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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2012Mai

Erst eins, dann zwei ... und plötzlich ganz viele!






Süß, nicht wahr? Eine Mini-Schweine-Mama mit ihrem Mini-Nachwuchs. Dennoch: wir waren total überrascht. Dass die Mini-Scheine-Dame guter Hoffnung war, als sie zu uns kam, damit hatten wir allerdings nicht gerechnet.

 

 

Zu Pfingsten dann die große Mini-Überraschung: Über Nacht waren aus 2 gleich 7 Minis geworden, eines hübscher als das andere. 5 Ferkelchen hatte die Mini-Schweine-Mama geworfen. Vater unbekannt, denn sie muss zum einen bereits bei ihrer Ankunft bei uns trächtig gewesen sein. und zum anderen ist der Kerl an ihrer Seite durch Kastration nicht mehr im Besitze seiner Manneskraft.

 

 

Es begann mit zwei süßen Mini-Schweinchen (siehe Foto), die seit März in unserem Kleintierdorf wohnen. Sie waren in Essen ausgesetzt worden und auch zunächst ins dortige Tierheim gebracht worden, wo sie jedoch nicht bleiben konnten. Bei uns bezogen sie einen abgetrennten Bereich des Großtiergeheges, so dass sie die Nachbarn Rudi und Rosalie, unsere beiden Hängebauchschweine, aus sicherer Distanz kennenlernen konnten.

 

Mit Rosalie hat die Annäherung so gut geklappt, dass sie jetzt mit ihr zusammen leben. Wir hoffen, dass bald auch die Zusammenführung mit Rudi gelingt.

 

Rosalie ist bis jetzt auch noch nicht wirklich zu einem Hausschwein herangewachsen. Sie möchte scheinbar aus der Schar nicht herausstechen und ist nicht wesentlich größer als die Mini Schweine, jedoch sieht sie wie ein wirkliches Hausschwein aus. Dass Rosalie noch wachsen wird, ist eher unwahrscheinlich. Wir vermuten, dass Rosalie aus irgendeinem Grund klein bleiben wird, was jedoch für sie und uns nicht das schlechteste ist, da sonst unser Gehege viel zu klein geworden wäre.

 

 

Aki grüßt aus dem Norden




Aki kam im Februar 2009 zu uns ins Tierheim. Er wurde dreimal vermittelt, einmal für 2 Wochen, dann für 4 Monate und dann für 2 Tage. Den Rest der Zeit hat er bei uns verbracht. Aki hatte super nette Gassigänger, die ihm das Leben im Tierheim erleichtert haben. Aber ein eigenes Zuhause ist doch schöner. Und dann kam eine Interessentin für Aki aus dem hohen Norden angereist, die sich für den netten Rüden interessierte. Es war Liebe auf den ersten Blick, und die beiden kamen super zurecht. Schnell wurde ein Vorbesuch im Norden vereinbart, und als dieser zufriedenstellend war, durfte Aki umziehen. Doch nach ein paar Tagen war Aki leider der „Herr im Haus“ und das ging gar nicht. Wir haben mit ein paar Tips versucht zu helfen und Aki besuchte einen Hundetrainer. Und nun, 2 Wochen später, bekamen wir wieder Post…aber lesen Sie selber:

 

„Moin ihr Lieben,

zwei Wochen sind seit meiner letzten Mail an euch vergangen. So langsam kommt Aki bei mir an und fasst langsam Vertrauen und unsere Beziehung wächst. Ich konnte ihm inzwischen ganz gut klar machen, daß ich der Boss bin und entscheide. Sowohl wer ins Haus kommt, als auch was in unserem gemeinsamen Leben erlaubt ist und was nicht.  

Wir üben viel und lernen beide. Inzwischen versteht er, daß er mir nicht mehr auf Schritt und Tritt folgen darf, sondern daß er einen zugewiesenen Platz im Wohnzimmer hat, an dem er auch bleiben muss, wenn ich ihm das sage. Das klappt super und ich merke, er ist zufrieden damit und kommt zur Ruhe. Auch am Alleinsein haben wir schon viel geübt. Ich kann das Haus zumindest schon kurz verlassen und er bleibt an seinem Platz - also das wird noch.

