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Mönchsittich mit Handicap vermittelt:




Mitte November war es für unseren Mönchsittich Joshi so weit, er durfte ausziehen. Joshi war seit Mai bei uns und seine Vermittlungsaussichten waren nicht so gut, da er ein kleines Handicap hatte. Ihm fehlte ein Füßchen, das ihn aber überhaupt nicht störte, fliegen konnte er nämlich ganz gut und die Landung auf einem Bein, für ihn eine Kleinigkeit. Doch so eine Behinderung schreckte viele Leute ab, nicht so seinen neuen Besitzer. Es war liebe auf den ersten Blick und mit dem vorhandenen Mönchsittich versteht sich Joshi bestens. Vor kurzem bekamen wir Bilder von den dreien und man sieht, wie wohl sich Joshi im neuen Zuhause fühlt.

 


Nachwuchs im Kleintierdorf




Mitte Oktober ist unsere Katy 7-fache Mutter geworden, Ende November war es dann auch bei Lucy soweit. Lucy haben wir zusammen mit einem unkastrierten Böckchen übernommen, wir haben sie hier zwar sofort getrennt aber es war schon passiert. Mama und Babys sind wohlauf und im Januar suchen dann alle ein neues Zuhause.

 


Mäuse im Karton ausgesetzt:




Anfang November bekamen wir einen Anruf von einer Frau, die im Wald einen Karton mit Mäusen gefunden hat. Da es geregnet hatte, war der Karton total aufgeweicht, die Mäuse hockten zum Glück noch unter dem Deckel, dort hatten sie sich zum Schutz vor der Nässe verkrochen. Auch ein paar tote Mäusebabys waren dabei, für sie kam jede Hilfe zu spät. Neun von ihnen konnten aber eingefangen und zu uns gebracht werden. Jetzt geht es ihnen gut, die Böckchen sind kastriert und die Mädchen haben keinen Nachwuchs mehr bekommen. Sie alle suchen jetzt ein Zuhause, in dem es ihnen für den Rest ihres Lebens gut geht, denn so etwas Schlimmes  wollen sie nie wieder erleben.

 


Glückliche Glückskatze Whoopi




Wirklich Glück hat im November Whoopi gehabt. Fast zwei Jahre saß die hübsche Schildpattdame nun im Tierheim, die Vermittlung scheiterte zum einen häufig daran, dass wir für sie einen Platz als Einzelkatze suchten und zum anderen an ihrem Allergieproblem. Whoopi hatte phasenweise schlimmen Fellverlust, den wir dann durch Spezialfutter in den Griff bekommen haben. Dieses Futter ist natürlich etwas teurer als Normalfutter und vor diesen Kosten schreckte verständlicherweise der ein oder andere Interessent dann auch zurück. Außerdem zeigte Whoopi sich in Stube 2 nicht immer, so dass sie einfach etwas unterging. Im Oktober hatten wir uns dann überlegt, Whoopi zur dritten Freigängerin rund ums Katzenhaus zu machen, um ihr ein wenig Abwechslung zu bieten. Nach zwei, drei Eingewöhnungstagen klappte dies auch super und Whoopi streunte um uns und die Besucher des Katzenhaus herum. Am offenen Sonntag im November „schleimte“ Whoopi sich bei einer Dame ein, es wurde ein bisschen über die arme Maus gesprochen und die Interessentin verabschiedete sich. Kurze Zeit später ein Anruf: „Ich habe Sonntag Whoopi bei Ihnen kennen gelernt und würde ihr gerne ein neues Zuhause geben“. Gesagt, getan. Whoopi konnte Anfang November nach fast zweijährigem Aufenthalt das Tierheim verlassen. Erst Rückmeldungen sind nur positiv, unsere Diva macht Türen auf, spielt und freut sich des Lebens. Wir wünschen Whoopi und ihren neuen Dosenöffnern weiterhin viel Spaß.

