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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2013Juni

Hermann – Groß, alt, krank und doch glücklich vermittelt




Es war Hermann´s großer Tag! Nach fast zwei Jahren im Tierheim durfte er endlich in sein neues Zuhause umziehen.

Wir freuen uns besonders für Hermann, denn mit seinen acht Jahren hatte der große, schwarze Hund, der fremden Menschen gegenüber wirklich skeptisch sein kann, nicht die besten Vermittlungschancen. Erschwerend kam hinzu, dass Hermann unter Epilepsie leidet.

Mitte Februar wurde er von seinem neuen Herrchen entdeckt, bisher gingen sie gemeinsam spazieren und Hermann gewöhnte sich immer mehr an seine neue Familie. Auch der kleine Pinscher Kiwi, der mit im Haushalt lebt, wurde von ihm sofort akzeptiert. Leider vermitteln wir viel zu selten einen alten, kranken und  / oder „anders beeinträchtigten“ Hund, dies sind seltene Glücksfälle! Doch heute hatte Hermann Glück!!!

Mach´s gut, Dicker! Wir werden dich vermissen!!!

 

Weitere Glückskinder in diesem Monat waren: Goldy, Milow, Esther, Mozart und die Babys von Jilly


Kalli – Fundhund wird nicht abgeholt




Der kleine Shi-Tzu-Mix wurde in der Sondingenstraße  in Siegen gefunden, eigentlich dachten wir, dass sich bald jemand meldet, denn der kleine Mann ist einfach nur zauberhaft. Er ist freundlich zu allem und jedem, auch mit Katzen kommt er super zurecht. Jetzt ist Kalli, wie wir ihn nannten, seit zwei Wochen hier und niemand hat ihn je vermisst.

Kalli wird nun kastriert und durchgeimpft und dann suchen wir ein neues Zuhause für den süßen Fratz.


Rudi – Alt und abgeschoben




Auch Rudi kam als Fundhund zu uns, dass er nicht mehr der Jüngste ist war auf den ersten Blick klar, denn er hat schon trübe Augen und um die Schnauze rum ist er schon etwas grau…

Nach einigen Tagen und der Veröffentlichung bei Facebook meldete sich eine Dame, die uns mitteilte, dass der Hund ihrer Nachbarin gehöre und konnte uns die Telefonnummer geben. Anstatt der erwarteten Freude darüber, dass ihr Hund unversehrt bei uns in Obhut ist reagierte sie verhalten. Ihre schlaganfallgeplagte Mutter käme mit der Versorgung des Hundes nicht mehr zurecht und sie selbst wäre tagsüber berufsbedingt außer Haus, außerdem würde sie nicht über die finanziellen Mittel verfügen, den Hund optimal tierärztlich zu versorgen.

Wie wir schon feststellen mussten, hatte Rudi massiven Zahnstein und auch mehrere Geschwulste zum einen unter der Zunge und zum anderen am Hoden.  Für uns war klar, dass Rudi nicht in ein Zuhause zurück muss, wo er nicht wirklich erwünscht ist bzw. wo er nicht versorgt werden kann.

In Absprache mit der Besitzerin verblieb Rudi bei uns im Tierheim und lebt nun bei unserer Auszubildenden. Inzwischen stellte sich heraus, dass die Tumore nicht zu operieren sind und Rudi wohl nicht mehr lange zu leben hat. Er soll sich in seiner letzten Zeit wohl fühlen und geliebt werden.


Betty findet neues Zuhause




Für Hundedame Betty gab es im Juni ein Happy End. Nachdem sie im April bei uns abgegeben worden war, weil man angeblich nicht mehr genug Zeit hatte für die 9jährige, wurde sie im Tierheim immer übersehen oder als zu alt abgestempelt. Wir Mitarbeiter konnten das gar nicht verstehen, denn Betty ist ein durch und durch freundlicher Hund, der absolut unproblematisch ist. Sie versteht sich mit allen Menschen super und ist eine richtige Kuschelmaus, sie kann ohne Leine laufen und ignoriert unterwegs andere Hunde. Ein absoluter Anfängerhund, der einfach auf Grund seines Alters nicht mehr attraktiv genug war. Doch nun endlich kam die richtige Familie. Auch die Leute mussten sich von Bekannten aus dem Umfeld anhören, wie man sich denn so einen alten Hund anschaffen könnte, doch die Familie ließ sich nicht beirren und adoptierte Betty trotzdem. Wir haben uns sehr gefreut und hoffen, dass die süße Maus noch richtig viele, tolle Jahre im neuen Zuhause erleben darf.


