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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2013Oktober

Der Monat der Senioren




Patchi


Tommy

Egal ob als Abgabe- oder Fundtier, die letzten Wochen kann man als Monat der Senioren bezeichnen. Mehrere ältere Katzen wurden bei uns abgegeben, teilweise mit der gleichen Geschichte: Herrchen oder Frauchen verstorben bzw. im Altenheim und das nun auch alte Tier bleibt übrig. Schlimm für die Tiere, die häufig die Welt nicht mehr verstehen. Und auch die Vermittlung ältere Tiere ist immer verständlicherweise etwas schwieriger. Aber wenn man unsere rüstigen Senioren betrachtet muss es doch möglich sein, ein neues Zuhause zu finden: Patchi zum Beispiel, die süße, dreizehn Jahre alte Katze, die Männchen macht und sich über Aufmerksamkeit freut, oder Maxi, ebenfalls dreizehn und schwarz-weiß, die im Freien auf ihrem Platz wartet und  unter der Decke hervorschaut, wenn man die Tür öffnet. Oder der einäugige Tommy, der noch zurückhaltend ist, aber immer mehr auftaut. Dies sind nur einige Beispiele der Senioren, die momentan bei uns im Tierheim leben. Diese drei zum Glück erst seit wenigen Wochen und vielleicht können sie bald bei Ihnen leben?? Kommen Sie einfach im Katzenhaus vorbei und fragen Sie noch unseren rüstigen Rentner!

 

Zur Aufnahme alter Tiere zählt leider auch, dass man sie manchmal nur noch erlösen kann. Diesen Monat mussten wir uns von Picasso, einem sehr alten Fundkater trennen. Nach einigen Wochen des Aufpäppelns konnten wir ihn schließlich doch nur noch erlösen. Und auch eine auf zwanzig Jahre geschätzte wilde Fundkatze konnte, nachdem sie endlich in die Katzenfalle gegangen ist, erlöst werden. Zum Glück konnte ihr durch die Aufmerksamkeit einer Anwohnerin, die der Katze schon mal Futter gab und erkannte, dass sie sehr abgemagert war, ein kalter Winter erspart werden, den sie nicht mehr überlebt hätte.

 


Schwarz, die Farbe der...




Jetzt wollen wir Ihr Augenmerk doch noch mal auf die Farbe schwarz lenken. Im Monat Oktober kamen noch einige junge Katzen zu uns, vermutlich die aus den Frühjahrswürfen „übrig gebliebenen“. Und diese waren (wen wunderts) schwarz. Denn wie auch bei den Hunden sind schwarze ( oder auch schwarz-weiße) Katzen schwer zu vermitteln. Und da ist es logisch, dass genau diese Katzen häufig im Tierheim „landen“. Es gibt absolute „Schwarz-Fans“, für die es nur eine schwarze Katze sein darf, aber leider nur sehr wenige. Und daher warten jetzt Urmel, Sandra und Jutta – alle rabenschwarz, etwas schüchtern und sehr jung, sowie unsere B´s (ein Wurf von sechs schwarz-weißen, ängstlichen Jungkatzen, deren Namen alle mit B beginnen) auf ein neues Zuhause. Und natürlich haben wir auch ältere schwarze oder schwarz-weiße Katzen, die auf ein neues Zuhause warten. Vielleicht haben Sie Lust, schwarz-weiß Fan zu werden, dann schauen Sie im Katzenhaus vorbei.

 


Auf ins Münsterland




Anruf aus einer unserer Pflegestellen: Ich habe hier einen netten Herrn, der sucht für den Hof seines Sohnes zwei Mäusefänger – habt ihr welche da? So Anrufe erfreuen uns immer besonders, denn im Katzenhaus sitzen immer wieder Katzen, denen ein Leben auf einem Bauernhof sehr gefallen würde. Nach einem Gespräch mit Vater, Sohn und Schwiegertochter, Anschauen von Bildern und einer Besprechung, was man sich so vorstellt, waren bald die richtigen Kandidaten gefunden: Zara, unsere eineinhalb Jahre alte Grautigerin, die den Kontakt zu Menschen nicht so toll findet und sich immer im Freien aufhält und Matroskin, der selbstbewusste schwarz-weiße Kater, der gefordert werden muss und sehr viel Freigang benötigt. Beide konnten überzeugen und herrschen jetzt über einen großen Bauernhof mit vielen Ecken zum Toben, Mäusejagen und Verstecken, aber auch warmen Plätzchen zum Dösen und das alles im schönen Münsterland. Und unser junger rotgetigerter Hugo war so überzeugend, dass beschlossen wurde, ihn direkt ins Bauernhaus aufzunehmen. Drei auf einem Streich, eine wirklich erfolgreiche Vermittlung. Wenn Sie selbst einen Hof besitzen und noch Mäusefänger suchen können Sie sich gerne bei uns melden, wir haben noch einige Katzen, für die das Leben auf einem schönen Hof genau das Richtige wäre.

 


Dramatik Pur



Es ging durchs Internet und die heimische Presse: Tigerkatze „eingequetscht“ in Toreinfahrt, Feuerwehr und Tierarzt konnten die Katze befreien. Und natürlich wurde sie dann zu uns gebracht. Zum Glück ging es der jungen Tigerdame gut und wir konnten direkt durch den Chip feststellen wohin sie gehört. Lillith war vor einem Jahr als Jungkatze von uns vermittelt worden. Ihr Besitzerinnen waren überfroh, sie wieder unversehrt bei uns abholen zu können und haben sich bei allen Helfern der Befreiungsaktion bedankt.

 


Schlimmer Splitterbruch




Meldung der Polizei an unseren Notdienst: Auf dem Gelände der Siegener Zeitung in Deuz wurde ein verletzter Kater gefunden, können Sie den bitte abholen. Unser Notdienst fuhr los und fand einen grau-weiß getigerten, kastrierten, leider nicht gechipten Kater vor, der nicht mehr laufen konnte. Wir haben ihn Robin getauft und die Untersuchung in der Praxis unserer Tierärztin ergab, dass Robin einen schlimmen Splitterbruch hat. Wir fuhren mit ihm in eine Spezialklinik um dort zu hören, ob eine Operation erfolgsversprechend wäre. Aber die Chancen auf eine komplette Wiederherstellung lagen nicht sehr hoch, so dass wir uns entschlossen, den Hinterlauf zu amputieren. Diese Operation wurde vor einer Woche durchgeführt und Robin geht es jetzt schon wieder sehr gut. Er kommt mit seinen drei Beinen super klar, muss natürlich noch einige Wochen beobachtet werden. Aber bereits jetzt konnte er aus der engen Quarantänebox in eine Stube einziehen. Robin ist ein super netter, menschenbezogener, verschmuster Kater, der mit seinem Handycap gut zurecht-kommen wird. In einer Familie mit Kindern wäre er ein toller Spielkamerad. Er kann jetzt im Katzenhaus kennen gelernt werden.

 




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