 


Ciara – Glücksfell des Monats




Ciara saß nun über 4 Jahre im Tierheim. Da sie damals aus schlechter Haltung zu uns kam und der Besitzer sie mit Sicherheit nicht immer nett behandelt hat war Ciara immer sehr unsicher und sehr, sehr aufgeregt im Umgang mit Menschen. Erst als eine langjährige Gassigängerin sich der „Dackeline“ annahm konnte man stetig Fortschritte sehen. Die Regelmäßige Auslastung und die Sicherheit, die Antja Ciara vermittelte ließen die Hundedame sichtbar ruhiger werden. Das Glück ließ nun auch nicht lange auf sich warten. Ein Interessente sah Ciara im Auslauf und fragte nach ihr, noch am selben Tag konnte er Ciara und Antje zum Spaziergang begleiten. Knapp 3 Wochen später durfte Ciara umziehen, der Mann kam regelmäßig um die Doberfrau richtig kennen zu lernen und war hin und weg. Nach erfolgreicher Vorkontrolle durfte Ciara mitgehen. Bisher haben wir nur gute Rückmeldungen bekommen. So wünschen wir uns das und natürlich auch unseren Tieren.

 


Capper – kleiner Pechvogel




Ein Mann rief an und wollte seinen 4 Monate alten Beagle abgeben, weil er die Tochter gebissen hätte. Dass so ein junger Hund viel Aufmerksamkeit, Erziehung und Zeit braucht war ihm in dem Moment egal „Der Hund muss weg!“ Wir mussten erst Platz schaffen und riefen am nächsten Tag an, dass er den Hund bringen könne. Dies tat er nicht. Die Abgabegebühr schreckte den Mann ab, den Hund in fachmännische Hände zu geben und verkaufte ihn für kleines Geld weiter. 5 Tage später entdeckte eine Mitarbeiterin bei Facebook eine Anzeige „Hund zu verkaufen, 150 Euro. Er macht alles kaputt, der muss heute noch weg!“ Auf dem Foto war ein junger Beagle abgebildet. Wieder nahmen wir Kontakt zu dem Mann auf, der daraufhin den Hund doch im Tierheim abgab. Hätte wir nicht darauf bestanden diesen Beaglejungen aufzunehmen würde er jetzt von einer Familie in die nächste wandern und würde mit Sicherheit verhaltensauffällig werden. Zusätzlich hatte Capper  die Ohren und die Augen sehr stark entzündet, einen Tierarzt hat der Hund noch nie gesehen. Wir kümmern uns nun um den Kleinen und suchen eine neue Familie für ihn, bei der er für immer bleiben darf.

 


Abschied von Timmy




Im November mussten wir uns von Timmy verabschieden. Der 14 Jahre alte Rüde kam im Juni in einem desolaten Zustand zu uns. Er wurde uns von der Polizei gebracht, weil sein Besitzer sich krankheitsbedingt nicht mehr um ihn kümmern konnte. Timmy war ein lebensfroher Senior, leider zeigten seine Blutwerte, dass seine Lebenserwartung nicht mehr allzu groß war. So nahm eine Mitarbeiterin Timmy mit nach Hause und wollte ihm die letzten Tage schön gestalten. Leider war es nun doch soweit. Timmy stellte das Fressen ein und wollte nicht mehr laufen. Wir gingen den letzten Weg mit ihm und erlösten ihn von seinem Leid.

 


Bonny – ungewollt




Schäferhündin Bonny kam als Fundhund zu uns. Auch in einem Online-Forum wurde der Hund bereits von den Besitzern als vermisst gemeldet. Als wir eine der angegebenen Handynummern anriefen wurde uns mitgeteilt, dass die Besitzerin der Hündin im Krankenhaus sei und der Rest der Familie sich nicht mehr um den Hund kümmern könne. Man würde sich besprechen und sich melden was mit der Hündin geschehen soll. Aus eigenem Antrieb meldete sich niemand mehr, so dass wir mehrmals anrufen mussten. Eine endgültige Antwort haben wir bis heute nicht erhalten. Bonny ist nun seit dem 20.10.2013 im Tierheim und niemand kümmert sich um sie, sie wurde einfach so im abgeschoben. Leider können wir sie nach dem Gesetz auch nicht vermitteln, da die Besitzerin den Hund noch nicht frei gegeben hat. Schade für Bonny und schrecklich wie herzlos man sein eigenes Tier im Tierheim versauern lässt.

 




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