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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2013April

Der Monat April war in der Hundeabteilung ein Monat der Abgabe!




Die Sibirian Husky-Hündin Anouk, gerade 3 Monate alt und der Golden Retriever-Rüde Jacko, 5 Monate sind ein klassischer Fall von unüberlegter Anschaffung.

Ein junges Pärchen hat sich die zwei Junghunde angeschafft ohne wirklich darüber nachzudenken, was in naher Zukunft beruflich geplant ist. Der junge Mann ist den ganzen Tag auf der Arbeit und die junge Frau wollte jetzt studieren und Beide hatten somit keine Zeit mehr für die Junghunde.

Sie riefen uns an und baten um Aufnahme der Hunde. Dies konnten wir zusagen, da wir zu diesem Zeitpunkt etwas Platz hatten. Doch zum vereinbarten Termin kamen sie nicht. Einen Tag später riefen sie erneut an und baten erneut um Hilfe. Wir sagten wieder zu und auch zu diesem Termin erschienen sie nicht. Da sie sich vorerst nicht mehr meldeten, gingen wir davon aus, dass sie eine andere Lösung gefunden hatten.

Doch eine Woche später riefen sie wieder an. Da das Zimmer immer noch frei war, sagten wir Ihnen zu und tatsächlich brachten sie die beiden Hunde. Es fiel ihnen sichtlich schwer die Hunde abzugeben, aber es war die richtige Entscheidung.

Allerdings hätte man sich und den Hunden den Abschiedsschmerz ersparen können, indem man sich vor der Anschaffung der Hunde genauer überlegt hätte, was die Zukunft bringt.

 

 

Die Geschichte von Lady




Eine ganz tragische Geschichte hatte unsere Cocker-Dame Lady.

Ein Ehepaar, denen Lady gehörte, ging auf den Friedhof, um ein Grab zu pflegen. Plötzlich bekam der Mann einen Herzinfarkt und starb. Die Frau regte sich so fürchterlich auf und starb ebenfalls an einem Herzinfarkt. Beide Menschen starben an Ort und Stelle und Lady saß im parkenden Auto und wartete auf deren Rückkehr.

Wir bekamen den Anruf der Polizei, die zur Hilfe gerufen wurde. Zwei Kollegen fuhren hin und holten die sichtlich verwirrte Cocker-Dame aus dem Auto.

Was für eine Tragödie.

Lady brauchte einige Zeit um sich von diesem Schock zu erholen. Inzwischen hat sie allerdings eine ganz liebe und einfühlsame Familie gefunden, die mit ihr auch an ihrem massiven Übergewicht arbeiten möchte.

Wir freuen uns sehr, dass Lady nicht lange im Tierheim verweilen musste, denn schön fand sie es hier nicht. Wir wünschen ihr von Herzen ein tolles Hundeleben!

 

 

Pechvogel Shorty




Einen Pechvogel gab es im April auch wieder: Shorty.

Er wurde uns von jemandem gebracht, der ihn angeblich auf dem IKEA-Parkplatz gefunden hatte. Da sich der ältere Jack Russel-Terrier hier aber eher ängstlich zeigt können wir uns nicht vorstellen, dass der Hund sich so einfangen ließ. Der Wohnort des Finders liegt nicht in unserem Einzugsgebiet, so dass die ganze Geschichte Platz für Zweifel lässt.

Leider werden wir es wohl nie erfahren, woher der Kleine kommt und was er schon alles erlebt hat.

Jetzt wird er erst einmal von unserer Tierärztin durchgecheckt und dann  suchen wir ein neues Zuhause für den Knirps.

Interessenten dürfen sich gern melden.

 

 

Der Auszug des Anubis




Der Glückspilz des Jahres: Anubis!

Der freundliche Kangalrüde saß drei Jahre in unserem Tierheim. Da die Rasse zu den Herdenschutzhunden gehört und rassebedingt sehr wachsam ist, gestaltete sich die Vermittlung schwierig, denn der „kleine“ Schatz beansprucht mit seinen 80 Kg auch eine Menge Platz, den muss man erstmal haben.

Nun lebt Anubis auf einer kleinen Ranch mit 10.000 m² Land in Bad Marienberg. Ihm zur Seite steht eine Doggen-Mix-Hündin, die auch von uns vermittelt wurde.

Eine Aufgabe hat er auch, denn er soll das Gelände bewachen und auf die anderen Tiere aufpassen (Gänse und Hühner, Ziervögel und Ziegen). Ein Traumzuhause für unseren Dauersitzer.

Wir haben uns alle sehr gefreut, das tun wir ja für jeden unserer Schützlinge, aber bei Anubis war es etwas besonderes, denn wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass er jemals das Tierheim verlässt.

Wieder mal ein Beispiel, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte.

 

 

Sissi – Traumhafte Seniorin findet ein liebevolles Zuhause




Über Sissi, die 15 Jahre alte Katze, die zurzeit den Altersrekord in unserem Bestand hält, haben wir in den letzten Kurznachrichten berichtet.

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten, Sissi hat ein schönes Zuhause bei einer sympathischen älteren Dame gefunden. Es schien Liebe auf den ersten Blick als die Katze der Frau auf den Schoss kletterte und die Vorderpfoten auf die Schultern legte.

Auch Fenja, die knapp 10 Jahre alt ist, teilt Sissis Glück und hat ein tolles neues Zuhause bei einer wunderbaren Familie gefunden.

Gerade diese Katzen, die in höherem Alter ihre Menschen und ihr Heim und alles Vertraute verlieren, leiden oft immens unter diesem Verlust.