Mein Auto hat er allerdings schon kreativ umgestaltet, denn da findet er das Alleinsein sehr doof und frustig. Die hinteren Kopfstützen sind komplett zernagt. Da üben wir demnächst noch - und bis dahin fahre ich mit dem zerrupften Auto.

Es ist schon sehr anstrengend mit ihm, aber ich glaube er wird sich zu einem Goldstück entwickeln. Im Augenblick ist es ein 24-Stunden-Job und ich bin doch oft sehr K.O. Wie das jemand hätte schaffen wollen, der nicht soviel Zeit investiert wie ich, ist mir ein Rätsel.

 Auch sein Verhältnis zu meinem Freund ist inzwischen entspannt, da haben wir als erstes mit dem Trainer dran gearbeitet, weil mir das am wichtigsten war. Ich hoffe, wir erleben da keinen Rückschlag mehr, sieht aber gerade nicht so aus.

 So, das war es für heute. Schöne Woche noch.  Alles Liebe aus dem Norden“.

 

Mienchen, Jim + Knopf




Mienchen, eine Wolfsspitzhündin, kam mit ihren beiden Welpen (3 Wochen alt), zu uns ins Tierheim. Mienchen war anfangs sehr verängstigt, aber das legte sich nach ein paar Tagen und sie wurde zum absoluten Schmusehund.

Die beiden Welpen, Jim + Knopf, waren kleine, aufgeschlossene Kerlchen und sie wurden schnell zu "Lieblingen" im Tierheim.

 

Interessenten für die Mama waren schnell gefunden, nur für die Babies dauerte es etwas länger. Dann aber hatten alle drei Interessenten, die Hausbesuche waren super, und alle drei durften am gleichen Tag in ihr neues Zuhause einziehen.

 

Die 3 neuen Hundebesitzer wollen sich auf jeden Fall noch einmal treffen, und es wäre schön, wenn Sie auch mal kurz bei uns einen Besuch machen würden.

 

 

Nachricht von der scheuen Meike



In den letzten Kurznachrichten berichteten wir Ihnen von Meike, einer Katze, die 5 Jahre im Tierheim auf ihr eigenes Zuhause warten musste. In der letzten Woche kam der erste ausführliche Bericht darüber,  wie es Meike in den ersten Wochen im neuen Zuhause ergangen ist. Ihr geht es gut, sie frisst gut und ist stubenrein. Sie wird von Tag zu Tag mutiger und beobachtet am Fenster die Vögel. Auch zum Spielen lässt sie sich schon animieren. Sie hat bereits die ganze Wohnung erkundet und sich einige Lieblingsplätze ausgeguckt.

Einen Schreck haben die neuen Besitzer jedoch auch schon hinter sich, denn Meike hat auch schon einen kleinen Ausflug gemacht, kam aber zum Glück von ganz allein wieder nach Hause.

Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass die Katze so schnell auftaut, umso mehr freuen wir uns zu hören, dass es ihr so gut geht.  Meike ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass auch scheue Katzen in ihrem eigenen Zuhause Vertrauen fassen und sich zu tollen Mitbewohnern entwickeln können.

 

 

Fundtiere ohne Ende ... !




Katze Betty ist tätowiert, aber leider nirgendwo registriert.

Zur Zeit wird das Katzenhaus wieder einmal überflutet mit Katzen und dabei handelt es sich nicht immer um Babies. Durchschnittlich 3-5 Fundkatzen werden uns in der Woche gebracht und nur der geringste Teil davon wird von den Besitzern wieder abgeholt.

 

 

Inzwischen sind alle Stuben im Katzenhaus wieder voll besetzt und wir können kaum noch Tiere aufnehmen. Unsere Bitte an Sie: Lassen Sie Ihr Tier chippen und registrieren! Nur so kann ein entlaufenes Tier wieder nach Hause zurückgeführt werden.

 

 

Wenn Sie ein Tier finden, vergewissern Sie sich bitte zuerst in der Nachbarschaft, ob es nicht dort irgendwo lebt, denn es ist für Tier und Besitzer sehr stressig, wenn die Katze überflüssigerweise eingefangen und ins Tierheim gebracht wird.

