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home > Rund ums TierheimKurznachrichten2014Februar

Cora im Glück




Glückspilz des Monats ist definitiv Cora. Die ca. 10 Jahre alte Hündin wurde im Tierheim lange übersehen. Vielen war sie zu alt, anderen hatte sie zuviel Temperament. Irgendwann fragte ein junges Pärchen nach einem Hund: „Er kann auch ein halbes Ohr haben oder älter sein, wir möchten einem armen Hund ein gutes Zuhause geben“.  Cora schmuste sich vom ersten Moment an in die Herzen der jungen Leute. Täglich kamen sie Cora besuchen, gemeinsame Spaziergänge und Kuschelstunden gehörten zum Pflichtprogramm. Cora wurde an der Gesäugeleiste operiert, ihr wurden mehrere Tumoren entfernt. Dann kam endlich der erlösende Befund: gutartige, hamlose Tumoren. Den Felsbrocken, der allen vom Herzen fiel, konnte man sicher bis Australien hören. Nun war der Weg frei. Cora konnte in ihr neues Zuhause einziehen. Wir sind uns sicher, dass für Cora nun die beste Zeit ihres Lebens beginnt. Wir wünschen Cora und ihrer neuen Familie viele schöne Jahre und freuen uns für alle sehr.

 

 

WDR Sendung ein voller Erfolg




Im Februar waren wir zu Gast bei Tiere suchen ein Zuhause. Die Sendung schlug ein wie eine Bombe. Eine ganze Woche lang liefen die Telefone heiß. Der Glanz- Star Ringo aus der Sendung konnte bereits nach drei Tagen in sein neues Heim zu einem Artgenossen umziehen. Die vielen kleinen Hunde konnten fast alle auf Grund der Sendung vermittelt werden und auch Connor, der schöne Schwarze, fand ein neues Heim. Die Anrufe kamen aus der ganzen Bundesrepublik. Auch aus dem näheren Umfeld bekamen wir viele positive Rückmeldungen. Unser Dank geht an dieser Stelle auch an unsere Ehrenamtlichen, die sich zum Teil einen halben Tag Urlaub genommen haben, um die Hunde zum Drehort nach Köln zu begleiten und sie dort den Tag über zu betreuen.

 

 

Lilli – bei Ebay verschenkt




Die kleine Terrier-Dackel-Mischlingsdame wurde uns als Fundhund gemeldet. Sie war an einer Laterne angebunden aufgefunden worden. Durch die Hundemarke konnten wir Besitzer ermitteln, die aber angaben, den Hund per Ebay-Kleinanzeigen verschenkt zu haben. Die neue Besitzerin war für uns nicht erreichbar und der Lebensgefährte wollte sich der Sache nicht annehmen. Auch die alten Besitzer wollten den Hund nicht zurück. Für uns ist es einfach unverständlich wie lieblos man ein Tier über ein Kleinanzeigen-Portal loswerden will. Und es zeigt mal wieder, dass dies keine gute Möglichkeit ist ein verantwortungsvolles Zuhause für seinen Liebling zu finden. Lilli wartet nun bei uns im Tierheim auf eine nette Familie, gerne mit Kindern, die sich ihrer annimmt und ihr nun ein endgültiges Zuhause schenken möchte.

 

 

Entenpaar Tobi und Heike vermittelt



Das Entenpaar Tobi und Heike kamen letztes Jahr im November als Fundtiere zu uns. Sie irrten in Kreuztal seit Tagen bei einer Schule herum, bis man sie einfangen und zu uns bringen konnte. Hier waren sie anfangs sehr schüchtern, was sich mit der Zeit aber etwas besserte. Sie bewohnten zusammen mit unseren Pekingenten den großen Teich im Kleintierdorf. Mitte Februar durften sie dann in ihr neues Zuhause einziehen. Die ersten Bilder haben wir auch schon bekommen, den beiden geht es sehr gut und sie leben sich so langsam ein. Wir freuen uns für die Beiden und wünschen den neuen Besitzern viel Spaß mit dem Entenpaar.

 

 




Kakadu Ricky und Ara Lorchen vermittelt



Kakadu Ricky war seit Dezember bei uns. Er hat 24 Jahre lang alleine gelebt, jetzt lebt er mit Artgenossen, in einer großen Voliere mit Freiflug zusammen. Dort geht es ihm richtig gut, er hat jetzt viele neue Freunde, mit denen man eine Menge Unsinn anstellen kann und kann so den Rest seines Lebens in artgerechter Haltung verbringen.

Ara Lorchen lebte seit 2002 bei uns im Tierheim. Er war ein netter Kerl und trotzdem ist es nicht leicht gewesen, ihn in ein artgerechtes, neues Zuhause zu vermitteln. Aras leben in großen Schwärmen, deshalb war ein Partner im neuen Zuhause für uns Voraussetzung. Dazu kommt natürlich noch, das zwei Aras eine Menge Platz brauchen, in einer kleinen Zimmervoliere werden sie nicht glücklich. Lange musste Lorchen warten, bis es endlich soweit war und wir einen passenden neuen Besitzer gefunden haben. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die ersten Bilder haben wir auch schon bekommen und es läuft alles super. Wir freuen uns sehr für unseren Großen und wünschen ihm alles Gute.