Nicht nur die Katzen, auch wir sind sehr dankbar und freuen uns besonders darüber, dass es Menschen gibt, die sich nichts aus dem höheren Alter der Katzen machen, bzw. diese nach der Persönlichkeit und dem Wesen aussuchen und sich ganz gezielt für eben diese Katzen entscheiden.

Im Namen von Sissi, Fenja und anderen Katzen sagen wir an dieser Stelle: Danke.

 

 

Memphis – Kater überlebt Kampf mit Wildtier




Memphis wurde als verwilderter Fundkater bei uns abgegeben, stellte sich aber als alles andere als verwildert heraus. Als nicht kastrierter Kater muss er auf einem seiner Streifzüge auf der Suche nach Katzen einen verheerenden Kampf mit einem Wildtier überlebt haben.

Als wir ihn abholten, waren drei seiner Pfoten schwer verletzt, außerdem hatte er schlimme Wunden an Bauch, Brust, Hals, Ohr, den Flanken und diversen anderen Stellen. Unsere Tierärztin hat fast drei Stunden die Wunden versorgt und genäht. Memphis hatte Glück im Unglück.

Er erholt sich mittlerweile den Umständen entsprechend gut. Er zeigt sich ein wenig zurückhaltend, ist aber bei jedem Kontakt sehr ruhig und genießt seine Streicheleinheiten.

Abgesehen von der Kastrationspflicht die in Siegen für Freigängerkatzen besteht, ist es auch aus Gründen wie dem aufgeführten Vorfall sinnvoll seine Katzen kastrieren zu lassen.

Kater neigen weniger dazu in der Paarungszeit auf lange Streifzüge zu gehen, wo sie sich schwere Verletzungen zuziehen können oder auch mit diverse Krankheiten infiziert werden können. Auch von Autos droht bei nächtlicher Partnersuche Verletzungsgefahr.

Es sprechen viele Gründe dafür Katzen kastrieren zu lassen und kein wirklicher Grund dagegen.

 

 

Großeinsatz durch eine Katze im gekippten Fenster




Katze Luna und Kater Shiro wurden in einer Wohnung mit offenen Kippfenstern alleine gelassen, was dazu führte, dass die Katze sich im Kippfenster festhängte und ganze drei Stunden in dieser lebensbedrohlichen und schmerzhaften Lage ausharren musste, bis Nachbarn die Behörden informierten.

Sowohl die Polizei, wie auch die Feuerwehr, das Ordnungsamt und Mitarbeiter des Tierheims waren vor Ort im Großeinsatz um das Leben des Tieres zu retten. Nachdem sie befreit wurde, wurde Luna tierärztlich versorgt. Zunächst war ihr Zustand kritisch, mitlerweile geht es ihr wieder sehr gut, nur ihr gebrochenes Becken muss wieder verheilen. Beide Katzen sind vorerst bei uns untergebracht.

Kippfenster sind leider nach wie vor eine der Haupttodesursachen für Wohnungskatzen. Es gibt einfache und kostengünstige Sicherungen für Kippfenster. Zum Beginn der wärmeren Jahreszeit bitten wir darum kein offenes, ungesichertes Kippfenster zu vergessen, wenn Sie die Wohnung verlassen.

Ihre Katzen werden es Ihnen danken.

 

 

Fundtiere, Fundtiere, Fundtiere....




Wir berichteten vor einiger Zeit über die Hähne, die über unseren Zaun geflattert sind, bzw. die uns wohl einfach über den Zaun geworfen wurden.

Diesmal wurde zwar nichts über den Zaun entsorgt, aber wir haben ein neues, sehr interessantes Fundhuhn bekommen. Es ist kein gewöhnliches Huhn, sondern ein Bassetten – Huhn. Es ist deutlich kleiner als ein normales Huhn und hat ein besonders schönes Gefieder.

Wir mussten uns anfangs erst mal selber schlau machen, was denn da genau gefunden wurde. Aber nun pickt und scharrt das Bassetten – Huhn fröhlich mit unseren restlichen Hühnern umher.

 

 

Kranke Tiere, einfach entsorgt!




Ein weiterer Fund erreichte uns Mitte des Monats.

Vier Wüstenrennmäuse wurden herzlos auf einer Wiese ausgesetzt. Die Gerbils kamen in einem sehr schlechten Zustand bei uns an, weswegen der/die ehemalige Besitzer/in sie vermutlich auch ausgesetzt hat.

Die vier sind bei uns nun in Behandlung. Wenn es ihnen besser geht hoffen wir, für sie ein zu Hause bei verantwortungsvollen Menschen zu finden. Man muss sich über die Haltungsanforderungen, den Pflegeaufwand und die anfallenden Kosten (Futter, Einrichtung, ggf. Tierarzt) bewusst sind.

 

 

Rattenfreunde aufgepasst!




Momentan beherbergt das Tierheim Siegen sechs Ratten. Fünf Jungs, und ein Mädel.

Alle warten noch auf ein zu Hause in dem sie ihre Neugierde und ihren Bewegungsdrang ausleben können. Die Rattenböcke sind vor Kurzem alle kastriert worden, weswegen man bei ihnen noch eine Weile warten muss, um sie mit Mädels zusammen zu setzen.

Das Weibchen kann gerne jederzeit zu einem kastrierten Böckchen dazu. Also, wo sind die Rattenfreunde aus dem Siegerland? Natürlich sind auch Nicht – Siegerländer herzlich willkommen und können eine unserer Ratten adoptieren.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im Kleintierdorf.



TIERHEIM SIEGEN - HEIDENBERGSTRASSE 91 - 57072 SIEGEN - FON: 02 71 - 31 37 70 - EMAIL: INFO@TIERHEIM-SIEGEN.DE

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