Schwer verletzte Memphis – jetzt im Glück



Memphis wurde schwer verletzt in einer Tierarztpraxis abgegeben. Diese hat uns am nächsten Tag verständigt, wir sollten doch bitte einen verletzten Fundkater bei Ihnen abholen. Es wurde uns mitgeteilt, dass er noch nicht behandelt worden sei.

Wir machten uns auf den Weg, jedoch waren wir erschüttert, was uns erwartete. Als wir ankamen und das Ausmaß der Verletzungen sahen, verständigten wir sofort unsere Tierärztin. Memphis war, zwar nicht lebensbedrohlich, verletzt und musste von unserer Tierärztin mehrfach genäht werden.

Es gab kaum eine Stelle, die nach der OP nicht mit einem Verband abgedeckt werden musste! 14 Tag lang mussten die Verbände jeden Tag gewechselt werden, nur eine seiner Pfoten war nicht verbunden. Memphis erholte sich sehr gut und konnte sich, nachdem alle Verbände ab waren, wieder frei bewegen und in die Vermittlung gehen. Welch eine Freude für alle beteiligten!

Der Tag, an dem er endlich wieder ein neues Zuhause bekam, ließ auch nicht lange auf sich warten. Der freundliche Kater wurde von seinen Interessenten entdeckt und zog sehr schnell in eine neue Familie ein.

Jetzt lebt Memphis gesund und munter mit seiner Familie zusammen und fühlt sich „pudelwohl“.



Nach der OP!


Wieder gesund!


Capone - Ein echter Kerl!



Capone, der stattliche Kater, kam im Februar als Fundkater zu uns und war nicht immer einfach zu händeln. Er hatte eine Bissverletzung am Schwanz, welche täglich behandelt werden musste. Als er sich eingelebt hatte und die Verletzung abgeheilt war, entwickelte er sich zu einem wahren Charmeur! Nicht nur die Katzendamen lagen ihm zu Füssen. So kam es, wie es kommen sollte, nach 4 Monaten im Tierheim schmuste und schnurrte er sich in die Herzen seiner neuen Familie.

Wir wünschen Capone und seiner Familie viel Freude und ein entspanntes Zusammenleben.






Annabell – die schüchterne Mama




Annabell kam im Januar mit ihren 4 Babys zu uns. Die Kleinen wurden schnell vermittelt, nur die schüchterne Mama wurde immer übersehen. Kein Wunder, denn Annabell hat sich immer versteckt. Aber eines Tages kamen Menschen zu uns ins Tierheim und wollten sich nach einer Katze umschauen. Als wir von Annabell erzählten, war das Interesse groß. Nach dem ersten Kennenlernen stand fest, dass Annabell die neue Bewohnerin werden sollte.

Wir alle hier im Tierheim freuten uns sehr, wie auch Annabell und ihr Familie, dass sie nach 5 Monaten Tierheim endlich ein neues Zuhause gefunden hat. Wir wünschen viel Glück und Freude im neuen Leben.


Exotenhaus Umbau – Ende endlich in Sicht




Seit langer Zeit ist unser Exotenhaus für Besucher geschlossen und ein Blick durch´s Fenster zeigt, warum. Unser altes Schildkrötenbecken braucht dringend eine Generalüberholung  und auch unsere Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Echsen sind erschöpft. Es häufen sich immer mehr Anfragen nach Plätzen für Abgabetiere und es werden auch immer mehr exotische Tiere einfach ausgesetzt.




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