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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2012Januar

Pinscher Jonys rätselhafte Herkunft




Der Schiefstand des Kopfes ist unübersehbar.

Das Jahr fing schon mit einigen traurigen Geschichten an. Eines Morgens kam ein kleiner Findling zu uns, ein kleiner Pinscher, der den Kopft sehr schief hielt und somit nicht wirklich gesund aussah. Der kleine Mann wurde von unsere Tierärztin untersucht und die Schiefhaltung des Kopfes scheint auf eine ältere Geschichte hinzudeuten.

 

Wir freuten uns sehr festzustellen, dass Jony (sein Name stand im Halsband) gechipt und sogar registriert war, da es sonst oft nicht möglich ist, die Besitzer zu finden. Wir wurden jedoch enttäuscht, da die Angaben nicht mehr zu stimmen scheinen! Was uns außerdem sehr komisch vorkam, war die Tatsache, dass die Finder nicht von hier kamen und wie wir herausfanden der Hund auf eine Adresse registriert war, welche mit der Herkunft der Finder zusammen fiel! Jedoch konnten wir keinen weiteren Zusammenhang zwischen Finder und Hund herstellen. Aus diesem Grund wurde Jony recht schnell in eine schönes neues Zuhause vermittelt.

 

Trauernder Carlos fand schnell Trost




Eine traurige Geschichte hat auch der kleine „Carlos“ hinter sich. Der kleine Rüde wurde bei uns abgegeben, da seine Besitzerin verstorben ist. Ziemlich traurig kam er zu uns.

 

Allerdings hatte er nicht lange Zeit, um zu trauern, da schon bald Menschen hier standen, die dem kleinen Kerl ein tolles Zuhause gegeben haben. So konnte „Carlos“ bereits nach 2 Wochen wieder bei uns ausziehen.

 

 

Dringend Zuhause für Seniorin Hexe gesucht!




Hexe - eine sehr liebe Seniorin sucht gutes Plätzchen zum Altwerden.

Richtig Pech hatte „Hexe“. Die Besitzerin konnte sich altersbedingt nicht mehr um die Schäferhündin kümmern und auch niemand aus der Familie wollte sie bei sich aufnehmen. So musste die arme Hündin, die selbst auch schon 16 Jahre alt ist, ins Tierheim.

 

Die Vermittlungschancen für die Hündin sind so sehr gering, dass wir hoffen, dass sich eine Familie erbarmt und „Hexe“ noch ein paar schöne Monate erleben lässt.

 

Die Vorstellung, dass die so verschmuste Seniorin hier im Tierheim sterben muss, bricht uns das Herz. Wir drücken alle ganz fest die Daumen, dass sie bald auf einem warmen Plätzchen in ihrem neuen Zuhause gekrault wird.

 

Wer gibt Hexe diese Chance?!

 

 

 

Update zu Teddy



Im Januar berichteten wir über den Hund „Teddy“, der wegen einer neuen Lebenspartnerin ins Tierheim musste.

 

Wir freuen uns, an dieser Stelle berichten zu können, dass er ein neues Zuhause gefunden hat! Er wohnt jetzt bei einer Familie mit älteren Kindern, die die Vorzüge von „Teddy“ zu schätzen wissen. Wir wünschen allen eine tolle Zeit zusammen!

 

 

Fundkaninchen "Mummi" von Schorf überzogen





Leider hatte das Kaninchen „Mummi“ nicht so viel Glück. Eines Nachmittags erhielten wir einen Anruf, dass ein Kaninchen gefunden wurde. Unser Bereitschaftsdienst fuhr zum Fundort und fand ein ganz armes Geschöpf vor. Das Kaninchen hatte im ganzen Gesicht verschorfte Stellen, die Vorder- und Hinterpfoten waren ebenfalls total mit Schorf überzogen. Als wir es anfassen wollten, schrie es vor Schmerzen auf.

 

 

Nach Untersuchungen durch unsere Tierärztin stellte sich heraus, dass „Mummi“ eine sehr starke Pilzinfektion hatte. Wir versorgten ihn mit Medikamenten und weichten seine Hautstellen ein. Schon recht bald fielen die ersten Krusten ab.

 

 

Nach ca. 2 Wochen konnte man ihn wieder überall anfassen und er hat nun endlich keine Schmerzen mehr.

 

 

Natürlich hat sich niemand gemeldet, der ihn vermisst. Wahrscheinlich ist er aus genau diesem Grund vor die Tür gesetzt worden. Wir werden für ihn nun Menschen suchen, die ihm das geben, was er braucht.

 

 

 

Angorakaninchen Snorre war stark vernachlässigt



Es ist immer wieder erschreckend, wie oft Kleintiere grauenvoll gehalten werden. Davon kann auch „Snorre“ ein Lied singen. Er wurde zusammen mit seiner Zimmergenossin abgegeben. Die Dame, der sie gehörten, musste ins Altersheim und dort waren keine Kleintiere erlaubt. In diesem Fall müssen wir sagen: Zum Glück! „Snorre“ und seine Gefährtin wurden auf dem Balkon gehalten. „Snorre“ ist ein Agorakaninchen, das jeden Tag Fellpflege braucht, aber leider wurde er nicht gebürstet. Deshalb verfilzte sein Fell so stark, dass wir ihn hier vor Ort nur noch scheren konnten.

 

Unter den Flizplatten kamen Verletzungen zum Vorschein und ein sehr übler Geruch. Durch den Filz konnte das Hautfett nicht mehr abtransportiert werden und es bildete sich ein Hautpilz. Seine Haut war stark gerötet. Auch er wurde natürlich durch unsere Tierärztin untersucht und medizinisch versorgt.

