nicht statt, sondern Murphy wurde mit der Diagnose „vielleicht ein Kieferbruch??“ direkt zu uns gebracht.

 

Auf den ersten Blick stellten wir fest, dass es ihm nicht gut ging und benachrichtigten sofort unsere Tierärztin. Zum Glück für Murphy handelte es sich nicht um einen Kieferbruch, aber seine Lippe und seine Zunge waren sehr weit „eingerissen“ und er musste sofort genäht werden.

 

Nach einer nun schon etwas längeren tierärztlichen Behandlung geht es dem netten, unkomplizierten Kater wieder gut und er wird in den nächsten Tagen in sein neues Zuhause einziehen. Schade, dass der erstbehandelnde Tierarzt Murphy nicht wenigsten schon mal ein Schmerzmittel gegeben hatte, um dem armen Kater die starken Schmerzen wenigstens bis zur Fahrt ins Tierheim zu ersparen. Darüber waren wir doch ziemlich erstaunt.

 

 

Die Doppelpackproblematik



Natürlich ist unser Katzenhaus wie immer voll. Aber in letzter Zeit kommt es wesentlich häufiger als früher vor, dass die Leute nicht nur eine Katze abgeben, sondern mindestens direkt zwei. Auch hatten wir in den letzten Wochen unwahrscheinlich viele Fundkatzen im Doppelpack (oder sogar als Trio, siehe die Feuersteins). Bei den Abgabekatzen erhält man zum Glück in der Regel Angaben der Besitzer, ob es sich um Unzertrennliche handelt oder die Tiere einzeln vermittelt werden können. Bei den Fundtieren müssen wir uns darüber Gedanken machen. Da viele Leute nur eine Katze bei sich aufnehmen können, ist es natürlich einfacher, die Paare zu trennen. Aber in vielen Situationen ist es einfach nicht möglich, da die Tiere extrem aneinander hängen. Zwar verlängert sich dadurch der Aufenthaltszeitraum im Tierheim, aber irgendwann finden sich dann doch Katzenfreunde, die ein Paar suchen.

Sie wären bereit, gleich zwei Katzen eine Couch zum Liegen zu geben? Schauen Sie doch einfach vorbei und erkundigen Sie sich nach Tom und Jerry, Tabea und Tamy, Leo und Sammy, Spike und Leonarde, Urmel und Wutz oder Filou und Mimi. Sie sehen: die Auswahl ist groß. Einzig zu bedenken ist der „Anschaffungsfaktor“ und die Tierarztkosten, die nun mal logischerweise doppelt anfallen. Futterkosten oder Streu fallen nicht unwesentlich mehr ins Gewicht, ob man nun eine oder zwei Katzen zu versorgen hat. Und für die Tiere, die sich schon sehr lange kennen, ist es einfach schön, zusammen zu bleiben. Aus eigener Erfahrung erleben wir das gerade bei unseren beiden Neuzugängen Betty und Barney (siehe Familie Feuerstein). Es ist toll zu sehen, wie die zwei sich miteinander beschäftigen, spielen, toben und zusammen in den Garten verschwinden.

 

 

Wir brauchen IHRE Hilfe!



In diesem Monatsrückblick finden Sie alleine aus dem Monat Dezember eine Fülle von Geschichten über unsere Tiere. Es sind schöne, aber auch schlimme dabei und sie stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus unserer tagtäglichen Arbeit dar. Wir tun unser Möglichstes, um all diesen Kreaturen zu helfen.

Sie können uns dabei unterstützen, denn es geht gar nicht ohne IHRE Hilfe! Eine großerTeil unserer Kosten (Tierarzt, Futter usw.) wird alleine aus Spenden bestritten, die Tierfreunde uns zukommen lassen.

Sie können helfen? Dann danken wir Ihnen im Namen unserer Tiere von Herzen!

Hier können Sie online spenden

 



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

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