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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2012April

Zweimal täglich? Kein Problem für Lars neue Familie




Lars kam am 02.04.12 als Findling zu uns. Er ist ein kleiner, netter Schnauzer-Mix, der ca. 2004 geboren wurde, aber niemand hat ihn vermisst. Unsere Tierärztin stellte bei Lars einen Herzfehler fest, und er wurde auf Tabletten eingestellt.

 

 

Es dauerte auch nicht lange, bis sich eine Familie für ihn interessierte. Lars durfte kurz drauf in seiner neuen Familie einziehen, die es nicht stört, dass Lars 2 x täglich eine Herztablette nehmen muss. Wir sind froh dass der kleine Mann solch nette Menschen gefunden hat.

 

Manchmal können wir nur noch beim Sterben helfen




Finn kam aus sehr schlechter Haltung zu uns. Wem Finn nun eigentlich gehörte, ist bis heute unklar. Er lebte in einem Garten, war völlig verfilzt, abgemagert und hatte stark vereiterte Zähne. Seine Augen waren unter einer dicken Filzplatte verborgen. Nachdem wir diese entfernt hatte, sahen wir, dass die Augen ausgetrocknet und erblindet waren. Finn war zudem taub. Wir hofften sehr, schnell einen guten Platz für Finn zu finden da ein tauber, blinder und alter Hund sicher im Tierheim nicht besonders gut aufgehoben ist.

 

Aber leider kam es anders! Nach einigen Wochen wollte Finn nichts mehr fressen. Selbst das allerbeste Essen verweigerte er und wollte nicht mehr aufstehen. Er hatte sehr schlechte Blutwerte und so blieb uns nichts anders, als Finn zu erlösen.

 

Es ist sehr traurig , dass ein so lieber Hund nicht die letzten Monate oder auch Jahre seines Lebens schöner verbringen konnte, sondern in einem Garten ohne menschliche Zuwendung und Fürsorge vor sich hin vegetieren musste. Das einzige was uns tröstet, ist dass er dort nicht elend sterben musste, sondern erlöst werden konnte. Jetzt geht es ihm sicher besser!

 

Tracy zog zu Eddy




Tracy wurde bereits Anfang März bei uns abgegeben. Die süße Maus wurde aber immer übersehen. Doch dann kam „ihr Tag“:

 

 

Wir hatte vor einiger Zeit zwei alte Huskys (Eddy + Cojack) vermittelt. Der alte Cojack ist nun leider über die Regenbogenbrücke gegangen und Eddy war sehr einsam. Also sollte ein zweiter Hund Eddy wieder Gesellschaft leisten. Schnell kam man auf Tracy, und wir machten eine Zusammenführung, um zu testen, ob sich die beiden Hunde auch verstehen.

 

Nach dem zweiten Treffen der beiden durfte Tracy bei Eddy und seiner Familie einziehen.  Schön das sich die beiden gefunden haben.

 

 

Jetzt ist für Mexx Erziehung angesagt



Mexx kam aus einer Sicherstellung im Januar 2012 zu uns ins Tierheim. Wir hofften, dass der junge Appenzeller-Mix-Rüde (01.09.2011 geb.) nicht lange bleiben würde. Doch es kam ganz anders. 

 

Mexx wurde größer und brauchte dringend Erziehung, doch dafür fehlt uns leider die Zeit. Ein so junger Hund sollte so schnell wie möglich in eine Familie zurück.

 

Endlich, Ende April, wurde entschieden, dass Mexx wieder zu seinem Besitzer zurück darf. Aber leider sind 3 Monate vergangen, in denen er so viel hätte lernen können, was nun alles nachgeholt werden muß. Wir wünschen Mexx alles Gute, und viel Spaß beim Lernen!

 

Alte Mary eroberte Herz des Pflegefrauchens




In den letzten Kurznachrichten haben wir von der alten Mary berichtet, die in einer Pflegestelle untergebracht wurde.