 

Mittlerweile geht es ihm wieder gut und er sucht jetzt ein Zuhause, wo er richtig gehalten wird und auch täglich seine Fellpflege bekommt.

 

Halsbänder sind für Katzen gefährlich!





Immer wieder kommt es vor, dass Fundkatzen abgegeben werden, die ein Halsband  tragen. So auch am Montag, den 30.Januar. Am Samstag zuvor war eine Dame im Katzenhaus, die sich eine Lebenfalle geliehen hatte. Sie sagte, bei ihr im Garten streune seit drei Wochen eine schwarze Katze umher, die sie nicht zu fassen bekommt. Die Katze stecke mit einer Pfote in ihrem Halsband.

 

Die Fangaktion war erfolgreich und am Montagmorgen um acht Uhr brachte sie uns die Katze. Als die Kollegin das Tier aus der Falle befreite, bot sich ihr ein erschreckender Anblick: das rechte Vorderbein war komplett durch das Halsband gesteckt, so dass dieses nun unter der Achsel hing, Das Halsband wurde sofort entfernt, ein bestialischer Gestank verbreitete sich und da, wo das Halsband war, klaffte eine riesige Wunde. Wahrscheinlich lief das Tier schon mehrere Wochen in diesem Zustand umher, so dass sich das Halsband tief ins Fleisch gescheuert hatte.

 

Zum Glück war das Tier gechipt und wir konnten dank Tasso sofort die Besitzerin informieren. Die Katze wurde bereits seit März 2011 vermisst und jetzt sofort zum Tierarzt gebracht. Leider haben wir danach nichts mehr davon gehört. Wir hoffen, das Kätzchen hat alles gut überstanden.

 

Hiermit raten wir noch einmal alles Katzenhaltern davon ab, ihren Tieren ein Halsband anzulegen. Die Tiere können hängen bleiben und sich strangulieren oder wie im beschriebenen Fall große Verletzungen davon tragen. Wenn Sie Ihr Tier kennzeichnen wollen, lassen sie es chipen und am besten noch zusätzlich tätowieren, das sind sichere Methoden, die der Katze keinen Schaden zufügen können.

 

Ivan - glücklich ins neue Zuhause



Ende Dezember erhielten wir über das Veterinäramt einen 20 (!) Jahre alten Kater. Seine Besitzerin konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um das Tier kümmern.

 

Ivan`s Vermittlungschancen standen scheinbar schlecht, denn alte Tiere werden ungern adoptiert, zudem war der Kater schwarz, was auch einen Nachteil für die Vermittlung darstellt. Ivan ist jedoch noch extrem fit für sein Alter, die Blutwerte waren gut. Und siehe da, knappe 4 Wochen später konnte Ivan bereits in sein neues Zuhause umziehen. Da er so gut verträglich mit anderen Tieren ist, wohnt er nun mit zwei weiteren Katern zusammen und darf in Ruhe seinen Lebensabend dort verbringen. Wir wünschen Ivan und seiner neuen Familie alles Gute und noch viele tolle Jahre mit dem tollen Kater.

 

 

Pflegestellen für Katzenbabies gesucht!




Die Vorbereitungen für die Flut laufen. Gemeint ist natürlich die Flut der Katzenkinder, die wir im Frühjahr/Sommer wieder erwarten. Gerade sind wir dabei, unsere Pflegestellen vorzubereiten und einzurichten.

 

Wer kann kleine Flaschenkinder bei sich aufnehmen?

 

Die Versorgung dieser ist besonders zeitaufwändig, denn die Kleinen brauchen alle vier Stunden ihre Flasche.  Wer traut es sich zu, kleine „Wildkatzen“ mit viel Liebe und Geduld an Menschen zu gewöhnen, damit sie später in eine Mensch-Katze-Wohngemeinschaft umziehen können? Dabei kann man sich schon den einen  oder anderen Kratzer einfangen, also kein Job für zartbesaitete Hände.

 

Wenn Sie sich vorstellen können, einen Wurf Kitten bei sich aufzunehmen und bis zum Abgabealter liebevoll zu umsorgen, dann melden Sie sich doch bitte im Katzenhaus, um alles Weitere mit den Kolleginnen dort zu besprechen. Bitte denken Sie aber schon im Vorfeld darüber nach, wo Sie die Tiere in ihrem Haushalt unterbringen wollen, denn kleine Katzen machen eine Menge Dreck. Am besten wäre, wenn sie einen separaten Raum als Katzenzimmer einrichten könnten (Einrichtungsgegenstände, Katzenklos und Wäsche gibt’s von uns).

 

Wir freuen uns über jede Hilfe und beraten Sie gern, wie man Pflegestelle wird. Melden Sie sich einfach bei uns!

 

Wir brauchen IHRE Hilfe!



In diesem Monatsrückblick finden Sie alleine aus dem letzten Monat eine Fülle von Geschichten über unsere Tiere. Es sind schöne, aber auch schlimme dabei und sie stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus unserer tagtäglichen Arbeit dar. Wir tun unser Möglichstes, um all diesen Kreaturen zu helfen.

Sie können uns dabei unterstützen, denn es geht gar nicht ohne IHRE Hilfe! Eine großerTeil unserer Kosten (Tierarzt, Futter usw.) wird alleine aus Spenden bestritten, die Tierfreunde uns zukommen lassen.

Sie können helfen? Dann danken wir Ihnen im Namen unserer Tiere von Herzen!

 

Hier können Sie online spenden

 



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

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