 

Ersatzmama der besonderen Art




Pepsie mit 4 kleinen Katern.

Am Freitag, den 1.6.,  wurden uns 4 ca. 3 Wochen alte Kätzchen gebracht, die die Katzenmama im Gebüsch neben einer stark befahrenen Straße abgelegt hatte. Anwohner sammelten die Kleinen ein und brachten sie zu uns, aus Sorge, sie würden auf die Straße laufen. Da die 4 noch viel zu klein sind, um alleine zu fressen, suchten wir sofort nach einer Pflegestelle, die auch Flaschenkinder aufnimmt. Der Pflegeaufwand bei Flaschenkindern ist sehr hoch, da sie ja auch nachts gefüttert werden müssen. Wer kann schon vier Katzenkinder mit zur Arbeit nehmen und alle zwei Stunden eine Flaschenpause einlegen?

 

 

„Meine Pepsi macht das" „ sagte unsere Auszubildende und meinte damit ihre Terrierhündin. Pepsi hat schon viele Welpen aufgezogen, ob Katze oder Hund ist ihr dabei egal. Sie kümmert sich rührend um die Kleinen und erträgt geduldig deren Kletterversuche auf ihrem Rücken.

 

Danke liebe Pepsi, dass du uns so einen Haufen Arbeit abnimmst!

 

Viele bunte Vögel im Mai




Besonders im Mai wurden uns viele gefundene Vögel gebracht und diesmal reden wir nicht von kleinen Wildvögeln, die aus dem Nest gefallen sind (wovon wir natürlich auch schon einige hatten).

 

Alleine in den letzten Wochen wurden uns 1 Nymphensittich, 1 Kanarienvogel, 1 Halsbandsittich, 1 Pennantsittich und 3 Wellensittiche gebracht.

 

Der Pennantsittich wurde als einziger Vogel vermisst und konnte wieder nach Hause geholt werden. Die anderen warten im Tierheim auf ein neues Zuhause, da sich trotz Fußring leider kein Besitzer mehr ermitteln lässt. Da Halsbanddame Sina schon 12 Jahre alt ist, hat der ursprüngliche Verkäufer leider keine Unterlagen mehr.

 

Schlangenfund im Gartenteich




Ein etwas erschrockener Bürger aus Wilnsdorf rief bei uns an, da er beim Reinigen seines Gartenteichs eine große Schlange gefunden hätte. Aufgrund der Beschreibung schlossen wir schnell auf eine Ringelnatter. Da es sich um eine heimische, vollkommen ungefährliche und besonders geschützte Art handelt, durfte die Schlange bleiben.

 

Früher waren Ringelnattern auch bekannt als „Schwimmschlange“, da sie sich gern in Wassernähe aufhalten. Ringelnattern können gut 1 Meter lang werden und sind besonders gut an ihren typischen gelben Nackenflecken zu erkennen.

 

Wasserschildkröten wieder im Freien




Nach Reinigung des großen Teiches und der Außenanlage konnten unsere 30 Wasserschildkröten nun auch endlich wieder nach draußen ziehen. Alle haben den Winter im Exotenhaus gut überstanden und genießen jetzt wieder die „echte“ Sonne.

Weißbauchigel "Spike"




Zum ersten Mal beherbergen wir einen afrikanischen Weißbauchigel. Der Kleine kam als Abgabetier zu uns. Insgesamt gab es 4 Igel, da die Dame aber nicht soviel Abgabegebühr bezahlen wollte, stand sie auf einmal mit nur einem Igel bei uns – die anderen hatte sie schon verkauft. Dass der arme kleine Spike kaum Stacheln und viele entzündete Stellen auf der Haut hatte, war ihr wohl aufgefallen, aber da die anderen besser aussahen, konnte sie die ja noch verkaufen.

 

Spike leidet unter einem schlimmen Pilzbefall, der für andere Tiere genauso ansteckend wie für Menschen ist!  Er ist jetzt bei uns schon in Behandlung und es geht ihm viel besser. Zum ersten Mal seit seiner Ankunft zeigt er sich freiwillig.

 

Pech für die Käufer der anderen Igel, die sicherlich auch Pilzbefall haben, was manche Kosten verursachen wird.

 

 



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