Mary besucht uns regelmäßig und es geht ihr sehr gut. Wenn sie uns sieht, muss sie jeden begrüßen.

Mittlerweile ist die OP-Naht verheilt und Mary erfreut sich am Leben.

Ihr Pflegefrauchen ist auch begeistert von der netten, alten Dame. Mary darf  nun für immer auf der Pflegestelle bleiben, und wir sagen ganz lieb „Danke“!

 

Rüstige Rentner suchen WG




16 Jahre hat Moritz bereits auf dem Fell und immer noch ein stattlicher Kater!

Die Flut an Katzenbabies hielt sich in diesem Frühjahr vergleichsweise einigermaßen in Grenzen. Stattdessen zogen in den letzten 4 Wochen vorwiegend alte Katzen (10+) bei uns ein. Aus den verschiedensten Gründen wurden die Tiere bei uns abgegeben: Todesfall, gesundheitliche Probleme oder auch einfach nur Desinteresse am Tier. Vermehrt spielen auch finanzielle Probleme eine große Rolle, so dass die Menschen sich die Tiere einfach nicht mehr „leisten“ können. Uns tun die Tiere sehr leid, denn eine Katze, die mit 14 bzw. 16 Jahren noch einmal ihr Zuhause verliert, leidet stark im Tierheim.

An dieser Stelle möchten wir Sie als Interessenten aufrufen, darüber nachzudenken, ob es denn immer eine Baby-Katze sein muss, denn Katzen sind schnell ausgewachsen und bleiben bis ins hohe Alter fit. Vielleicht kann einer unserer „Rentner“ ihr Herz erweichen. Wenn Sie sich für ein älteres Tier interessieren, fragen Sie gezielt im Katzenhaus nach. Die Kolleginnen beraten Sie gern.

Baby-Katzen gibt es natürlich auch, aber vor Anfang Juni werden diese nicht vermittelt, denn sie sind einfach noch zu klein.

 

Nach 5 (!) Jahren: endlich eine Chance für Meike




Am 1.10.2007 wurde Meike im Tierheim abgegeben. Sie war immer sehr scheu, so dass sie oft übersehen wurde. Nun endlich interessierte sich ein junges Paar gezielt für die verhuschte Katze. Auch ein intensives Vermittlungsgespräch und die Aussage, dass es Monate dauern kann, bis die Katze sich nicht mehr versteckt, konnte die beiden nicht abschrecken.

 

Nach einer Ausgangsuntersuchung durch unsere Tierärztin durfte Meike  nach 5 langen Jahren das Tierheim verlassen und findet hoffentlich ihr Glück im neuen Zuhause. Die erste Rückmeldung haben wir bekommen: Meike frisst und benutzt fleißig das Katzenklo, was wir als äußerst positiv bewerten.

Meike, wir wünschen dir und deinen Dosenöffnern alles Gute und hoffen, dass du dich bald wohl fühlst und endlich einen Weg findest, den Menschen zu vertrauen.

 

Dusty - unverstanden und gnadenlos abgeschoben




Unvorstellbar: Dusty sollte einfach nur weg.

„Die Katze muss heute weg“, waren die Worte des Mannes, der den ca. 5 Jahre alten Karthäuser-Mischling in der Box dabei hatte. Da grundsätzlich mehr Katzen abgegeben werden, als wir Platz haben, kommt es normalerweise zu einer Wartezeit von zwei bis drei Wochen. Das konnte und wollte der Mann gar nicht verstehen, auch für eine Abgabegebühr hatte er kein Verständnis. Als die Mitarbeiterin ihn fragte, wovon das Tierheim denn das Futter und die tierärztliche Versorgung finanzieren sollte, wenn niemand eine Abgabegebühr bezahlen würde, sagte er wörtlich:

„Wenn ihr kein Geld habt, dann darf es kein Tierheim geben. Wenn Sie die Katze nicht nehmen, stelle ich mich an die Straße und verschenke sie an den Nächstbesten, der sie haben will.“

 

Alle Anwesenden waren sichtlich schockiert und sehr sauer. Wie Sie sich sicher denken können, ist es in solchen Situationen oft schwer, an sich zu halten. Wir haben Dusty aufgenommen, damit er nicht einfach irgendwo ausgesetzt wird. Er wartet nun im Tierheim auf neue Leute, denen auch etwas am Wohl der Katze liegt.