 

 



Ricky


Lorchen

Schrecklich trauriger Anblick






Wie viel Leid kann ein Tier ertragen? Und was wäre wenn…? Diese Fragen habe ich mir beim Anblick von Lukas gestellt. Lukas Besitzerin kam ins Krankenhaus und uns wurde gemeldet, dass in dieser Wohnung zwei Katzen und mehrere Kleintiere unversorgt wären. Zunächst einmal können wir in diesen Fällen leider nicht tätig werden, aber wir haben das Veterinäramt eingeschaltet und bekamen von dort die Erlaubnis, die Tiere aus diesem Haushalt heraus zu holen und aufzunehmen, bis die Besitzerin aus dem Krankenhaus entlassen würde. Und dann holten wir Lukas ab. Sie sehen selbst, wie er zu uns kam. Abgemagert, verfilzt, konnte sich kaum auf den Beinen halten, Ausfluss aus Nase und Augen, Entzündungen im Maul, in den letzten Jahren habe ich selten ein so armes, krankes Tier gesehen. Da stellt sich die Frage: Was wäre wenn sein Frauchen nicht krank geworden wäre? Warum hat sie sich nicht um Lukas früh genug gekümmert? Hier wurde Lukas zunächst tierärztlich versorgt. Er inhalierte im wahrsten Sinne des Wortes sein Futter, hatte leider aber mit Durchfällen zu kämpfen. Lukas Zustand veränderte sich trotz all unserer Bemühungen nicht, er konnte kaum laufen, war kraftlos und wir haben uns dann entschlossen, dem Leiden des alten Katers ein Ende zu machen. Wir denken für Lukas die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die angeblich zweite Katze, die in diesem doch etwas heruntergekommen Haushalt angeblich lebte haben wir dort nicht gefunden. Wir hoffen, dass es ihr zumindest gut geht.

 

 

Erbse und Cherie – Rettung in letzter Sekunde




Cherie


Erbse

Lange haben Erbse und Cherie in ihrer Pflegestelle gewartet. Die beiden schüchternen Katzen waren dort richtig aufgeblüht, aber trotzdem fanden sich über ein Jahr keine Interessenten. Dann der Anruf der Pflegestelle: Wir haben einen familiären Notfall und benötigen demnächst das „Katzenpflegezimmer“. Mist! Erbse und Cherie wieder im Katzenhaus – das würde ein Rückschritt für die Beiden bedeuten. Also, nochmals ganz nach vorne auf die Homepage – es müssten sich doch Dosenöffner für mindestens eine der beiden finden. Und dann, kurz vor der Umsetzung ins Katzenhaus eine Mail: Ich interessiere mich für ein Katze und habe Erbse und Cherie im Internet gesehen. Schnell wurde der Kontakt zur Pflegestelle hergestellt. Und tatsächlich, nicht nur eine, nein beide Katzen präsentierten sich so gut, dass sie schon nach wenigen Tagen in den schönen Hickengrund ziehen konnten. Wir sind froh, dass sich die Familie für Erbse und Cherie entschieden hat und wünschen den Beiden viel Spaß bei der Mäusejagd.  

 

 

Wer sucht denn unkomplizierte Mäusefänger?



Wie die Geschichte von Erbse und Cherie zeigt, gelingt es uns schon hin und wieder halbwilde Katzen zu zwar etwas schüchternen, aber lieben, menschenbezogenen Vierbeinern „umzupolen“. Aber leider leben hier bei uns auch einige Katzen, die über Jahre ihres Lebens keinen Kontakt zu Menschen hatten und ihn auch trotz aller Bemühungen weiterhin nicht möchten. Diese Tiere dann zu vermitteln ist sehr schwierig. Bei Kastrationsaktionen setzen wir wilde Katzen wieder an den Futterstellen aus, teilweise können sie aber nicht mehr dorthin zurück und warten dann im Katzenhaus auf Menschen, die keine zutrauliche Katze suchen, sondern denen es ausreicht, einem Tier einen Futterplatz zu geben und es ansonsten machen zu lassen, was es möchte. Gerne können diese Katzen auf Reiterhöfe/Bauernhöfe vermittelt werden. Manchmal bauen auch diese Katzen nach der Vermittlung langsam Vertrauen auf und kommen dann doch auf ihre Dosenöffner zu. Wenn Sie bereit sind, einem unserer "Wilden" ein neues Zuhause zu geben, melden Sie sich einfach im Katzenhaus. Viele unserer scheuen Katzen können auch als Zweitkatze vermittelt werden. 

 

 



Pünktchen: hat einfach nur Angst


Maggie: hat nur Panik


Peter: lässt sich gar nicht händeln


Fiona: ist die wildeste der ganzen Katzen, sie spuckt „Gift und Galle“



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