 

Japanische (Lege-) Wachtel sucht Anschluss




Wachtelhahn Snoopy kam am 13.04.2012 als Fundtier zu uns. Er irrte in Netphen in einem Garten herum.

Hier bewohnt er zur Zeit eine kleine Voliere im Vogelhaus und genießt täglich sein Sandbad. Er ist eine Japanische (Lege-) Wachtel und sucht nun ein neues zu Hause bei vielen Artgenossen. Da er ein Fundtier ist, können wir leider nicht sagen wie alt er ist.

 

Ungewöhnlicher Neuzugang: 2 Waldkäuzchen




Mitte April kam ein kleiner Waldkauz als Fundtier zu uns. Er wurde in Gosenbach unter einem Baum gefunden, von der Mutter war nichts zu sehen. Der besorgte Finder brachte den Kleinen zu uns. Nachdem wir ihn versorgt hatten, riefen wir bei einer Pflegestelle an, wo er jetzt aufgepäppelt wird.

 

Ein paar Tage später kam dann das zweite Waldkauzküken. Es wurde unter demselben Baum gefunden und wir brachten es zu seinem Geschwisterchen in die Pflegestelle. Dort werden sie jetzt großgezogen und irgendwann können sie hoffentlich wieder in die Freiheit entlassen werden.

 

Wichtig: Wenn Sie einmal junge Vögel in der Natur entdecken, von denen Sie den Eindruck haben, dass sie verlassen sind, vergewissern Sie sich zunächst unbedingt durch längeres Beobachten, ob das wirklich so ist, bevor Sie aktiv werden. Meist sind diese Tiere nur scheinbar verlassen und werden von den Eltern beobachtet und auch versorgt. Sollte ein Küken vorzeitig aus dem Nest gefallen sein, setzen Sie es nach Möglichkeit vorsichtig dort wieder hinein.

 

Verwaistes Entenbaby




Ende April kam ein kleines Entenbaby als Fundtier zu uns. Die Finderin hatte es in Geisweid ganz verstört  am Straßenrand gefunden und mitgenommen. Ein paar Meter weiter lag die Entenmama tot am Straßenrand, von weiteren Babies war nichts zu sehen.

Da das Küken sonst ganz fit war, konnten wir es in eine Pflegestelle vermitteln, wo man sich jetzt gut um das Kleine kümmert.

 

Fundratte "Mücke" auf großer Reise




Mücke kam im März als Fundtier zu uns. Der erst einige Wochen alte Rattenbock wurde von einem netten Herrn in Dillnhütten eingefangen. Da er selber kein Auto hat, hat er Mücke sicher in einem Karton einquartiert und den weiten Weg zu uns auf den Heidenberg mit dem Fahrrad auf sich genommen.

 

Vermisst hat den kleinen Kerl leider niemand, aber wir hatten Glück und konnten für Mücke schon ein neues Zuhause finden, wo er mit vielen Artgenossen zusammen leben darf.

 

"Schwein gehabt" im Kleintierdorf




Seit März wohnen in unserem Kleintierdorf zwei neue süße Mini-Schweine. Das Paar war in der Stadt Essen ausgesetzt worden und kam erst mal in Essen ins Tierheim. Leider konnten die zwei dort nicht bleiben.

Im Moment wohnen unsere Minis in einem abgetrennten Bereich des neuen Großtiergeheges, da sie so unser Hängebauchschwein Rudi langsam kennen lernen können.

Unser Ferkelchen Rosalie hat sich besonders über die zwei gefreut und ist jetzt tagsüber mit dabei.

 



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